Uganda – ein vielfältiges Land

Im April hatte Nature Tours-Mitarbeiterin Nadine Gelegenheit die an Flora und Fauna reichhaltige Destination Uganda zu besuchen und berichtet von ihren Erlebnissen.

Auf Einladung unserer Agentur flog ich nach Uganda, um die mir bis dahin unbekannte und aussergewöhnliche Vielfalt dieses Landes zu erkunden. Kaum in Entebbe gelandet, folgte ein Höhepunkt dem anderen.

Ein wundervolles Highlight war das Schimpansen-Trekking im Kabale Nationalpark. Nach einer kurzen, einfachen Wanderung konnten wir einer Schimpansengruppe bei der Futtersuche hoch oben in den Baumwipfeln beobachten. Nach rund einer Stunde vor Ort liefen wir weiter, um an einem anderen Platz Schimpansen aufzusuchen. Und plötzlich, ganz überraschend, sass ein Schimpanse drei Meter vor uns auf einem queren, dicken Ast, fast schon auf Augenhöhe. Das war ein überwältigender Moment für mich.

Ebenfalls sehr eindrucksvoll waren die Begegnungen beim Nature Walk im Mburo Nationalpark mit Giraffen, Zebras und Warzenschweine. Unerwarteterweise konnten wir einigen Tieren sehr nahekommen. Zum Beispiel liess sich eine Giraffenfamilie durch unsere unmittelbare Nähe nicht aus der Ruhe bringen.

Die Krönung dieser Reise war der Weg durch den Urwald zu den Berggorillas und die mich tief bewegende Begegnung mit diesen Tieren. In Buhoma (Bwindi Nationalpark) ging unsere Tour zuerst über einen rutschigen Pfad steil bergauf durch den Urwald. Wir kämpften uns durch Sträucher, Wurzeln und Dornen. Uns voran ging der Guide mit seiner Machete. Dann auf einmal wurden wir vom Guide angewiesen, leise zu sein. Kurz danach, hinter einem Strauch, sass ein Silberrücken (erwachsener männlicher Gorilla). ein paar Meter vor mir, welcher sich Blätter in den Mund stopfte. Was für ein unbeschreiblicher Moment! Nebenan spielten zwei junge Gorillas miteinander und noch etwas weiter sass ein weiblicher Gorilla mit ihrem Jungen.

Diese Erlebnisse wie auch andere, zu Fuss durchs Nashorn-Reservat, die Elefanten am Ufer während einer Flussfahrt oder ein Nilpferd, das nachts unter meinem Banda (Bungalow) grunzte, sind mir bleibende Eindrücke. Die schönen Erfahrungen schenken mir zurück im Alltag Energie und viel Freude.

Ugandas wunderschöne Naturlandschaft hat mich fasziniert. Ein Rucksack voller einzigartiger Erinnerungen, wie die Weite des Queen Elisabeth Nationalparks oder die hüglige Landschaft mit den Bergdörfern und Teeplantagen im Bwindi National Park und insbesondere die beeindruckenden Murchison Falls habe ich mit nach Hause genommen.

Im April ist Regenzeit in Uganda. Es regnet häufig nur einmal am Tag, und manchmal auch nur nachts, und das dann für einen nur kurzen Moment und dafür sehr heftig. Danach verziehen sich die dunklen Regenwolken und die Sonne strahlt meistens wieder. Zu dieser Jahreszeit ist es selten sehr heiss und sehr wenige Touristen sind unterwegs. Daher empfehle ich die Regenmonate gerne auch als Reisezeit.

Möchten auch Sie die reichhaltige Vielfalt Ugandas kennen lernen und einmal hautnah vor einem Gorilla stehen? Wir bieten Uganda als Gruppen- und Individualreise an und beraten Sie gerne!