Grünes Chamäleon auf Madagaskar

Insel der Kontraste

Rundreise durch das Natur- und Tierparadies Madagaskar

Eine umfassende Rundreise über die viertgrösste Insel der Welt - Madagaskar. Diese wundersame Insel ist ein tropisches Naturparadies mit vielen verschiedenen Gesichtern: Urwälder, Steppen, Wüsten, Bergregionen, Hochebenen, Küsten mit Mangrovenwäldern und Palmenstränden. Naturparadies und Schmelzpunkt der Kulturen zugleich, übt Madagaskar eine unbeschreibliche Faszination aus. Nicht nur die von alten Traditionen geprägte Lebensweise der Madagass*innen ist einmalig, auch die ungewöhnliche Flora und Fauna mit vielen nur auf Madagaskar vorkommenden Tier- und Pflanzenarten sowie die herrlichen Strände machen Madagaskar zu einer Perle im Indischen Ozean. Auf der ganzen Reise entdecken Sie immer wieder neue Lemurenarten.

Auf einen Blick

Natur & Kultur aktiv
Deutschsprechende Reiseleitung
ab CHF 5'990.-
Gruppenreise (2-10 Teilnehmer*innen)
  • Der grösste Teil der Fauna und Flora existieren nirgendwo sonst auf der Erde
  • Wanderungen in den Nationalparks und Nachtwanderung bei Andasibe
  • Insel der Lemuren, Chamäleons, Blattschwanzgeckos und Giraffenkäfer
  • Regen- und Dornenwälder, Baobabs, Orchideen, Aloen und Pachypodien
  • Entspannung am Strand von Anakao

Reisedaten

Buchbar
Durchführung noch nicht garantiert
21.02.2023 - 10.03.2023 | Reisedauer: 18 Tage
CHF 5'990.-
Buchbar
Durchführung noch nicht garantiert
21.03.2023 - 07.04.2023 | Reisedauer: 18 Tage
CHF 5'990.-
Buchbar
Durchführung garantiert
25.04.2023 - 12.05.2023 | Reisedauer: 18 Tage
CHF 6'030.-
Buchbar
Durchführung noch nicht garantiert
23.05.2023 - 09.06.2023 | Reisedauer: 18 Tage
CHF 6'050.-
Buchbar
Durchführung noch nicht garantiert
20.06.2023 - 07.07.2023 | Reisedauer: 18 Tage
CHF 6'130.-

Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz – Antananarivo (-)
Nach der Pass- und Zollkontrolle werden Sie von Ihrem deutschsprachigen Reiseleiter erwartet. Sie haben noch am Flughafen die Möglichkeit Geld zu wechseln. Anschliessend Transfer zum Hotel.

2. Tag: Antananarivo - Ambatolampy - Antsirabe (F/-/A)
Nach dem Frühstück Fahrt Richtung Süden, vorbei an typischen Landschaftsbildern des madagassischen Hochlands, welches von roten zweigeschossigen Backsteinhäusern mit Grasdächern und Holzgeschnitzten Balkonen, Reisfeldern und Reisterrassen geprägt ist. Während der Trockenzeit, dem Südwinter, wenn die Reisfelder brachliegen, durchziehen Brennöfen der Ziegelmacher, die den Lehm der Reisfelder zu Rohziegeln formen die Landschaft. Diese werden in der Sonne aufgestapelt und getrocknet, ehe sie an Ort und Stelle in Öfen verwandelt, einigermassen hart gebrannt werden. Ambatolampy, eine Kleinstadt, etwa 70 km südlich von Antananarivo, ist in ganz Madagaskar für die Produktion der madagassischen Aluminiumtöpfe bekannt. Aluminiumreste aller Art werden auf der ganzen Insel gesammelt und dorthin verkauft. Dort werden die Metallreste von den Giessern auf geradezu mittelalterliche Weise geschmolzen und zu Töpfen verwandelt die dann als Fertigprodukt in ganz Madagaskar verkauft werden. Diese antike Technik wird von den Alugiessern teuer mit der Gesundheit bezahlt, denn Schutzkleidung ist ebenso unbekannt wie Schuhe, auch atmen sie täglich, Staub, gefährliche Dämpfe und Gase ein, sogar das fertige Produkt, der Kochtopf selbst, ist nicht ungefährlich für die Gesundheit derjenigen, die damit täglich kochen, und das sind fast alle Madagassen. Besuch einer Aluminiumgiesserei danach Weiterfahrt nach Antsirabe. Im Westen sieht man die Abhänge des Tsifajavona 2642 m, dem dritt höchsten Gipfel Madagaskars. Begegnen Sie der lokalen Bevölkerung und den Handwerkern, die am Strassenrand stolz ihre Waren, wie Hüte, Körbe, Spielzeugautos und Musikinstrumente aus Holz präsentieren. Die Volksgruppe des zentralen Hochlands sind die „Merina“ auf Deutsch „die vom Hochland“, Ihnen sieht man den südostasiatischen Ursprung deutlich an und er spiegelt sich ebenfalls in ihren kunstvoll angelegten Reisterrassen wider. Gegen Abend erreichen Sie den bekannten Höhenkurort Antsirabe.
(Fahrt: 170 km, ca. 3 Std.)

3. Tag: Antsirabe – Ambositra – Ranomafana NP (F/-/A)
Frühmorgens auf sich immerwährend windender Strasse Weiterfahrt nach Ambositra, Heimat der Betsileo, der drittgrössten Ethnie Madagaskars. Wie überall in Madagaskar bieten die Leute alles, was in der Jahreszeit wächst oder erzeugt wird, am Strassenrand an; lebende Tiere, Fische und Krebse, Früchte, Gemüse und Honig, der direkt aus den Baumlöchern geerntet wird, Holzkohle und andere Naturprodukte. Eine fruchtbare, üppige Landschaft bietet sich den Blicken dar, geschäftiges Treiben auf den Feldern, Wäsche wird von Frauen an den Flussufern gewaschen und auf den Felsen getrocknet. Malerisch und oft von Nebel oder Wolken umrankt erhebt sich die Stadt Ambositra, auf einem Hügel errichtet, aus dem weiten, grünen Tal. Die Betsileo sind der fleissigste Volksstamm Madagaskars, was Reisanbau angeht. An vielen Stellen erinnern die Reisterrassen an ihre alten Vorfahren aus Südostasien. Sie sind so fleissig, dass manchmal ein ganzer Berghang als Reisterrasse angelegt wird.  Der Reichtum einer Familie wird an der Grösse und dem Ertrag der Reisfelder der Familie gemessen. Bekannt ist Ambositra vor allem für die im Umkreis der Stadt lebenden Zafimaniry, diese verzieren alle ihre Holzgegenstände sowie auch Haustüren, Fensterläden und Säulen mit vielfältigen Motiven. Die Holzschnitzer Kunst der Zafimaniry wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. In den zahlreichen Läden an der Hauptstrasse, die sich um den zentralen Hügel herum windet, sowie auch bei Strassenhändlern werden die Schnitzereien sowie Furnier- und Intarsien Arbeiten verkauft. Fahrt weiter Richtung Süden. Kurz vor Fianarantsoa verlassen Sie die Hauptstrasse und fahren weiter Richtung Osten bis nach Ranomafana.
(Fahrt: 225 km, ca. 7 Std.)

4. Tag: Ranomafana NP (F/-/A)
Gleich nach dem Frühstück Wanderung im Ranomafana Nationalpark. Wilder Ingwer, Bambusse, Farne, Palmen und Orchideen prägen die Vegetation. Mit jedem Schritt tauchen Sie ein in die eindrucksvolle Geräuschkulisse des Bergnebelregenwaldes. Der Wald bietet eine Fülle an Entdeckungsmöglichkeiten. Neben dem goldenen Bambuslemuren und dem Edwards-Sifaka beherbergt der Regenwald weitere zehn Lemuren Arten. Ornithologische Raritäten sind der Blau-Seidenkuckuck, der Rotstirnkuckuck, der Rot- und Pollenvanga, die Madagaskar Nachtschwalbe und die Blaukopf-Erdrake um nur einige der vielen endemischen Arten zu nennen. Auch mangelt es an Chamäleons und Echsen nicht in diesem einzigartigen Nationalpark. Diverse Aussichtspunkte offenbaren Ihnen nicht nur spektakuläre Blicke auf das wirklich unvergleichliche Panorama der umliegenden Landschaft, diese sind auch ideale Orte um eine Rast einzulegen, den fremden Geräuschen des Regenwaldes zu lauschen und den Moment zu geniessen. Am Nachmittag ein weiterer Besuch dieses Aussergewöhnlichen Nationalparks.

5. Tag: Ranomafana NP – Ranohira, Isalo NP (F/-/A)
Frühmorgens fahrt zurück zur Hauptstrasse der «Route National» RN7, und weiter südwärts über Fianarantsoa nach Ambalavao, vorbei an Reisterassen und typischen Hochlandsiedlungen. Ambalavao liegt auf 1000 m Höhe in einem weiten Tal.  Ein 1800 m hoher Pass, das sogenannte „Tor zum Süden“ begrenzt das Tal im Norden, im Süden und Südosten schützt es das über 2600 m hohe Andringitra Gebirge vor den Regenwolken der Ostküste. Im Westen erhebt sich eine auf 1400 m Höhe gelegene fruchtbare Hochebene. Jeden Mittwoch findet in Ambalavao der wohl grösste Zebu Markt von ganz Madagaskar statt. Die meisten Zebus kommen aus den südlichen Regionen Madagaskars und sind oft Tage, wenn nicht Wochen unterwegs um dann in Ambalavao verkauft zu werden.  Ambalavao ist auch für die Herstellung des Antaimoro Papiers das aus der Rinde des „Avoha“ Baums gewonnen wird bekannt.  Kurze Stadtrundfahrt durch Ambalavao das auch wieder mit der typischen Architektur des Hochlandes, den alten Backsteinhäusern mit den aus Holz verzierten Balkonen dominiert. Weiterfahrt Richtung Westen nach Ranohira. Die anstrengende Fahrt wird durch die spektakuläre Landschaft entschädigt. Je mehr man sich dem Plateau von Horombe nähert, umso mehr bekommt man den Eindruck, dass man sich aufgrund der Savannenlandschaft und den Zebu Herden in Afrika befindet. Bald schon erkennt man in der Ferne die Sandsteinformationen des Isalo Gebirges als einmalig und einzigartig. Es ist das Land der Bara. Die Bara waren die einzigen, die den Eroberungszügen anderer Volksgruppen widerstanden. Gemäss der Kultur der Bara muss ein Mann mindestens ein Zebu gestohlen haben, um zu zeigen, dass er heiratsfähig ist und seine Familie vor Gefahr schützen kann. Das Hotel am Fusse des Isalo Gebirges ist Ausgangspunkt für den Besuch des gleichnamigen Nationalparks.
(Fahrt: 335 km, ca. 6 Std.)

6. Tag: Ranohira, Isalo NP (F/-/A)
Wanderung zur Piscine Naturelle, diese ist eine unerwartete Oase mit erfrischenden Wasserfällen in dieser surrealen von Sonne, Wind und Regen geformten Landschaft. Vergessen Sie während der Wanderungen im Isalo nicht Ihre Badesachen mitzunehmen, natürliche Pools laden zum Schwimmen ein. Nach einem erfrischendem Bad Wanderung zur Crete mit atemberaubenden Panoramablicken über die Täler und Schluchten des Isalo. Die unendliche, weite, einzigartige Landschaft fasziniert durch die schroffen und zerklüfteten Felsen, welche die sonst flache Umgebung der grasbewachsenen Ebene majestätisch dominieren. Die Gräber der Bara und Sakalava in den Felsen machen den mystischen Ausschlag des Rundganges. 

7. Tag: Ranohira - Zombitse - Tulear (F/-/A)
Nach dem Frühstück geht die Reise weiter südwärts, über weite Strecken kerzengerader Strasse ziehen weite Savannenlandschaften mit hohen Palmen bewachsen vorbei. Nur selten erkennt man in der Ferne einzelne Hütten und Rinderherden. Gelegentlich durchquert man Reste der geschützten Trockenwaldgebiete des Zombitse Vohibasia Nationalparks. Die beiden Waldgebiete haben eine charakteristische Vegetation, die die sechs Monate absoluter Trockenheit von Mai bis Oktober aufgrund der starken Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht überlebt. Die Luftfeuchtigkeit ist auch in der Trockenzeit vor allem nachts hoch, so dass sich diese auf den Blättern niederlässt. Von diesem Kondenswasser leben nicht nur die Pflanzen, sondern auch die Larvensifakas, Kattas und einige andere hier lebende Lemuren sowie weitere Tierarten.  Die Vogelfauna von Madagaskar hat mit nur 291 bekannten Vogelarten, die auf der viertgrössten Insel der Welt nisten, eine sehr niedrige Diversität. Etwa die Hälfte der Vogelarten Madagaskars ist entweder endemisch oder auf Madagaskar und die benachbarten Inseln beschränkt. Der Endemismus ist derart spektakulär, dass fünf komplette Vogelfamilien nur auf Madagaskar vorkommen. Dieser hohe Endemismus macht Madagaskar zu einer sehr attraktiven Destination für Vogelbeobachter aus aller Welt. Besichtigung des Parks, danach Weiterfahrt zur Westküste Madagaskars. Schon bald stehen sie da, inmitten der Felder, die mächtigen Baobabs! Majestätisch wirken sie mit ihren gewaltigen Stämmen. Auch die Palmen sowie die Dornenwälder lassen nicht mehr lange auf sich warten. Die Stadt Tulear, der Name bedeutet „Hafen“ in der Sprache der Vezos, liegt im Südwesten des Landes, sie entstand 1895 und ist ein bedeutender Hafen und Handelsplatz. Es ist die Stadt, die nie schläft. Tagsüber ist in der Stadt so heiss, dass man nicht sehr unternehmungslustig ist. Man nutzt die Nachttemperatur, um auszugehen. Die Stadt lebt zum grossen Teil vom Tourismus. Die Fischindustrie ist wegen des Hafens eine verheissungsvolle Aktivität, leider hat sie nie ihren Höhepunkt erreicht.
(Fahrt: 240 km, ca. 4 Std.)

8. Tag: Tulear - Anakao (F/-/A)
Transfer zum Bootshafen von Tulear, danach Bootstransfer nach Anakao. Bitte beachten Sie, dass es in Anakao keinen Bootssteg gibt, das absteigen vom Boot erfolgt im Meer in Strandnähe. Kurze Hosen sind von Vorteil. Goldfarbener Sandstrand und türkisfarbenes Meer, geniessen Sie den Rest des Tages am Meer mit Schwimmen, Sonnenbaden, Schnorcheln oder erkunden Sie die Umgebung und lernen das herzliche Lachen und die Lebensfreude der Vezo Fischer kennen. Tag zur freien Verfügung.
(Fahrt: 35 km per Boot, ca. 1 Std.)

9. Tag: Anakao - Tsimanampesotse NP - Anakao (F/-/A)
Frühmorgens, solange die Temperaturen noch angenehm sind Fahrt zum Tsimanampetsotsa National Park. Dieser Park der südwestlichen Region, ist vor allem für seinen türkisfarbenen Salzsee bekannt. Der Park ist ein Paradies für Naturliebhaber, zahlreiche Tiere und Pflanzen die hier heimisch sind findet man nirgendwo sonst auf der Welt. Die Biodiversität des Parks mit einem Endemizitätssatz von fast 100 % ist einzigartig, deshalb wurde dieser wegen der biologischen Bedeutung bereits 1927 zum Naturschutzgebiet erklärt. Gegen Mittag fahrt zurück ins Hotel, Rest des Tages zur freien Verfügung. Geniessen Sie den Nachmittag am kilometerlangen Strand; die Sonne, das Meer und die erfrischende Briese vom Ozean.
(Fahrt: 100 km, ca. 3 Std.)

10. Tag: Anakao (F/-A)
Tag zur freien Verfügung. Sonnenbaden, Schwimmen oder doch lieber die Umgebung erkunden? Ein Spaziergang dem Strand entlang bis zum Fischerdorf Anakao?
Oder vielleicht möchten Sie einen Ausflug mit dem Boot oder einer einheimischen Piroge zur nahegelegenen Insel Nosy Ve unternehmen. Diese unberührte kleine Insel Nosy Ve, ist der einzige Nistplatz des Rotschwanz Tropicvogels auf Madagaskar und einer der wenigen Weltweit.  Die Insel hat einen atemberaubenden weissen Sandstrand inmitten des türkisfarbenen Meeres. Buchung vor Ort.

11. Tag: Anakao - Tulear – Ilakaka - Ranohira (F/-/A)
Frühmorgens nach dem Frühstück Transfer von Anakao nach Tulear. Am Hafen von Tulear werden Sie von Ihrem Chauffeur erwartet. Fahrt zurück nach Ranohira mit einem kurzem Zwischenstopp in Ilakaka bei einem Edelsteinhändler, danach weiterfahrt bis nach Ranohira. Sakaraha und Ilakaka sind die Geschichte eines Traumes, dem Traum und der Hoffnung auf ein besseres Leben. Tausende armer Menschen, hauptsächlich aus dem kargen Süden sind nach Ilakaka ausgewandert um ihr Glück zu finden oder um einfach etwas verdienen zu können, auch wenn sie dafür ihr Leben lassen. Hütte um Hütte wurde aufgestellt und man versuchte auf irgendeine Weise zu überleben. Die Saphirgewinnung erfolgt komplett von Hand und nur mit den einfachsten Werkzeugen. Der Hauptstrasse entlang haben sich Händler angesiedelt, sie verkaufen alles was man zum Schürfen und zum Leben braucht. Mittlerweile wird auch das Benzin nicht mehr in Flaschen und kleinen Kanistern am Strassenrand verkauft, es gibt Tankstellen. Natürlich gibt es auch alles was dem Ort seine Besonderheit gibt: Bars, Kasinos und Händler aus Sri Lanka, Pakistan, Indien und Thailand. Der grösste Teil der geschürften Saphire verlässt Madagaskar als Rohmaterial und landet in Sri Lanka oder Thailand, dort werden sie geschliffen und weiterverkauft. Sakaraha und Ilakaka gehören zu den bedeutendsten Saphirminen der Welt und das ist nicht einmal die einzige Besonderheit die diese Funde auszeichnet, nirgendwo anders auf der Welt gibt es Saphire in allen Farben des Regenbogens, von farblos über gelb, grün, rosa bis zu den weltweit bekannten blauen Edelsteinen. Immer wieder werden aussergewöhnliche Saphire gefunden.
(Fahrt: 275 km, ca. 5 Std.)

12. Tag: Ranohira - Anja-Park - Fianarantsoa (F/-/A)
Nach dem Frühstück Fahrt Richtung Norden, mit jedem Kilometer schwinden die Sandsteinformationen des Isalo in die Ferne. Savannen, wechselfeuchte Graslandschaften der warmen Tropen und Subtropen sind ihre Begleiter. Nach dem Besuch des Anja Parks weiterfahrt über Ambalavao nach Fianarantsoa.
(Fahrt: 280 km, ca. 5 Std.)

13. Tag: Fianarantsoa - Antsirabe (F/-/A)
Nach dem Frühstück kurze Stadtrundfahrt, danach weiterfahrt auf der kurvenreichen Strasse über Ambositra nach Antsirabe. Die gebirgige Hochebene mit ihren Reisterassen und den kleinen Dörfern mit den typischen Backsteinhäusern des Hochlands prägen das Landschaftsbild. Die Fahrt ist voller Überraschungen, man kann gar nicht alles überblicken, überall fleissige Bauern bei der Feldarbeit, spielende Kinder, überbeladene Fernbusse welche aller Art Güter wie Reis, Früchte, Fahrräder und ja sogar lebende Tiere auf dem Dach transportieren kreuzen den Weg. Von Zebu gezogene Karren, beladen mit was die Landwirtschaft gerade so anbietet, oder ist es nur ein Familienausflug? Frühmorgens beobachtet man die Bauern wie sie zur Arbeit gehen und am spätem Nachmittag wie sie von Ihrer Feldarbeit nach Hause gehen und die Werkzeuge oder die Ernte auf dem Kopf tragen. Man taucht ein ins tägliche Leben der Madagassen, auch wenn nur vom Fenster des Fahrzeuges, staunen ist angesagt, es ist als sei man bei einem Dokumentarfilm «live» dabei und kann einfach nicht genug bekommen.
(Fahrt: 245 km, ca. 6 Std.)

14. Tag: Antsirabe - Antananarivo (F/-/A)
Wenn es die Zeit erlaubt kurze Stadtrundfahrt, danach geht die Reise über Ambatolampy nach Antananarivo ins Herz der Hauptstadt. Je näher man sich der Hauptstadt nähert desto chaotischer wird es, das pulsierende Grossstadt leben ist zum Greifen nah; der Lärm, die Gerüche der Street Food Stände und der Gewürz Märkte, die bunten Kleider der lebensfrohen Menschen. 
(Fahrt: 180 km, ca. 4 Std.)

15. Tag: Antananarivo - Andasibe (F/-/A)
Frühmorgens nach dem Frühstück Fahrt Richtung Osten, schon bald lassen Sie das Verkehrschaos der Millionenstadt hinter sich. Traditionelle Dörfer und Reisfelder, von Zebus gezogene Karren, mit denen die Bauern ihre Waren zum Markt bringen sowie riesige durch Wind und Regen glatt geschliffene Granitfelsen sind Ihre Wegbegleiter. Über weite Strecken verlaufen die Hauptstrasse und die Eisenbahnschienen fast parallel. Manjakandriana liegt in der Übergangszone, von dort an beginnt die Landschaft sich zu verändern, die Strasse windet sich in spektakulären Kurven dem gemässigt kühlen Hochland entgegen, es beginnt die Region der Eukalyptus- sowie auch der Bambus und Mimosenwälder. Am Abend Besuch des nahe gelegenen Reservat VOI, ein, von der hier lebenden Bevölkerung, verwaltetes Reservat. Beim Nachtspaziergang haben Sie vielleicht das Glück, Nachtaktive Lemuren wie den Wollmaki sowie den kleinsten aller Lemuren den Mausmaki zu beobachten. Schlafende Chamäleons, Uroplatus, auch Plattschwanzgeckos genannt, sind Meister der Tarnung, mit einer Hautfarbe und Struktur, die einen Baumstamm imitiert, sind einzigartige Begegnungen mit der aussergewöhnlichen Natur Madagaskars.
(Fahrt: 320 km, ca. 7 Std.)

16. Tag: Andasibe (F/-A)
Frühmorgens Besuch des Maromizaha Reservates. Das Schutzgebiet des Maromizaha Regenwaldes, nur wenige Kilometer vom Analamazaotra-Mantadia Nationalpark entfernt, ist bisher nur wenigen Touristen bekannt. Doch ist die Artenvielfalt des Primärregenwaldes beeindruckend und die atemberaubende Aussicht über die Regenwälder von Andasibe belohnt alle Mühen, und wenn dann noch die Gesänge der Indris in den Baumkronen widerhallen ist der Moment einfach überwältigend. Am Nachmittag besuchen Sie die Insel der Lemuren, ein vom Hotel Vakona geführter Privatpark. Auf der Insel leben diverse Lemurenarten, die aus Gefangenschaft befreit wurden. Der Nachwuchs dieser Lemuren wird im Nationalpark ausgewildert. Sollten Sie bis anhin die Chance für ein perfektes Foto verpasst haben, bekommen Sie hier eine zweite Chance. Hier sind die Tiere an Menschen gewöhnt, dass sie es kaum erwarten können dem Besucher auf die Schulter zu springen, als wären diese alte Bekannte.

17. Tag: Andasibe – Antananarivo (F/-/A)
Frühmorgens nach dem Frühstück, Besuch des Analamazaotra Nationalparks. Ausser den Lemuren beherbergt der Nationalpark viele aussergewöhnliche und endemische Arten, wie den Giraffenhalskäfer und den Mondfalter, einer der grössten Nachtfalter der Welt als auch einen der grössten Chamaleons, den Parsons. Die Regenwälder sind die Gebiete der Lianen und Epiphyten oder Aufsitzerpflanzen, dies sind Pflanzen, die auf anderen Pflanzen wachsen, wie die Orchideen, Moose und Farne. Den Parks sind 120 Orchideen endemisch. Nach dem Besuch des Analamazaotra Nationalparks fahrt zurück nach Antananarivo.  Wieder geht die Fahrt auf kurvenreicher Strasse die Pässe auf und ab, vorbei an tropischen Wäldern, Bananenplantagen, an Strassenverkäufern vorbei die ihre Waren zum Kauf anbieten. Lassen Sie die Reise Revue passieren und Gönnen Sie sich etwas Ruhe und Erholung bevor es am späteren Abend Richtung Flughafen geht. Check-In und Gepäckaufgabe für Ihre Heimreise.
(Fahrt: 135 km, ca. 3 Std.)

18. Tag: Schweiz - Antananarivo (-)
Kurz nach Mitternacht Rückflug über Paris in die Schweiz.

Hinweise: F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen

Programm- und Preisänderungen vorbehalten

Persönliche Beratung

Nature Tours Mitarbeiterin Sylvie Heimlicher
Sylvie Heimlicher

Unverbindliche Anfrage

Reiseroute

Preise

  • Preis pro Person bei 2-10 Personen ab CHF 5'990.– (je nach Reisedatum)

  • Einzelzimmerzuschlag CHF 900.–

Leistungen

Leistungen inbegriffen
  • Linienflug mit Air France in Economyklasse via Paris, inkl. Taxen
  • Trägerservice am Flughafen
  • Alle Transfers im Minibus oder 4×4 Fahrzeug
  • Übernachtungen in sehr guten Mittelklassehotels und Tageszimmer am Abreisetag
  • Mahlzeiten gemäss Programm
  • Lokale deutschsprachige Reiseleitung
  • Gebühren und Eintritte
  • Lokale Guides in den Nationalparks und privaten Reservaten
  • Alle aufgeführten Besichtigungen
Leistungen nicht inbegriffen
  • Flugaufpreis falls die kalkulierte Tarifklasse nicht mehr verfügbar ist
  • Visum
  • Nicht erwähnte Mahlzeiten
  • Getränke
  • Alle im Reiseprogramm als fakultativ aufgeführten Leistungen
  • Trinkgelder
  • Persönliche Ausgaben.

 

Gut zu wissen / Hinweise

Internationale Gruppenreise "Natur & Kultur aktiv" mit lokaler, Deutschsprechender Reiseleitung.

Inlandflug: Flugplanänderungen seitens Air Madagascar bleiben vorbehalten.

Klima: Die beste Reisezeit auf Madagaskar ist regional sehr unterschiedlich und hängt von den Kundenwünschen ab. Madagaskar kann ganzjährig besucht werden. Während den Sommermonaten, der Regenzeit, November – April ist es vor allem auf dem Hochland am interessantesten, die Reptilien, Chamäleons, Schlangen und Frösche haben den Winterschlaf hinter sich, die Lemuren ziehen ihren Nachwuchs gross und die Menschen sind mit dem Reisanbau und der Ernte beschäftigt. Alles ist grün und voller Lebensfreude. Der Winter Mai – Oktober ist die Zeit der Abenteuer-Reisen, denn nur während der Trockenzeit sind Fahrten in entlegene Gebiete, die nur auf Pisten erreichbar sind, möglich. Die Reisfelder liegen brach, auf dem Hochland werden mit der lehmhaltigen Erde Ziegelsteine für den Häuserbau gebrannt. Die Sommermonate sind schwül und heiss mit Temperaturen um die 20–30 °C spätnachmittags und nachts muss mit Gewittern gerechnet werden. Die Wintermonate vor allem auf dem Hochland sind tagsüber mit Temperaturen zwischen 15–20 °C angenehm, sinken jedoch nachts bis auf 7–10 °C.

Gruppenreise: Wir können Ihnen zusätzlich ein Vor- und/oder Nachprogramm offerieren. Gerne erstellen wir Ihnen ein entsprechendes Angebot.

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