Roter Vari, ein Lemur

Vielfältiges Nordmadagaskar

Nationalparks im Norden Madagaskars erleben

Nordmadagaskar ist noch immer ein Geheimtipp. Nirgendwo sonst auf der Insel lernen wir die authentische, madagassische Lebensweise der verschiedenen Kulturen besser kennen. Die Inselbevölkerung hat multikulturelle Wurzeln aus Indien, Südostasien, Afrika und dem Nahen Osten. Zu Fuss erkunden wir den Regenwald und entdecken im äussersten Norden der Insel bizarr anmutende Felsspitzen. Natürlich locken auch die weissen, mit Palmen bewachsenen Sandstrände auf Nosy Bé.

Auf einen Blick

Natur & Kultur aktiv
Deutschsprechende Reiseleitung
ab CHF 5'752.-
Gruppenreise (6-12 Teilnehmer*innen)
  • Bootsfahrt auf dem Kanal de Pangalanes und Besuch des Lemuren-Reservats
  • Wanderungen in der bizarren Felsnadellandschaft der Tsingy
  • Wanderungen im Montagne d'Ambre-Nationalpark mit seinen Chamäleons und Lemuren
  • Der Duft von Gewürzen, Ylang-Ylang-Blüten und Vanille begleitet uns
  • Traumstrände auf der Insel Nosy Bé, die Insel des «ewigen Sommers»

Reisedaten

Buchbar
Durchführung noch nicht garantiert
29.09.2024 - 18.10.2024 | 20 Reisetage
CHF 5'752.-

Reiseprogramm

1. Tag: Anreise (-)
Individueller Flug nach Antananarivo, der Inselhauptstadt.

2. Tag: Antananarivo (F/M/A)
Wir erreichen Antananarivo am späteren Vormittag. Die Hauptstadt ist mit nahezu zwei Millionen Einwohner*innen mit Abstand die grösste Stadt der Insel. Sie liegt auf 1435 Meter im zentralen Bergland der Insel und ist somit auch geografischer Mittelpunkt Madagaskars. Nach unserer Ankunft gelangen wir mittels kurzen Transfer zum zentral gelegenen Hotel.
Übernachtung im Hotel in Antananarivo

3. Tag: Antananarivo – Toamasina (F/M/A)
Das heutige Tagesprogramm ist abhängig von der Flugzeit des Fluges nach Toamasina. Findet er in der zweiten Tageshälfte statt, brechen wir nach dem Frühstück zu einer kurzen Stadtbesichtigung auf. Dabei ist der Besuch der «Rova von Antananarivo», dem ehemaligen Königspalast Madagaskars, welcher hoch über dem Zentrum der Stadt thront. Findet der Inlandflug am Morgen statt, geniessen wir mehr Zeit in Toamasina, der Hafenstadt am Indischen Ozean. Toamasina hat, aufgrund wechselnder Herrschaft, eine bewegende Geschichte. Auf die Portugiesen folgten die Franzosen, die Briten, die Merina und schliesslich wieder die Franzosen. Lässt es die Zeit noch zu, machen wir einen Stadtbummel und besuchen dabei den lebendigen Gewürzmarkt.
Übernachtung im Hotel in Toamasina
Fahrzeit ca. 30 Min. / Stadtführung ca. 1 Std.

4. Tag: Toamasina – Akanin`ny Nofy (F/M/A)
Heute erwartet uns ein spezieller Tag. Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir einen kleinen Hafen am «Canal des Pangalanes», einem durchgehenden, 645 Kilometer langen Kanal, welcher parallel zum Indischen Ozean von Toamasina bis nach Farafangana verläuft. Der Kanal, der die verschiedenen natürlichen Lagunen verbindet, wurde während der Kolonialzeit gebaut und ist noch heute Lebensader der Region. Die Bootsfahrt nach Akanin`ny Nofy dauert rund 4.5 Stunden. Kurz bevor wir Akanin`ny Nofy erreichen, halten wir in Andranokoditra, einem Dorf das zwischen dem Indischen Ozean und dem Kanal liegt. Bei der Besichtigung des schmucken Örtchens erhalten wir einen guten Einblick in das Alltagsleben der ortsansässigen Bevölkerung. Anschliessend setzten wir unsere Fahrt auf dem Kanal fort und erreichen kurz darauf unsere Unterkunft für die kommenden drei Nächte. Die traumhaft gelegenen Bungalows sind der Ausgangspunkt für den 50 Hektar grossen Naturpark La Palmarium, der viele verschiedene Arten von Lemuren beheimatet.
Übernachtung in einer Lodge in Akanin`ny Nofy
Bootsfahrt ca. 4 bis 5 Std. / Spaziergang ca. 1 Std.

5. bis 6. Tag: Akanin`ny Nofy (F/M/A)
Wir gönnen uns zwei volle Tage in diesem Paradies. Wir besuchen das Lemurenreservat. Lemuren leben mehrheitlich auf Bäumen und kommen ausschliesslich auf Madagaskar vor. Das Reservat befindet sich in einem intakten Regenwald und so können wir hier, neben den Lemuren auch die faszinierende Pflanzenvielfalt – Farne, Lianen, Vanille und Kannenpflanzen entdecken. Es gibt viel zu entdecken und die Nachmittage stehen jeweils zur freien Verfügung. Wir lassen unsere Seele baumeln, beobachten die Einheimischen in ihrem Alltag, z.B. wie sie fischen oder Flusskrebse sammeln oder gönnen uns ein Bad im See. An einem Abend, sobald es dunkel wird, fahren wir mit einem Boot in rund 20 Minuten zu einer Nachbarinsel, um dort die nachtaktiven Aye Aye zu beobachten. Der Aye-Aye ist der seltsamste aller Lemuren. Die Madagassen fürchten das dunkle, skurrile Tier als den Teufel in Person, weswegen es vor einigen Jahren vom Aussterben bedroht war.
Übernachtung in einer Lodge in Akanin`ny Nofy
Wanderzeit ca. 3 bis 4 Std.

7. Tag: Akanin`ny Nofy – Akanin`ny – Andasibe (F/M/A)
Nach dem Frühstück verlassen wir die Ortschaft am Rasoabe-See und eine abwechslungsreiche Fahrt durch das Hochland bringt uns nach Andasibe. Dort besuchen wir das Vakona-Reservat. Auch dieses Reservat ist Heimat unzähliger Lemuren. Wenn es dunkel wird, begeben wir uns mit Taschenlampen auf einen kurzen Ausflug. Mit etwas Glück entdecken wir während unserer Nachtexkursion den nachtaktiven Wieselmaki, der mittlerweile nur noch sehr selten zu sehen ist. Selbst wenn wir die nachtaktiven Lemuren nicht antreffen, begegnen wir zahlreichen Chamäleons und Fröschen, die in den verschiedensten Farben und Formen auf Madagaskar zu finden sind.
Übernachtung in einer Lodge in Andasibe
Fahrzeit ca. 3 bis 4 Std. / Exkursion ca. 1 Std.

8. Tag: Mantadia-Rerservat (F/M/A)
Wir geniessen einen Tag im Mantadia-Reservat. Dieses ist ein wahres Paradies für Naturliebhaber*innen und verfügt über eine reiche und unglaubliche Flora und Fauna. Es beinhaltet 113 Vogelarten, 72 Säugetierarten (von denen 14 Lemuren sind), 51 Reptilienarten und 84 Amphibienarten. Zahlreiche Pflanzen, die teils auf Madagaskar endemisch sind, wie die Pandanus, Epyphiten und viele verschiedene Orchideen wachsen hier. Es ist zudem die natürliche Heimat des Indri, des grössten Lemurs. Am Abend kehren wir zurück zu unserer Lodge.
Übernachtung in einer Lodge in Andasibe
Fahrzeit ca. 1 Std. / Wanderzeit ca. 4 bis 5 Std.

9. Tag: Andasibe – Antananarivo (F/M/A)
Nach dem Frühstück fahren wir zurück nach Antananarivo. In Marozevo machen wir einen Zwischenstopp, um dem Chamäleonpark im Peyreiras Reservat einen Besuch abzustatten. Danach Weiterfahrt zur Hauptstadt, wo wir in der Nähe des Flughafens unsere Unterkunft beziehen.
Übernachtung in einer Lodge in Antananarivo
Fahrzeit ca. 4 Std.

10. Tag: Antananarivo – Antsiranana (F/M/A)
Ein imposanter, rund einstündiger Inlandflug bringt uns an die Nordspitze Madagaskars, nach Antsiranana, welches bis 1975 noch den Namen Diego Suárez hatte. Diego Suárez war ein portugiesischer Seefahrer, der hier 1543 an Land gegangen war. Noch heute heisst Antsiranana in der Umgangssprache kurz und bündig Diego. Im gut gelegenen Hotel beziehen wir unsere Zimmer. Dieses Multikulti widerspiegelt sich auch auf den exotischen Märkten mit ihren tropischen Früchten und Gewürzen wie Pfeffer, Vanille, Papayas und Litschis. Am Abend geniessen wir eine Live-Band in einem der zahlreichen Lokale von Antsiranana.
Übernachtung in einem Hotel in Antsiranana
Wanderzeit ca. 1.5 bis 2 Std.

11. Tag: Die drei Buchten von Antsiranana – Joffreville (F/M/A)
Wir fahren zu den drei Buchten von Antsiranana: Diego, Sakalva und Ramena. Jede der drei Buchten hat ihre Eigenart und selbstverständlich geniessen wir auch das eine oder andere Bad im Indischen Ozean. Anschliessen geht unsere Fahrt weiter nach Joffreville, welches ca. 35 Kilometer südlich von Antsiranana liegt. Es scheint, dass die Zeit stehen geblieben ist. Unsere Lodge befindet sich auf einem Hügel und ermöglicht uns eine grossartige Sicht auf den Montagne d’Ambre-Nationalpark.
Übernachtung in einer Lodge in Joffreville
Fahrzeit ca. 3 Std. / Wanderzeit ca. 2 Std.

12. Tag: Montagne d`Ambre-NP (F/M/A)
Die Wanderung im Montagne d`Ambre-Nationalpark, mit seinem Wasserfall und Kratersee, gehört zu den absoluten Höhepunkten unserer Reise. Der Park ist an Vielfälltigkeit was Flora, Fauna und Geografie anbelangt kaum zu übertreffen. Die Wanderungen durch den Park bieten nicht nur Begegnungen mit vielen Lemurenarten, sondern unzählige verschiedene Vogelarten, Reptilien und Insekten sind hier ebenfalls beheimatet. Die Vegetation wird von Baumfarnen und farbigen Orchideen dominiert. Gegen Abend kehren wir in unsere liebliche Unterkunft zurück.
Übernachtung in einer Lodge in Joffreville
Fahrzeit ca. 30 Min. / Wanderzeit ca. 5 Std.

13. Tag: Joffreville – Mahamasina-Iharana (F/M/A)
Frühmorgens brechen wir auf und fahren an der Westküste südwärts. Nach 100 km imposanter Fahrt treffen wir auf eine geologische Besonderheit von Madagaskar, den Tsingy. Das Wort «Tsingy» bedeutet so viel wie «auf den Zehenspitzen gehen» oder «wo man nicht Barfuss laufen kann», was man in dieser bizarren Karstlandschaft mit ihren scharfkantigen, bis zu 20 Meter hohen Zinnen, wirklich nicht tun sollte. Die hier roten «Tsingys» sind durch Erosionen entstanden und wir nehmen uns genügend Zeit, um dies zu bestaunen. Nach einer langen Jeep-Fahrt beziehen wir unsere Unterkunft für die kommenden zwei Nächte.
Übernachtung in einem Bush Camp in Iharana
Fahrzeit ca. 6 Std.

14. Tag: Grand Tsingy und Fledermaus-Grotte (F/M/A)
Heute unternehmen wir zwei sehr interessante Wanderungen (insgesamt ca. 6 Std.). Morgens geht es für 4 Stunden auf eine Pirsch durch den Primärwald des Ankarana-Parks in Richtung Grand Tsingys. Der Park bietet Heimat für 218 Pflanzenarten, wovon 106 Arten endemisch sind sowie 81 Vogelarten, von denen 31 nur auf Madagaskar vorkommen. Auf unserem Weg sehen wir oftmals verschlafene Wieselmakis in ihren Baumhöhlen. Nach dem Trockenwald gelangen wir zu der messerscharfen, grauen Tsingylandschaft, manchmal bilden die scharfkantigen Felsen so tiefe Schluchten, das es nur über Hängebrücken weiter geht! Die Mühe lohnt sich, hier können wir an den Schluchten und Brücken tolle Erinnerungsfotos schiessen! Nach einer Mittagspause mitten im Wald wandern wir weiter durch eine riesige Grotte, in der unzählige Fledermäuse und Flughunde leben. Diese besonderen Tiere stellen uns oftmals vor viele Rätsel. Tief im Inneren der Tropfsteinhöhle kann man sehr schöne Stalagmiten entdecken, daher Taschenlampe nicht vergessen! Wir übernachten ein weiteres Mal in der uns bekannten Unterkunft.
Übernachtung in einem Bush Camp in Iharana
Wanderzeit ca. 3 bis 4 Std.

15. Tag: Ankarana – Ankify – Nosy Bé (F/M/A)
Heute nehmen wir es gemütlicher und fahren nach Ankify, einem wunderschön gelegenen Dorf direkt am Meer. Unterwegs machen wir Halt im Ort Ambilobe und spazieren durch die lange Marktstrasse, entlang unzähliger Stände und Geschäfte und erleben so das tägliche Leben der Madegassen. Später besuchen wir eine Kakaoplantage. Hier wachsen auch Vanille und Pfeffer. Nach dem Mittag steht der Bootstransfer nach Nosy Bé an. Anschliessend beziehien wir unsere Lodge für die kommenden vier Nächte.
Übernachtung in einer Lodge auf Nosy Bé
Fahrzeit ca. 5 Std. / Bootsfahrt ca. 1 bis 2 Std.

16. Tag: Lakobe-Reservat (F/M/A)
Das Lakobe-Reservat, mit seinem Primär-Regenwald, welcher 1923 errichtet worden ist. Wir erkunden bzw. erpadeln es mit einem Auslegerbot selbst. Hier befinden sich die Riesenbäume Canarium madagascariense und Potameia crassifolia, die beide bis zu 40 Meter hoch werden können. Auf diesen Bäumen hausen verschiedene Lemurenarten.
Übernachtung in einer Lodge auf Nosy Bé

17. Tag: Insel Sakatia (F/M/A)
Auch ein Schnorchelausflug zur kleinen Insel Nosy Sakatia gehört dazu. Hier können mit etwas Glück, Meeresschildkröten beobachtet werden. Ein schmackhaftes Fischessen direkt am Strand und ein Bad im herrlichen Wasser runden den Tag ab.
Übernachtung in einer Lodge auf Nosy Bé

18. Tag: Nosy Bé (F/M/A)
Wir lassen unsere Madagaskar-Rundreise mit einem Tag Ruhe und Entspannung auf der Trauminsel Nosy Bé ausklingen. Gerade der sehr kolonial geprägte, lebendige und malerische Hauptort Andoany lädt zu individuellen Spaziergängen ein. Nicht selten lassen sich auch direkt vom Strand aus Bukelwale beobachten. Den letzten Abend unserer Madagaskar-Rundreise geniessen wir mit einem feinen Fischessen.
Übernachtung in einer Lodge auf Nosy Bé

19. Tag: Rückreise (F/-/-)
Heute verlassen wir unser lieb gewonnenes Paradies. Wir fliegen direkt von Nosy Bé zurück in die Schweiz.

20. Tag: Ankunft (-)
Ankunft in der Schweiz und individuelle Heimreise.

Hinweise: F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen

Programm-, Unterkunfts- und Preisänderungen vorbehalten

Persönliche Beratung

Nature Tours Mitarbeiterin Nadine Kohli
Nadine Kohli

Unverbindliche Anfrage

Reiseroute

Preise

  • Preis pro Person bei 6-12 Personen CHF 5'930.-

  • Allfälliger Einzelzimmerzuschlag, falls kein / keine Zimmerpartner*in gefunden wird CHF 145.-

  • Zuschlag Einzelzimmer CHF 290.-

Leistungen

Leistungen inbegriffen
  • Inlandflüge in Economy-Klasse
  • Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
  • Alle Transfers, Überlandfahrten und Bootsfahrten
  • Übernachtungen gemäss Programm in Hotels und Lodges im Doppelzimmer
  • Ausflüge, Wanderungen und Aktivitäten gemäss Programm
  • Umfangreiche Notfallapotheke
  • Vollpension während der ganzen Reise
  • Lokale, deutschsprechend Reiseleitung
  • Bewilligungen, Gebühren und Eintritte
Leistungen nicht inbegriffen
  • Flüge nach Antananarivo und ab Nosy Bé (gerne buchen wir die Flüge für Sie)
  • Nicht erwähnte Mahlzeiten und Getränke
  • Visum für Madagaskar, ca. EUR 40.-
  • Trinkgelder

Gut zu wissen / Hinweise

Geführte Gruppenreise «Natur & Kultur aktiv» mit lokaler, deutschsprechender Reiseleitung.

Wanderungen auf nicht allzu schwierigen Wegen. 6 Tagesetappen von 1 bis 2 Std., 2 Tagesetappen von 3 bis 4 Std. und eine Tagesetappe von 6 Std. in Höhen bis maximal 1793 Meter sowie 3 längere Überlandfahrten. Jede Wanderung kann ausgelassen werden. Die Wanderungen führen durch klimatisch unterschiedliche Regionen. Trotzdem muss meistens mit recht hoher Luftfeuchtigkeit gerechnet werden. Das Hauptgepäck wird transportiert. Den Tagesrucksack tragen wir selbst.

Die Flüge nach Antananarivo und ab Nosy Bé sind nicht inbegriffen. Gerne buchen wir diese für Sie.

Diese Reise wird in Zusammenarbeit mit Kobler & Partner, Bern durchgeführt. Es gelten deren Reisebedingungen.

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