In der Abendsonne flatternde Gebetsfahnen

Laya-Trekking

Elf Tage zu Fuss durch die fantastische Bergwelt auf einer der schönsten Trekkingrouten in Bhutan.

Während zwei Wochen wandern wir über bis zu 5000 m hohe Pässe, vorbei an mächtigen Schnee- und Eisgipfeln und zu schönen Yakweiden. Diese Route ist eines der spannendsten Trekkings in Bhutan und bringt uns durch einige der entlegensten Regionen des Landes entlang der Grenze zu Tibet. Das Trekking ist landschaftlich sehr abwechslungsreich mit dichten Wäldern, hochalpinen Pässen und vorbei an kleinen Dörfern. Ein Höhepunkt ist unser Aufenthalt im Bergdorf Laya, welches nur zu Fuss zu erreichen ist. In diesem Dorf auf über 3800 m Höhe leben hier einsam und abgeschieden die «Layaps». Diese bilden eine eigene Volksgruppe mit eigener Sprache, eigenen Sitten und traditioneller Kleidung, welche sich von den «normalen» bhutanesischen Trachten unterscheidet. Die Frauen tragen einzigartige runde Bambushüte, welche oben spitz zulaufen, und wertvolle Schmuckstücke. Vor und nach dem Trekking besuchen wir einige der schönsten Tempel und Dzongs von Bhutan und erhalten einen guten Einblick in die bhutanesische Kultur. 

Auf einen Blick

Trekking
Trekkinglevel 2: anspruchsvoll
ab CHF 7'950.-
Gruppenreise (2-10 Teilnehmer*innen)
Englischsprechende Reiseleitung
  • Elftägiges Trekking auf einer der schönsten Routen in Bhutan
  • Aufenthalt im abgeschiedenen Dorf Laya
  • Spektakuläre Bergwelt und hohe Schneegipfel
  • Eindrückliches Dzong von Punakha
  • Highland-Festival

Reisedaten

Buchbar
Durchführung garantiert
Letzte Plätze
05.10.2024 - 25.10.2024 | 21 Reisetage
CHF 7'950.-

Reiseprogramm

1. Tag: Flug nach Delhi (-)
Flug nach Delhi, in die Hauptstadt Indiens. Nach der Ankunft Passkontrolle und Gepäckentgegennahme. Am Ausgang wartet unser lokaler Partner und organisiert den Transfer zum Hotel oder für den Weiterflug. Falls der Weiterflug nach Bhutan um die Mittagszeit oder später ist, übernachten wir in Delhi in einem Hotel in Flughafennähe. Sollte der Weiterflug nach Bhutan aber bereits am Morgen sein, ist die Zeit für eine Hotelübernachtung zu kurz und wir ruhen uns einige Stunden am Flughafen aus. Die Flugpläne für die Bhutanflüge sind jeweils erst kurzfristig bekannt.
Evtl. Übernachtung im Hotel in Delhi. 
Gesamte Flugzeit ca. 8 bis 11 Std. Dies entweder mit einem Direktflug oder mit zwei Teilflügen mit einmal Umsteigen. 

2. Tag: Weiterflug nach Paro in Bhutan (F/M/A)
Auf einem der schönsten Flüge der Welt geniessen wir bei gutem Wetter die Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel des Himalayas. Bei schönem Wetter haben wir eine atemberaubende Sicht auf den Everest, Kangchendzönga und andere 8000er-Berggipfel. Auch der Anflug auf den Flughafen von Paro ist spektakulär und fast meint man, die Flügel des Flugzeugs berühren die Berghänge im engen Tal von Paro. In diesem kleinen Ort übernachten wir heute. Je nach Flugzeit besuchen wir noch die eine oder andere Sehenswürdigkeit. Falls der Flug erst am späteren Nachmittag ankommt, fahren wir ins Hotel und geniessen die Stille in Bhutan nach der Hektik in Delhi.
Übernachtung im Hotel in Paro (2300 m)
Flugzeit ca. 2.5 Std. / Fahrzeit ca. 1 Std.

3. Tag: Altes Kloster und grosser Dzong (F/M/A)
Den heutigen Tag starten wir gemütlich. Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir zum Kyichu Lhakhang. Dieser Tempel wurde im Jahr 659 vom tibetischen König Songtsen Gampo erbaut. Er ist nicht nur einer der ältesten, buddhistischen Tempel in Bhutan, sondern im ganzen Himalaya. Spannend ist auch der mächtige Dzong von Paro und im Nationalmuseum erfahren wir einiges über die Geschichte, Kultur und Natur von Bhutan. Im ungewöhnlichen Tempel Dumtse Lhakhang bestaunen wir die alten Wandmalereien. Am Nachmittag haben wir Zeit durch den hübschen Ort Paro zu schlendern.
Übernachtung im Hotel in Paro (2300 m)
Fahrzeit ca. 1 Std. / kurze Wanderung

4. Tag: Wanderung vom höchsten Strassenpass Bhutans und zum Nonnenkloster Kila (F/M/A)
Eine spannende Fahrt bringt uns heute auf den höchsten Strassenpass von Bhutan. Die Strassentafel auf dem Pass Chele La gibt eine Höhe von 3988 m an. Dies ist wohl eher zu hoch gegriffen, die effektive Höhe dürfte bei gut 3800 m liegen. Für uns ist dies ideal, um uns ans bevorstehende Trekking zu akklimatisieren. Bei schönem Wetter haben wir eine herrliche Aussicht von hier oben und auf dem Grat stehen Hunderte der fotogenen Stangen mit den langen Gebetsfahnen, welche so typisch für Bhutan sind. Eine ca. zweistündige Wanderung bringt uns durch einen schönen Wald zum Nonnenkloster Kila. Dieses gilt als ältestes Nonnenkloster in Bhutan. Die Gebäude schmiegen sich an den Fuss einer grossen Felswand. Die Frauen freuen sich in der Regel über den seltenen Besuch. Eine ruppige Jeepstrasse wurde vor kurzem fertiggestellt und bringt das entlegene Kloster nun ein Stück näher zum Rest der Welt. Am Nachmittag besuchen wir die fast unbekannte Dzongdrakha Goemba. Im Stil des berühmten Tigernests «klebt» dieses Kloster an einer steilen Felswand. Hierhin ziehen sich immer wieder Mönche zur Meditation zurück. Die längste dauert 3 Jahre, 3 Monate und 3 Tage. Über einen Feldweg marschieren wir hoch zum Kloster und nach dem Besuch steigen wir einen schmalen, steilen Weg ab, hinab zu den Feldern von Bondey. Hier wird mehrheitlich Reis angebaut. Im Westen Bhutans ist dies vor allem roter Reis.
Übernachtung im Hotel in Paro (2300 m)
Fahrzeit ca. 2 bis 2.5 Std. / Wanderzeit ca. 3 bis 4 Std.

5. Tag: Berühmtes Tigernest (F/M/A)
Heute steht ein absoluter Höhepunkt auf unserem Programm. Das berühmteste Kloster von Bhutan ist das Tigernest-Kloster. Es verdankt seinen Namen dem Besuch von Guru Padmasambhava, dem grössten tantrischen Meister in der Geschichte des tibetischen Buddhismus. Dieser ist im 8. Jahrhundert auf dem Rücken einer Tigerin von Tibet nach Bhutan geflogen und hier gelandet. Das Kloster liegt extrem spektakulär in einer steilen Felswand. Nach dem Frühstück fahren wir zum Parkplatz unterhalb des Klosters. Ab hier führt uns ein zum Teil steiler Weg zu einem kleinen Restaurant. Von hier aus hat man eine atemberaubende Sicht auf das Kloster. Taktshang Goemba ist einer der wichtigsten Pilgerorte in Bhutan. Wer Lust hat, kann nach dem Besuch des Tigernests auch noch zum kleinen, selten besuchten Kloster Zangto Pelri hochsteigen. Von hier oben haben wir einen sehr spektakulären und unüblichen Blick auf das Tigernest-Kloster. Am Nachmittag fahren wir nach Drugyel Dzong, dem einstigen Startpunkt des Trekkings. Da inzwischen eine Jeepstrasse hoch nach Sharna Zampa führt, sparen wir uns die erste Etappe auf der Jeepstrasse und fahren direkt nach Sharna Zampa. Hier treffen wir auf unser Trekkingteam und schlafen das erste Mal im Zelt.
Übernachtung im Zelt in Sharna Zampa (3000 m)
Fahrzeit ca. 2 bis 2.5 Std. / Wanderzeit ca. 3.5 bis 4 Std.

6. Tag: Schöner Nationalpark (F/M/A)
Ein langer Trekkingtag steht uns bevor. Wir wandern durch schöne Wälder mit Eichen, Tannen, Rhododendren und grossen Farnen. Hier betreten wir den Jigme Dorji-Nationalpark. Mit über 4000 km2 ist dies der grösste Nationalpark in Bhutan. In diesem Nationalpark stehen auch die heiligen Berge Jomolhari, Tserim Kang und Jichu Drake. Neben dem kleinen Panda, Takins und Kragenbären lebt hier auch der seltene Schneeleopard. Die Chance auf eine Sichtung ist allerdings sehr klein. Nach einem anstrengenden Trekkingtag stellen wir unser Zeltlager in Thangthangkha auf. Hinweis: Entlang der ersten Hälfte der Trekkingroute wurde in den letzten Jahren eine Stromleitung erstellt. Die Einwohner*innen der Dörfer Lingshi, Goyul und Chebisa werden so in Zukunft vom Fortschritt der Elektrizität profitieren.
Übernachtung im Zelt in Thangthangkha (3600 m)
Wanderzeit ca. 7 bis 8 Std. (16 km) / Höhenmeter +650 m, Abstieg 50 m

7. Tag: Heiliger Berg Jomolhari (F/M/A)
Heute Morgen haben wir bei guter Sicht von unseren Zelten aus einen schönen Blick auf den Jomolhari. Dieser über 7300 m hohe Himalaya-Riese ist einer der heiligsten Berge für die Bhutanes*innen und auch einer der schönsten in Bhutan. Hier soll die Göttin Jomo wohnen, welche eine der fünf Tseringchenga-Schwestern ist. Diese kraftvolle Schutzgottheit wird in vielen Regionen im Himalaya verehrt. Wir begegnen auf unserem Weg immer wieder Yak-Herden. Diese grossen Tiere sind bestens angepasst an das raue Klima und die grossen Höhen. Immer weiter steigen wir bis zu unserem Lagerplatz in Jangothang. Der Name Jangothang bedeutet «Land der Ruinen» und tatsächlich steht in der Umgebung eine alte Ruine, um die sich alte Legenden ranken. An diesem schönen Ort übernachten wir.
Übernachtung im Zelt in Jangothang (4100 m)
Wanderzeit ca. 5 bis 6 Std. (12.5 km) / Höhenmeter +500 m

8. Tag: Ruhetag in prachtvoller Bergwelt (F/M/A)
Wir sind hier bereits auf einer Höhe von über 4000 m. Für eine gute Akklimatisation legen wir einen Ruhetag ein. Wir können uns im Lager entspannen und die grandiose Bergwelt geniessen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, zu einsamen Bergseen zu wandern oder einen hochgelegenen Aussichtspunkt zu besteigen. Diese Wanderungen dauern zwischen 3 und 6 Stunden. Wir entscheiden uns nach Lust und Laune und vor allem nach unserem Wohlbefinden für eine der vielen Möglichkeiten, aber langweilig wird uns hier bestimmt nicht.
Übernachtung im Zelt in Jangothang (4100 m)
Wanderzeit ca. 3 bis 6 Std. (optional)

9. Tag: Über den ersten hohen Pass (F/M/A)
Ein längerer Aufstieg bringt uns dem Himmel immer näher. Vielleicht haben wir Glück und sehen Murmeltiere oder Blauschafe an den Berghängen. Beim Hochsteigen spüren wir die «dünne Luft» und laufen in gemütlichem Schritt. Auf dem 4880 m hohen Pass Nyele La flattern bunte Gebetsfahnen im Wind. Die aufgedruckten Gebete trägt der Wind zu den Göttern, welche hier auf den Himalaya-Gipfeln wohnen. Wir geniessen die schöne Aussicht von oben zu den 7000ern Jomolhari, Jichu Drake und Tserim Kang. Danach machen wir uns auf den Weiterweg nach Lingshi. Hier steht ein Dzong, von welchem aus früher die Handelsrouten von Indien durch Bhutan und weiter nach Tibet kontrolliert wurden.
Übernachtung im Zelt in Lingshi (4000 m)
Wanderzeit ca. 6 bis 7 Std. (16 km) / Höhenmeter +850 m, -950 m

10. Tag: Vorbei an kleinen Dörfern (F/M/A)
Wir kommen heute an den kleinen Dörfern Lingshi und Goyul vorbei. Diese Dörfer liegen am Fuss einer imposanten Felswand. Die Steinhäuser stehen hier dicht zusammen. Dies ist eher ungewöhnlich für bhutanesische Dörfer, denn vielfach liegen die Häuser recht verstreut. In dieser Region gibt es viele Pflanzen, welche in der tibetischen Medizin gebraucht werden. Wir übernachten beim Dorf Chebisa. Hinter dem Dorf gibt es einen schönen Wasserfall. Wir haben genügend Zeit, um das Dorf zu besuchen und das Dorfleben zu beobachten.
Übernachtung im Zelt in Chebisa (3900 m)
Wanderzeit ca. 5 bis 6 Std. (8.5 km) / Höhenmeter +200 m, -300 m

11. Tag: Blauschafe und Bartgeier (F/M/A)
In dieser Region leben grosse Herden wilder Blauschafe. Auch sieht man oft Bartgeier oder andere Greifvögel am Himmel ihre Kreise ziehen. Es lohnt sich also, die Augen offenzuhalten und immer wieder die Berghänge und den Himmel über uns abzusuchen. Über den 4400 m hohen Gobu La steigen wir ins nächste Tal und weiter geht es nach Somuthang.
Übernachtung im Zelt in Somuthang (4200 m)
Wanderzeit ca. 6 bis 7 Std. (11 km) / Höhenmeter +750 m, -450 m

12. Tag: «Great Tiger Mountain» (F/M/A)
Mittlerweile sind wir gut akklimatisiert und steigen innerhalb von zwei Stunden auf unseren nächsten Pass, den 4750 m hohen Jhari La. Am Wegrand sieht man je nach Jahreszeit Edelweiss blühen und von der Passhöhe erblicken wir den Sinche La. Diesen über 5000 m hohen Pass werden wir am nächsten Tag überqueren. Nördlich sehen wir den beeindruckenden Schneegipfel des Gangchhenta, welcher als «Great Tiger Mountain» bekannt ist. Diesen Berg werden wir während der nächsten Tage immer wieder sehen. Wir steigen ab nach Tsheri Jathang. In dieses Tal kommen während der Sommermonate grosse Herden von Takins, die während einiger Monate hierbleiben. Das Tal wurde zu einem Schutzgebiet für diese Tiere erklärt. Das Takin ähnelt einem wilden Rind, gehört aber zur Gruppe der Ziegenartigen und ist das Nationaltier von Bhutan.
Übernachtung im Zelt in Robluthang (4150 m)
Wanderzeit ca. 6 bis 7 Std. (9 km) / Höhenmeter +700 m, -750 m

13. Tag: Über den 5000 m hohen Sinche La (F/M/A)
Heute steht uns noch einmal ein anstrengender Tag bevor. Wir steigen Serpentinen hoch bis auf eine Höhe von knapp 4400 m. Hier kommen wir in ein grosses Gletschertal und sehen bereits den Pass. Es ist ein langer Aufstieg, bis wir endlich auf dem Sinche La oben stehen. Hier sind wir zum ersten und einzigen Mal auf dieser Tour auf einer Höhe von 5000 m. Von hier oben haben wir noch einmal einen fantastischen Blick auf den «Tiger Mountain». Der Abstieg vom Pass führt über steiniges Gelände und ist in einigen Passagen steil. Vorbei an Flüssen, Wasserfällen und Gletschern wandern wir zu unserem heutigen Camp in Limithang.
Übernachtung im Zelt in Limithang (4150 m)
Wanderzeit ca. 6 bis 7 Std. (16 km) / Höhenmeter +850 m, -850 m

14. Tag: Auf Schmugglerwegen (F/M/A)
Durch ein unbewohntes Tal steigen wir ab. Vielleicht begegnen wir unterwegs Schmugglern, welche aus Tibet chinesische Waren nach Bhutan schmuggeln wie Thermosflaschen, Zigaretten, Kleider, Decken oder Radios. Für uns ist es nach den letzten, strengen Etappen wieder ein gemütlicheres Gehen. Nach 4 bis 5 Stunden erreichen wir das Dorf Laya, wo wir während den nächsten zwei Nächten bleiben werden.
Übernachtung im Zelt in Laya (3850 m)
Wanderzeit ca. 4 bis 5 Std. (10.5 km) / Höhenmeter +150 m, -450 m

15. Tag: Dorfleben in Laya (F/M/A)
Den heutigen Tag verbringen wir in Laya, um einen Einblick ins Leben der Bewohner*innen zu bekommen. Die Laya bilden eine eigene Volksgruppe, mit eigenem Dialekt, eigenen Sitten und Gebräuchen. Die Frauen tragen ihr Haar im Gegensatz zu den meisten bhutanesischen Frauen lang und haben auf dem Kopf ihren typischen Hut. Dieser ist aus Bambus, rund und verläuft in eine schmale Spitze nach oben. Das Dorf der «Layaps», wie diese Leute genannt werden, ist eines der entlegensten Dörfer in ganz Bhutan.
Übernachtung im Zelt in Laya (3850 m)

16. Tag: In tiefere Lagen zum Trekkingende und weiter nach Punakha (F/M/A)
Gerne würden wir noch länger in diesem Dorf bleiben, aber wir verabschieden uns und nehmen den Weiterweg in Angriff. Mit deutlich mehr Höhenmetern Ab- als Aufstieg wandern wir bis zur noch im Bau befindenden Strasse. Am Endpunkt der Strasse wartet bereits unser Fahrzeug. Hier verabschieden wir uns von unserem Begleitteam. Nach zehn Tagen gemeinsamem Unterwegssein, sind wir einander richtig ans Herz gewachsen und so fällt uns dieser Abschied nicht so leicht. Wir fahren nach Punakha, in die ehemalige Hauptstadt von Bhutan. Hier beziehen wir unser Hotel und geniessen nach langem wieder einmal den Luxus einer warmen Dusche und eines richtigen Bettes.
Übernachtung im Hotel in Punakha (1250 m)
Fahrzeit ca. 4 bis 5 Std. / Wanderzeit ca. 4 bis 5 Std. (12 km) / Höhenmeter +100 m, -750 m

17. Tag: Schönster Dzong von Bhutan (F/M/A)
Nach einem gemütlichen Frühstück besuchen wir den Punakha Dzong, den architektonisch wohl schönsten Dzong in ganz Bhutan. Im Jahr 1638 erbaut, war es der zweite Dzong in Bhutan. Punakha war bis 1955 Hauptstadt und administratives Zentrum von Bhutan, dann wurde die Hauptstadt nach Thimphu verlegt. Weiter geht unsere Reise mit dem Fahrzeug auf den Dochula-Pass. Dieser ist mit den 108 Stupas auf der Passhöhe sehr fotogen und bei schönem Wetter haben wir eine fantastische Aussicht auf die Berggipfel von Bhutan. Von der Passhöhe her machen wir eine Wanderung durch schöne Wälder und vorbei an Yakweiden. Unser Ziel ist das kleine Kloster von Lungchuzekha. Dieser Ort gilt als einer der schönsten Aussichtspunkte in der Umgebung und bei schönem Wetter sehen wir etliche der 6000- und 7000er in Bhutan wie die Gipfel des Jomolhari (7314 m), Kang Bum (6500 m), Gangchenta («Great Tiger Mountain», 6840 m), Masagang (6590 m) und viele weitere Gipfel. Wir sehen auch den Gangkhar Puensum. Dies ist mit 7541 m nicht nur der höchste Berg von Bhutan, sondern auch der höchste noch unbestiegene Gipfel der Welt. Wir sehen jetzt die Aussicht auf die hohen Berge mit anderen Augen, nachdem wir dieses Gebiet in den letzten Wochen zu Fuss durchquert haben. Nach einem gemütlichen Picknick und nachdem wir uns an der Aussicht sattgesehen haben, laufen wir auf einem wenig begangenen Weg durch herrliche Wälder. Unser Ziel ist das kleine, kaum bekannte Dorf Trashigang. Von hier fahren wir weiter in die Hauptstadt Thimphu.
Übernachtung im Hotel in Thimphu (2350 m)
Fahrzeit ca. 2 bis 2.5 / Wanderzeit ca. 3 bis 4 Std. 

18. Tag: Buddha Viewpoint und Hauptstadt Thimphu (F/M/A)
Oberhalb von Thimphu beim «Buddha Viewpoint» steht die grösste Buddhastatue von Bhutan. Diese ist mit 100'000 kleinen Buddhastatuen gefüllt und die Erschaffer träumen davon, dass dieses imposante Bauwerk zum «8. Weltwunder» wird. Ob Weltwunder oder nicht, es ist auf jeden Fall einen Besuch wert und auch die Aussicht über Thimphu ist lohnend. Im «Institute for Zorig Chusum» (Institut der 13 Handwerkskünste) bewundern wir einige der Handwerkskünste Bhutans, unter anderem Thangka-Malerei, Skulpturen-Herstellung aus Lehm und Holzschnitzerei. Es ist spannend, den Lehrern und Schülern bei ihrer Ausbildung über den Rücken schauen zu dürfen. Im sehr schönen Textilmuseum bekommen wir einen guten Einblick in die Textilkunst von Bhutan. An Festtagen tragen viele Frauen kunstvolle, handgewobene Kiras, deren Herstellung bis zu 6 Monate dauert. Wie können aber auch auf eigene Faust losziehen, Einkäufe erledigen, dem Treiben auf der Strasse zuschauen oder in einem der Restaurants gemütlich einen Tee trinken.
Übernachtung im Hotel in Thimphu (2320 m)
Fahrzeit ca. 2 bis 3 Std.

19. Tag: Weekend-Market und Hauptstadt Thimphu (F/M/A)
Nach einem gemütlichen Frühstück erkunden wir in Thimphu den berühmten Weekend-Market. Hier werden Produkte und Lebensmittel von Bauern aus der Umgebung verkauft. Überall sieht man grosse Mengen Chili, welches in der bhutanesischen Küche einen grossen Stellenwert hat. Je nach Jahreszeit findet man hier auch «exklusivere» Nahrungsmittel wie Farn oder Leder. Auch diese Lebensmittel haben ihren Platz in der bhutanesischen Küche, wobei Leder vor allem noch früher gegessen wurde. Es gibt viel zu sehen in der spannenden Hauptstadt Thimphu. Je nach Interesse, Lust und Zeit besuchen wir den Memorial Chörten, der zum Gedenken an Jigme Dorje Wangchuck gebaut wurde. Dieser dritte König von Bhutan ist im Alter von 43 Jahren gestorben. Er gilt als der Begründer des modernen Bhutans und wird bis heute von der Bevölkerung verehrt. Viele Bhutanes*innen umkreisen jeden Tag diesen Chörten. Im Changangkha-Kloster treffen wir auf viele Einheimische mit ihren Neugeborenen. In dieses Kloster kommen die Menschen, um einen Namen für ihr Baby zu bekommen. 
Übernachtung im Hotel in Thimphu (2320 m)
Fahrzeit ca. 1 Std.

20. Tag: Flug von Paro nach Delhi (F/-/-)
Transfer zum Flughafen in Paro und Rückflug nach Delhi. Wir werden am Flughafen abgeholt und zu einem schönen Hotel mit Swimmingpool gebracht. Hier haben wir bis am Abend ein Zimmer zur Verfügung und können die Reise geruhsam ausklingen lassen. Wer möchte, kann auf einer halbtägigen Sightseeing-Tour einige der Sehenswürdigkeiten von Delhi zusammen mit einem lokalen Führer besuchen. Dies ist nicht inbegriffen und muss im Voraus gebucht werden (CHF 100 pro Person inkl. lokaler englischsprechender Führer, Taxi mit Fahrer und Eintritte). Hinweis: Viele unserer Himalaya-Reisenden empfinden den grossen Gegensatz der Millionenstadt Delhi zu den Eindrücken ihrer Reise als wahren Kulturschock. Zudem verbringt man oftmals lange Zeit im Auto in den vollgestopften Strassen Delhis. Entscheiden Sie selbst, wie Sie den letzten Tag Ihrer Reise verbringen möchten. Am Abend fahren wir zum Flughafen, wo wir das Check-In für unseren Rückflug in die Schweiz erledigen.
Tageszimmer im Hotel in Delhi
Fahrzeit ca. 1 Std. / Flugzeit ca. 2.5 Std.

21. Tag: Zurück in die Schweiz (-)
Flug von Delhi nach Zürich. Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck sind wir zurück. 
Gesamte Flugzeit ca. 8 bis 11 Std. Dies entweder mit einem Direktflug oder mit zwei Teilflügen mit einmal Umsteigen.

Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen

Programm-, Unterkunfts- und Preisänderungen vorbehalten

Persönliche Beratung

Nature Tours Mitarbeiterin Nadine Kohli
Nadine Kohli

Unverbindliche Anfrage

Reiseroute

Preise

  • Preis pro Person bei 6-10 Personen CHF 7'950.-

  • Zuschlag Kleingruppe 3-5 Personen CHF 300.-

  • Zuschlag Kleingruppe 2 Personen CHF 1000.-

  • Zuschlag Einzelbelegung CHF 670.- 1)

1) In der Hochsaison ist der Platz jedoch sehr häufig eingeschränkt und ein Einzelzimmer kann nicht in jedem Fall garantiert werden.

Leistungen

Leistungen inbegriffen
  • Flüge Zürich – Delhi – Zürich in Economy-Klass
  • Inlandflüge in Economy-Klasse
  • Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
  • Alle Transfers und Überlandfahrten
  • Übernachtungen gemäss Programm in Hotels und Gästehäusern sowie im Zweierzelt (11 Nächte) 
  • Allgemeine Campingausrüstung
  • Ausflüge, Wanderungen und Aktivitäten gemäss Programm
  • Zusätzliches-Reitpferd für Notfälle
  • Umfangreiche Notfallapotheke
  • Mahlzeiten gemäss Programm
  • Lokale, englischsprechende Reiseleitung und Begleitteam
  • Bewilligungen, Gebühren und Eintritte
  • Tourismusabgabe in Bhutan, USD 1800.-
  • Visa inkl. Einholung (Bhutan und Indien)
  • Vorbereitungstreffen
Leistungen nicht inbegriffen
  • Flugaufpreis je nach Verfügbarkeit (der internationale Flug nach Delhi ist mit total CHF 750.- kalkuliert)
  • Nicht erwähnte Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder, ca. CHF 120.- bis 180.-

Gut zu wissen / Hinweise

Geführte Trekkingreise mit lokaler, englischsprechender Reiseleitung und Begleitteam. 

Anspruchsvolles Trekking, sehr gute Kondition, 3 Tagesetappen von 2 bis 6 Stunden, 6 Tagesetappen von 6 bis 8 Stunden. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Das Hauptgepäck wird während dem Trekking transportiert, den Tagesrucksack tragen wir selbst.

Überlandfahrten von 1 bis 4 Stunden.

Diese Reise wird in Zusammenarbeit mit Himalaya Tours durchgeführt. Es gelten deren Reisebedingungen.

Diese Reise kann an beliebigen Daten als Privatreise ab 1 Person organisiert werden. Kontaktieren Sie uns und verlangen Sie eine Offerte. Preis auf Anfrage.

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