Imposante Bergwelt zwischen Spiti und Ladakh im Himalaya

Grosse Himalaya-Überquerung

Sehr abwechslungsreiche Reise quer durch den Himalaya (mit optionaler Besteigung Mentok 6200 m)

Wir durchqueren den gesamten indischen Himalaya – von den grünen, üppigen Wäldern mit den frechen Affen am Südfuss bis zum kargen, fast 5000 m über dem Meer gelegenen Hochplateau von Changthang. Am Ende unseres Trekkings erscheint der stahlblaue Salzsee Tsomoriri wie eine Fata Morgana in der braunen Landschaft. Den Anblick dieses Sees, umgeben von schneebedeckten 6000ern, werden wir nie vergessen. In Shimla fühlen wir uns zurückversetzt in die Kolonialzeit, in Kinnaur staunen wir ob der schwindelerregenden Strassen entlang der gewaltigen Sutlej-Schlucht und in Spiti bewundern wir 1000-jährige Malereien im Kloster Tabo. Im hochgelegenen Dorf Kibber startet unser Trekking. Wir steigen auf den hohen Parang La-Pass, welcher Spiti von Ladakh trennt. Von oben gesehen scheint uns die ganze Welt zu Füssen zu liegen. Und nach einigen Tagen erreichen wir den stahlblauen See Tsomoriri und wandern an seinen Ufern bis zur kleinen Nomadensiedlung Korzok. Wir haben es geschafft, und praktisch die ganze Himalaya-Kette auf dem Landweg überquert!

Auf einen Blick

Trekking
Trekkinglevel 2: anspruchsvoll
ab CHF 6'500.-
Gruppenreise (4-10 Teilnehmer*innen)
Englischsprechende Reiseleitung
  • Achttägiges Trekking auf wenig begangener Route vom Spiti nach Ladakh
  • Anreise durch das spannende Kinnaur-Tal nach Spiti
  • Auf dem Landweg quer durch den indischen Himalaya
  • Koloniales Flair in der ehemaligen Sommerhauptstadt Shimla
  • Stahlblauer Tsomoriri-See auf 4500 m Höhe

Reisedaten

Buchbar
Durchführung garantiert
21.09.2024 - 13.10.2024 | 23 Reisetage
CHF 6'500.-

Reiseprogramm

1. Tag: Flug nach Delhi (-)
Flug nach Delhi, in die Hauptstadt Indiens. Nach der Ankunft Passkontrolle und Gepäckentgegennahme. Am Ausgang wartet unser lokaler Partner und organisiert den Transfer zum Hotel.
Übernachtung im Hotel in Delhi
Gesamte Flugzeit ca. 8 bis 11 Std. Dies entweder mit einem Direktflug oder mit zwei Teilflügen mit einmal Umsteigen.

2. Tag: Millionenmetropole Delhi (F/-/-)
Nach unserer späten Ankunft ist heute nicht allzu früh Tagwacht. Nach einem gemütlichen Frühstück besuchen wir einige der Sehenswürdigkeiten von Delhi wie Humayun Tomb, India Gate, Connaught Place etc. Nirgends kann man das pralle Leben Indiens so erfahren wie in den Millionenstädten. Delhi mit seinen vielen schönen und weniger schönen Eindrücken ist überwältigend. So geniessen wir die Ruhe in den verschiedenen Gartenanlagen auf unserem Weg.
Übernachtung im Hotel in Delhi
Fahrzeit ca. 1 bis 2 Std.

3. Tag: Mit der Dampflokomotive nach Shimla (F/M/A)
Wir verlassen Delhi mit der berühmten indischen Eisenbahn. In Kalka wechseln wir auf den «Toy Train», eine Schmalspur Eisenbahn, welche vor über 100 Jahren von den Engländern erbaut wurde. Diese Zugstrecke wurde von der Unesco ins Weltkulturerbe aufgenommen. Auf 2200 m Höhe erreichen wir Shimla, die ehemalige Sommerresidenz der britischen Kolonialregierung. Vom Bahnhof weg fahren wir zu unserem Hotel, wo wir die nächsten zwei Tage bleiben. Hinweis: Die Permitbestimmungen für Kinnaur und Spiti wechseln häufig. Nach Möglichkeit holen wir die Permits natürlich bereits im Vorfeld ein. Es kann aber auch sein, dass wir hier persönlich beim Büro für die Permitausstellung vorbei «müssen». Falls es so ist gibt uns dies einen spannenden Einblick in die indische Bürokratie.
Übernachtung im Hotel in Shimla (2200 m)
Zugfahrt ca. 9 bis 10 Std.

4. Tag: Freche Affen auf dem Jakhu Hill und koloniales Flair in Shimla (F/M/A)
Frühmorgens machen wir eine kleine Wanderung auf den Gipfel des fast 2500 m hohen Jakhu Hill. Bei klarem Wetter haben wir eine wunderschöne Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel des Himalayas. Auf dem Jakhu Hill steht ein kleiner Tempel zu Ehren des Affengottes Hanuman. Dessen leibhaftige Nachkommen bevölkern das Tempelareal und den ganzen Hügel und werden von den vielen indischen Pilgern fleissig gefüttert. Aber aufgepasst, die Affen können ganz schön frech sein. Eine schöne Wanderung durch den Wald bringt uns ins Zentrum von Shimla. An der «Mall» und am berühmten «Scandal Point» spürt man noch viel vom kolonialen Flair dieser ehemaligen Sommerhauptstadt von Indien. Im Palast des ehemaligen britischen Vizekönigs von Indien sind wir beeindruckt vom Pomp vergangener Zeiten.
Übernachtung im Hotel in Shimla (2200 m)
Wanderzeit ca. 2 bis 3 Std.

5. Tag: Auf der alten Hindustan-Tibet Route (F/M/A)
Auf der alten Hindustan-Tibet Route fahren wir mit unseren Fahrzeugen entlang des gewaltigen Sutlej-Flusses. Das ist einer der vier Flüsse, welche am heiligen Berg Kailash in Tibet entspringen. Unsere Fahrt geht vorbei an Wäldern, Terrassenfeldern und kleinen Dörfern. Nach einer langen Fahrt erreichen wir unser heutiges Tagesziel Sarahan. Dort besuchen wir den wunderschönen, hölzernen Bhimakali-Tempel. Ein Schauer läuft uns über den Rücken, als wir vernehmen, dass hier früher Menschenopfer praktiziert wurden. Zum Glück heute nicht mehr und so haben wir eine gute Chance, den Tempelbesuch zu überleben. Wenn wir Lust haben machen wir anschliessend einen Bummel durchs Dorf oder zum tiefer gelegenen buddhistischen Kloster.
Übernachtung im Hotel in Sarahan (2000 m)
Fahrzeit ca. 6 bis 7 Std.

6. Tag: Spektakuläre Schluchten (F/M/A)
Entlang der überaus spektakulären Sutlej-Schlucht führt uns unser Weg immer tiefer in den Himalaya. Gegen Abend erreichen wir das kleine Dorf Nako mit seinem kleinen, aber schönen, See. Die Bewohner von Nako sind Nachkommen von vor langer Zeit eingewanderten Tibetern. Einige buddhistische Tempel aus der Zeit von Rinchen Zangpo verzaubern uns und ein Fussabdruck von Guru Padmasambhava macht uns klar, dass Nako zwar klein ist, aber eine grosse Geschichte hat.
Übernachtung in fixem Zeltcamp oder Gästehaus in Nako (2950 m)
Fahrzeit ca. 7 bis 8 Std.

7. Tag: Nach Spiti, ins Tal der Wolkenmenschen (F/M/A)
Auf unserem Weg nach Tabo fahren wir durch die trockene Hochgebirgswüste nach Spiti. Falls die Strecke offen ist, machen wir einen Abstecher nach Gyu, ein winziges Dorf. Dieser Ort hat eine regionale Berühmtheit erlangt, als Strassenarbeiter auf die Mumie eines vor 600 Jahren verstorbenen Lamas stiessen. Die Dorfbewohner bauten einen Schrein um die aufgefundene Mumie und heute ist dies ein Ort, der mit grosser Ehrfurcht besucht wird. Am späteren Nachmittag erreichen wir Tabo und besuchen eines der ältesten buddhistischen Klöster im Himalaya. Angelegt in der Form eines grossen Mandalas beherbergen die Klosterräume wundervolle Malereien und Statuen, welche bis zu 1000 Jahre alt sein sollen. Dieses Kloster gehört zusammen mit Alchi in Ladakh und Tsaparang in Tibet zu den grössten Kulturschätzen buddhistischer Kunst im Himalaya.
Übernachtung im Hotel/Gästehaus in Tabo (3050 m)
Fahrzeit ca. 4 bis 5 Std.

8. Tag: Kloster Dhankar und kleiner See (F/M/A)
Heute fahren wir weiter nach Dhankar, dem ehemaligen Hauptort von Spiti. Imposant in die steilen Felsen gebaut, überragt das Kloster das Dorf Dhankar. Die ganze Anlage gleicht eher einer Burg als einem Kloster und in früheren, oftmals kriegerischen Zeiten, hat sich die Bevölkerung hierhin zum Schutz und zur Verteidigung zurückgezogen. Eine Wanderung bringt uns zu einem kleinen See oberhalb von Dhankar, von wo aus wir eine schöne Aussicht geniessen. Anschliessend fahren wir weiter nach Kaza, in die Hauptstadt von Spiti.
Übernachtung im Hotel in Kaza (3600 m)
Fahrzeit ca. 3 Std. / Wanderzeit ca. 3 bis 4 Std.

9. Tag: Besuch von Bergdörfern (F/M/A)
Heute fahren wir auf steiler Strasse hoch in die Berge oberhalb von Kaza. In der Umgebung der Bergdörfer Hikkim, Comic und Langza machen wir eine schöne Wanderung. Früher fand man hier viele Fossilien, heute ist für auswärtige Besucher das Sammeln aber verboten. Nach einem Besuch der kleinen Bergdörfer fahren wir am Nachmittag zurück nach Kaza. Hier haben wir Zeit, um die letzten Einkäufe für unser Trekking zu machen.
Übernachtung im Hotel in Kaza (3600 m)
Fahrzeit ca. 2 Std. / Wanderzeit ca. 2 bis 3 Std.

10. Tag: Wanderung beim Dorf Kibber (F/M/A)
Heute besuchen wir das imposante Kloster Kye, wo der Dalai Lama vor einigen Jahren eine Kalachakra-Zeremonie abgehalten hat. Weiter geht es zum 4200 m hoch gelegenen Dorf Kibber. Die schöne Umgebung bietet sich geradezu an für Wanderungen. Einen besonders schönen Aussichtspunkt erreichen wir direkt über der hohen Felswand hinter dem Kloster Kye und geniessen von oben einen Adlerblick auf Kloster, Dorf und Felder. In Kibber treffen wir auf unser lokales Team, welche uns während des Trekkings zum Tsomoriri-See begleitet.
Übernachtung im Zelt in Kibber (4150 m)
Fahrzeit ca. 1 Std. / Wanderzeit ca. 2 bis 3 Std.

11. Tag: Trekkingstart (F/M/A)
Zusammen mit unserer lokalen Crew und den Pferden, welche unser Gepäck transportieren, starten wir heute unser Trekking. Wir steigen ab in eine imposante Schlucht, wo wir einen Bach überqueren. Auf der anderen Seite erreichen wir nach wenigen Stunden das kleine Dorf Dumal. Dies wird die letzte Siedlung sein, welche wir bis zum Tsomoriri-See sehen werden. Die ersten Tage unseres Trekkings sind bewusst kurz, um uns optimal an die grosse Höhe zu akklimatisieren.
Übernachtung im Zelt in Dumal (4200 m)
Wanderzeit ca. 2 bis 3 Std.

12. Tag: Weiter aufwärts (F/M/A)
Heute steigen wir gemütlich aufwärts. Auf dem Weg bieten sich immer wieder schöne Ausblicke über die Region Spiti und die umliegenden Berge. Auf einem kleinen Plateau stellen wir unsere Zelte auf. Wer Lust hat, kann einen der Hügel und Aussichtspunkte in der Umgebung besteigen.
Übernachtung im Zelt in Thaltak (4650 m)
Wanderzeit ca. 3 bis 4 Std.

13. Tag: Ins Base Camp des Passes (F/M/A)
Wir steigen ab in die Schlucht, welche wir vor zwei Tagen bereits einmal durchquert haben. Auf der anderen Seite wird unsere Kondition zum ersten Mal auf die Probe gestellt. Steil geht es hinauf Richtung Pass. Die Umgebung des Base Camps ist sehr wasserarm, teilweise muss das Trinkwasser ausgegraben werden oder das Lager ein bisschen höher aufgeschlagen werden.
Übernachtung im Zelt im Base Camp des Parang La (5000 m)
Wanderzeit ca. 5 bis 6 Std.

14. Tag: Über den 5500 m hohen Parang La (F/M/A)
Auf einem steilen und steinigen Weg steigen wir immer weiter dem Himmel entgegen. Schon von weitem sehen wir die farbigen Gebetsfahnen im Wind flattern, welche die Passhöhe markieren. Die aufgedruckten Gebete nimmt der Wind mit zu den Göttern, welche auf den Gipfeln im Himalaya leben. Wir geniessen die grandiose Aussicht von der Passhöhe. Der Abstieg führt ein kurzes Stück über einen flachen Gletscher und weiter über Moränen in den Talgrund des Pare Chu.
Übernachtung im Zelt im Lager nach dem Pass (5000 m)
Wanderzeit ca. 6 bis 7 Std.

15. Tag: Entlang des Baches Pare Chu (F/M/A)
Nur wenig auf und ab, folgen wir dem Bach Pare Chu. Es ist eine sehr einsame Gegend, welche vor allem von wilden Blauschafen bewohnt wird. Mit ein bisschen Glück sehen wir einige Exemplare an den Talhängen oder vielleicht sogar einen einsamen Wolf auf Futtersuche. Dieser Weg wird von den Einheimischen selten begangen, aber einmal pro Jahr überquert der Pferdehändler aus dem Pin Tal in Spiti diesen Pass. Dabei bringt er eine Herde von Reitpferden mit, welche er für hohe Summen an die Nomaden weiterverkauft. Diese Pferde gelten als die besten Reittiere in dieser Region des Himalayas.
Übernachtung im Zelt in Rachalamo (4700 m)
Wanderzeit ca. 5 bis 6 Std.

16. Tag: Nach Norbu Sumdo (F/M/A)
Weiter geht es talabwärts. Vor Norbu Sumdo müssen wir den Pare Chu überqueren, welcher hier zu einem stattlichen Fluss angewachsen ist. Wir laufen über das Hochplateau von Norbu Sumdo. Hier kommt immer wieder ein Paar des sehr seltenen Schwarzhalskranichs zu Besuch. Oder vielleicht sehen wir Kyangs, tibetische Wildesel, welche in der Gegend um den Tsomoriri in grösserer Zahl vorkommen. Kein Tier bewegt sich so leichtfüssig über das Hochplateau wie diese Wildesel.
Übernachtung im Zelt in Norbu Sumdo (4600 m)
Wanderzeit ca. 5 Std.

17. Tag: Zum Salzsee Tsomoriri (F/M/A)
Heute erreichen wir den 4500 m hochgelegenen Salzsee Tsomoriri. Stahlblau liegt er wie eine Fata Morgana in der braunen Landschaft. Dieser See ist ca. 30 km lang und von einigen schneebedeckten, 6000 m hohen Gipfeln, umgeben. Wir können uns kaum an diesem Anblick sattsehen. Die heutige Etappe ist bewusst kurz, um diese Umgebung so richtig geniessen zu können. Vielleicht treffen wir sogar auf die ersten Nomadenzelte hier in Kyangdam am Tsomoriri-See. Mit grossen Herden von Schafen, Kaschmir-Ziegen und Yaks weiden sie die Umgebung um den See ab. Mit Kind und Kegel wohnen sie in grossen, braunen Yakhaar-Zelten. Dies ist unser letzter Trekkingtag und so feiern wir heute Abend mit unserem Team das hoffentlich gute Gelingen unseres Trekkings quer über die Himalaya-Bergkette.
Übernachtung im Zelt in Kyangdam am Tsomoriri-See (4500 m)
Wanderzeit ca. 3 Std.

18. Tag: Ins Winterquartier der Nomaden (F/M/A)
Auf der neu erbauten Jeepstrasse fahren wir dem See entlang. Wir staunen, wie das Wasser immer wieder die Farbe wechselt, von tiefblau bis türkisgrün sind alle Schattierungen zu sehen. Am späteren Vormittag erreichen wir Korzok. Hier treffen wir nach vielen Tagen in unberührter Natur auf die erste feste Siedlung. Korzok ist das Hauptquartier der hiesigen Nomaden und vor allem die kältesten Wintermonate verbringen die Nomaden hier in festen Unterkünften. Hinweis: Korzok selber kann nicht als schön bezeichnet werden und ist seit Jahren eine grosse «Baustelle». Auch die Zeltplätze hier sind nicht gerade schön, deshalb übernachten wir in einem Gästehaus oder in einem fixen Zeltcamp. Das Highlight sind die Umgebung und der überirdisch schöne See Tsomoriri. Am Nachmittag haben wir Zeit, um das Dorf und Kloster zu besichtigen oder um einen der umliegenden Hügel hinter Korzok zu besteigen. Von oben her hat man eine schöne Aussicht auf den See und die Umgebung.
Übernachtung im Gästehaus oder in fixem Zeltcamp in Korzok (4500 m)
Fahrzeit ca. 2 Std.

19. Tag: Zurück in die Zivilisation (F/M/A)
Wir werden von Fahrzeugen abgeholt und nehmen den Weg nach Leh unter die Räder. Unterwegs statten wir der kleinen SOS Schule in Sumdo einen Besuch ab. Hier am Ende der Welt erhalten die Kinder tibetischer Nomaden eine gute Schulbildung. Kurz danach erreichen wir das Indus-Tal und folgen dem Indus-Fluss bis nach Leh. Hier in der Hauptstadt sind wir wieder zurück in der Zivilisation. Seit langem geniessen wir den Luxus eines richtigen Bettes und wenn nicht gerade Stromausfall ist auch eine heisse Dusche.
Übernachtung im Gästehaus in Leh (3500 m)
Fahrzeit ca. 6 bis 7 Std.

20. Tag: Gebete im Kloster Thikse (F/M/A)
Frühmorgens Fahrt ins Kloster Thikse, wo wir mit den Mönchen zum Morgengebet zusammensitzen. Das Kloster Thikse ist eines der fotogensten in Ladakh und dieses Bauwerk soll die Tibeter später für den Bau des Potala inspiriert haben. Unbedingt früh im Kloster sein, auf dem Dach wird im ersten Tageslicht von den Mönchen mit Muscheln oder Hörnern zum Gebet gerufen. Nach dem Frühstück in Thikse bringt uns ein gut einstündiger Marsch über die Felder zum alten Königspalast nach Shey, welches lange Sitz der Könige von Oberladakh war. Häufig kann man während der Wanderung beobachten, wie auf den Feldern Lehmziegel von Hand hergestellt werden. Auf dem Rückweg besuchen wir das Tibetan Children Village. Dies ist eine Schule für tibetische Flüchtlingskinder, welche unter dem Patronat der SOS Kinderdörfer steht. Wir kennen den Leiter der Schule, Tenzin Rabten, seit vielen Jahren. Himalaya Tours unterstützt auch immer wieder Projekte und Kinder in dieser Schule. Von der mächtigen Shanti Stupa her haben wir am Nachmittag einen schönen Ausblick über Leh und laufen dann durch den «grünen» Teil des Hauptortes zurück zu unserem Hotel.
Übernachtung im Gästehaus in Leh (3500 m)
Fahrzeit ca. 1 Std. / Wanderzeit ca. 1 bis 2 Std.

21. Tag: Tag zur freien Verfügung in Leh (F/M/A)
Wir haben viel erlebt und gesehen in den letzten Wochen, an das wir gerne zurückdenken. Heute in Leh haben wir die Musse und Zeit dazu. Wir können auch unsere letzten Einkäufe im Bazar tätigen, einen Aussichtspunkt über Leh besteigen oder einfach dem «Dolce far niente» frönen. Am Abend gehen wir zusammen aus fürs Abschlussessen.
Übernachtung im Gästehaus in Leh (3500 m)

22. Tag: Flug von Leh nach Delhi (F/-/-)
Transfer zum Flughafen in Leh und Rückflug nach Delhi. Wir werden am Flughafen abgeholt und zu einem schönen Hotel mit Swimmingpool gebracht. Hier haben wir bis am Abend ein Zimmer zur Verfügung und können die Reise geruhsam ausklingen lassen. Wer möchte, kann auf einer halbtägigen Sightseeing-Tour einige der Sehenswürdigkeiten von Delhi zusammen mit einer lokalen Reiseleitung besuchen. Dies ist nicht inbegriffen und muss im Voraus gebucht werden (CHF 100.- pro Person inkl. lokaler, englischsprechender Reiseleitung, Taxi mit Fahrer und Eintritte). Hinweis: Viele unserer Himalaya-Reisenden empfinden den grossen Gegensatz der Millionenstadt Delhi zu den Eindrücken ihrer Reise als wahren Kulturschock. Zudem verbringt man oftmals lange Zeit im Auto in den vollgestopften Strassen Delhis. Entscheiden Sie selbst, wie Sie den letzten Tag Ihrer Reise verbringen möchten. Am Nachmittag/Abend (je nach Flugverbindung) fahren wir zum Flughafen, wo wir das Check-In für unseren Rückflug in die Schweiz erledigen.
Tageszimmer in Hotel in Delhi
Flugzeit ca. 1.5 Std. / Fahrzeit ca. 30 Min.

23. Tag: Zurück in die Schweiz (-)
Flug von Delhi nach Zürich. Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck sind wir zurück. 
Gesamte Flugzeit ca. 8 bis 11 Std. Dies entweder mit einem Direktflug oder mit zwei Teilflügen mit einmal Umsteigen.

Optionale Verlängerung: Besteigung Mentok 

19. Tag: Aufstieg ins Base Camp (F/M/A)
Wir verabschieden uns vom Rest der Gruppe und nehmen zusammen mit einem lokalen Führer die optionale Verlängerung respektive die Besteigung des Gipfels des Mentok in Angriff. Wir steigen hoch ins Base Camp vom Mentok. Je nach Wasservorkommen stellen wir auf einer Höhe von 5000 m oder ein bisschen höher die Zelte auf. Das Gepäck wird auch hier von unseren Pferden transportiert.
Übernachtung im Zelt im Base Camp des Mentok (5150 m)
Wanderzeit ca. 3 bis 5 Std. (5.5 km) / Höhenmeter +650 m

20. Tag: Besteigung des über 6000 m hohen Mentok (F/M/A)
Frühmorgens starten wir die Besteigung. Das Ziel ist einer der zwei Gipfel des Mentok. Übersetzt heisst dieser schöne Berg «Blume». Die Gipfel Mentok I und II liegen im Bereich von 6200 m. Zusammen mit dem lokalen Bergführer wird besprochen, ob der Gipfel I oder II oder sogar beide zusammen bestiegen werden. Der Mentok ist bei guten Verhältnissen technisch einfach, Steigeisen und Pickel werden in der Regel gebraucht. Von oben haben wir einen absolut umwerfenden Blick auf den stahlblauen See Tsomoriri und die umliegenden, schneebedeckten Berggipfel. Wir geniessen dieses einmalige Panorama und kehren anschliessend erschöpft, aber überglücklich zurück in unser kleines Basecamp. Hier werden wir bereits von unserem Koch erwartet mit einer Tasse heissem Tee.
Übernachtung im Zelt im Base Camp des Mentok (5150 m)
Besteigung ca. 8 bis 12 Std. (8 km) / Höhenmeter +1050 m, -1050 m

21. Tag: Hinunter nach Korzok (F/M/A)
Nach einem gemütlichen Frühstück geht es zurück nach Korzok, wo wir den Nachmittag zu unserer Verfügung haben. Schön ist eine Wanderung dem See entlang oder ein Besuch des kleinen Klosters von Korzok. Dieser Tag ist auch Reservetag für die Besteigung, falls das Wetter am Vortag nicht gut war. In dem Fall würden wir nach einer Besteigung am selben Tag zurück nach Korzok wandern.
Übernachtung im Gästehaus oder in fixem Zeltcamp in Korzok (4500 m)
Wanderzeit ca. 3 bis 4 Std. (5.5 km) / Höhenmeter -650 m

22. Tag: Zurück in die Zivilisation (F/M/A)
Es heisst Abschied nehmen vom Nomadenleben und unserem kleinen Begleitteam. Mit dem Jeep fahren wir zurück in fruchtbarere Gebiete und in die Zivilisation. Nach langem geniessen wir wieder den Luxus von richtigen Betten und einer warmen Dusche.
Übernachtung im Gästehaus in Leh (3500 m)
Fahrzeit ca. 6 bis 7 Std.

23. Tag: Tag zur freien Verfügung in Leh (F/M/A)
Wir haben viel erlebt und gesehen in den letzten Wochen, an das wir gerne zurückdenken. Heute haben wir die Musse und Zeit dazu. Wir können auch unsere letzten Einkäufe im Bazar tätigen, einen Aussichtspunkt über Leh besteigen oder in einem der zahlreichen Gartenrestaurants dem «Dolce far niente» frönen. Am Abend gehen wir zusammen aus fürs Abschlussessen.
Übernachtung im Gästehaus in Leh (3500 m) 

24. Tag: Flug von Leh nach Delhi (F/-/-)
Transfer zum Flughafen in Leh und Rückflug nach Delhi. Wir werden am Flughafen abgeholt und zu einem schönen Hotel mit Swimmingpool gebracht. Hier haben wir bis am Abend ein Zimmer zur Verfügung und können die Reise geruhsam ausklingen lassen. Wer möchte, kann auf einer halbtägigen Sightseeing-Tour einige der Sehenswürdigkeiten von Delhi zusammen mit einer lokalen Reiseleitung besuchen. Dies ist nicht inbegriffen und muss im Voraus gebucht werden (CHF 100.- pro Person inkl. lokaler, englischsprechender Reiseleitung, Taxi mit Fahrer und Eintritte). Hinweis: Viele unserer Himalaya-Reisenden empfinden den grossen Gegensatz der Millionenstadt Delhi zu den Eindrücken ihrer Reise als wahren Kulturschock. Zudem verbringt man oftmals lange Zeit im Auto in den vollgestopften Strassen Delhis. Entscheiden Sie selbst, wie Sie den letzten Tag Ihrer Reise verbringen möchten. Am Nachmittag/Abend (je nach Flugverbindung) fahren wir zum Flughafen, wo wir das Check-In für unseren Rückflug in die Schweiz erledigen.
Tageszimmer in Hotel in Delhi
Flugzeit ca. 1.5 Std. / Fahrzeit 30 Min.

25. Tag: Zurück in die Schweiz (-)
Nach Mitternacht Abflug in die Schweiz, wo wir frühmorgens in Zürich landen. Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck sind wir zurück.
Gesamte Flugzeit ca. 8 bis 11 Std. Dies entweder mit einem Direktflug oder mit zwei Teilflügen mit einmal Umsteigen.

Hinweis: F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen

Programm-, Unterkunfts- und Preisänderungen vorbehalten

Persönliche Beratung

Nature Tours Mitarbeiterin Nadine Kohli
Nadine Kohli

Unverbindliche Anfrage

Reiseroute

Preise

  • Preis pro Person bei 6 - 10 Personen CHF 6'500.-
  • Kleingruppe 5 - 6 Personen CHF 450.-
  • Kleingruppe 4 Personen CHF 1050.-
  • Zuschlag Einzelbelegung CHF 810.- 1)
  • Optionale Verlängerung bei 6-10 Teilnehmer*innen CHF 700.-
  • Optionale Verlängerung bei 3-5 Teilnehmer*innen CHF 800.-
  • Optionale Verlängerung bei 2 Teilnehmer*innen CHF 900.-

1) In kleinen Gästehäusern ist der Platz sehr häufig eingeschränkt und ein Einzelzimmer kann dort nicht in jedem Fall garantiert werden.

Leistungen

Leistungen inbegriffen
  • Flüge Zürich – Delhi – Zürich in Economy-Klasse
  • Inlandflug in Economy-Klasse
  • Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
  • Alle Transfers und Überlandfahrten
  • Übernachtungen gemäss Programm in Hotels und Gästehäusern im Doppelzimmer, im fixen Zeltcamp im zimmergrossen Zweierzelt und im Zweierzelt auf dem Trekking (9 Nächte)
  • Allgemeine Campingausrüstung
  • Ausflüge, Wanderungen und Aktivitäten gemäss Programm
  • Umfangreiche Notfallapotheke
  • Mahlzeiten gemäss Programm
  • Schweizer Reiseleitung und lokales Begleitteam
  • Bewilligungen, Gebühren und Eintritte
  • Visum inkl. Einholung
  • Vorbereitungstreffen
  • VERLÄNGERUNG: 2 Übernachtungen im Zweierzelt, Vollpension, Gipfelpermits und Spezialbewilligung für Tsomoriri, allgemeine Campingausrüstung, lokaler, englischsprechender Bergführer plus Begleitteam
Leistungen nicht inbegriffen
  • Flugaufpreis je nach Verfügbarkeit (der internationale Flug nach Delhi ist mit total CHF 750.- kalkuliert)
  • Nicht erwähnte Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder, ca. CHF 120.- bis 180.-

Gut zu wissen / Hinweise

Geführte Trekkingreise mit lokaler, englischsprechender Reiseleitung und Begleitteam. 

Anspruchsvolles Trekking, sehr gute Kondition. 3 Tagesetappen von 3 bis 5 Stunden, 5 Tagesetappen von 4 bis 7 Stunden. Einige Flussüberquerungen zu Fuss während dem Trekking. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Das Hauptgepäck wird während dem Trekking transportiert, den Tagesrucksack tragen wir selbst.

Optionale Verlängerung «Besteigung Mentok» mit 2 Tagesetappen von 3 bis 5 Stunden, Gipfelbesteigung vom 6250 m hohen Mentok von 8 bis 12 Stunden, bei guten Verhältnissen technisch einfacher, aber steiler An- und Abstieg, Steigeisen und Pickel werden gebraucht. 

Überlandfahrten von 1 bis 5 Stunden, Ausdauer für 3 Ganztagesetappen.

Diese Reise wird in Zusammenarbeit mit Himalaya Tours durchgeführt. Es gelten deren Reisebedingungen.

Diese Reise kann an beliebigen Daten als Privatreise ab vier Personen organisiert werden. Kontaktieren Sie uns und verlangen Sie eine Offerte. Preis auf Anfrage.

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