Atemberaubende Ausblicke auf den Tsomoriri See

Sieben Pässe zum Tsomoriri-See

Trekking über das einsame Hochplateau zu einem der schönsten Seen im Himalaya (optionale Verlängerung: Besteigung Mentok 6200 m)

Im Sommer wie im Winter ziehen die Nomad*innen mit ihren Herden von Kaschmirziegen, Schafen und Yaks über das fast 5000 Meter hohe Hochplateau von Rupshu nahe der Grenze zu Tibet. Thomas Zwahlen, Gründer von Himalaya Tours, war bereits viele Monate mit diesen Nomad*innen unterwegs. Seine langjährigen Beziehungen zu den Familien ermöglichen uns schöne Begegnungen und einmalige Einblicke ins Leben der Nomad*innen. Unser Trekking führt uns über das einsame Hochplateau, welches kaum feste Siedlungen hat. Diese karge Region wird hauptsächlich von Familien der Nomad*innen bewohnt und ist sehr reich an Wildtieren. Wir haben eine gute Chance, Blauschafe, tibetische Wildesel, Argalischafe, Wildgänse und Wildenten zu sehen. Vielleicht haben wir Glück und sehen sogar den seltenen Schwarzhalskranich oder einen Wolf. Ziel unserer Reise ist der 4500 Meter hohe Salzsee Tsomoriri. Dieser liegt stahlblau wie eine Fata Morgana in der braunen und kargen Bergwelt. Wer Lust hat, kann als optionale Verlängerung die Besteigung des technisch einfachen Gipfels des Mentok (6200 Meter) anhängen. Optimal akklimatisiert wären wir, da wir uns während des Trekkings mehrheitlich in Höhen zwischen 4500 und 5430 aufgehalten haben.

Auf einen Blick

ab CHF 4'750.-
Gruppenreise (2-10 Teilnehmer*innen)
Englisch sprechende Reiseleitung
  • Jahrhundertealte Klöster im Indus-Tal
  • Eindrückliche Weite und Stille des Rupshu-Hochplateaus
  • Spannende Begegnungen mit befreundeten Nomadenfamilien
  • Sagenumwobener Salzsee Tsomoriri auf 4500 Metern
  • Technisch einfaches Trekking in grosse Höhen
  • Optionale Besteigung des 6200 Meter hohen Mentok

Reisedaten

Buchbar
Fehlende Person(en) bis Abreise garantiert: -1
06.08.2022 - 26.08.2022 | Reisedauer: 21 Tage
CHF 4'750.-

Reiseprogramm

1. Tag: Flug nach Delhi
Der Direktflug mit der Swiss (je nach Verfügbarkeit) bringt uns in gut 7 ½ Stunden nach Delhi in die Hauptstadt Indiens. Wechsel zum Terminal für den lokalen Flug nach Leh.
Flugzeit 7 ½ Std.

2. Tag: Weiterflug nach Leh
Auf einem der schönsten Flüge der Welt überqueren wir den Himalaya und geniessen die Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel. In unserem hübschen Gasthaus in Leh ruhen wir uns aus. Am Nachmittag unternehmen wir einen gemeinsamen Bummel durch Leh, die ehemalige Karawanen- und Handelsstadt. Der Name Leh leitet sich aus dem tibetischen Wort für Oase ab. Auch heute noch herrscht in Leh ein buntes Markttreiben und in den Strassen treffen wir die unterschiedlichsten Volksgruppen.
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter).
Flugzeit 1 ¼ Std. Fahrzeit ¼ Std. (F,M,A)

3. Tag: Im Indus-Tal
Für eine optimale Akklimatisation gehen wir die ersten Tage geruhsam an. Wir besuchen das kleine Kloster und den ehemaligen Königspalast in Stok. Dies ist ein typisches ladakhisches Dorf inmitten grüner Gerstenfelder. Bei unserem Bummel über die Felder begegnen wir immer wieder der lokalen Bevölkerung Ladakhs und staunen, was hier noch alles in Handarbeit gemacht wird. Bei einer einheimischen Familie kehren wir zum Buttertee ein und lassen uns das ladakhische, hausgemachte Essen schmecken.
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter).
Fahrzeit 1 Std., Wanderung ¾ Std. (F,M,A)

4. Tag: Morgengebet im Kloster Matho
Anders als beim Morgengebet im Kloster Thikse, an dem in der Hochsaison sehr viele Tourist*innen teilnehmen, sind wir mit ein bisschen Glück die einzigen Besucher beim Morgengebet in Matho und lauschen den Rezitationen der Ordensleute. Matho wird eher selten besucht und so freuen sich die Ordensleute über unseren Besuch und bieten uns vielleicht sogar einen Buttertee an. Matho ist das einzige Kloster aus der Sakya, einer der vier Richtungen des tibetischen Buddhismus und bietet einen phantastischen Ausblick über das weite Indus-Tal. Matho wurde im 16. Jahrhundert gegründet. Auf dem Rückweg besuchen wir das stolze Kloster Thikse, welches eines der fotogensten in ganz Ladakh ist und als Vorbild für den Bau des Potala-Palastes in Lhasa gedient haben soll. Ein Spaziergang entlang den grünen Feldern im Indus-Tal bringt uns anschliessend nach Shey, einem ehemaligen Sitz der König*innen von Ladakh. Unterwegs sehen wir häufig Familien, welche hier Lehmziegel machen. Am Nachmittag haben wir Zeit zur freien Verfügung, um den spannenden Markt von Leh zu entdecken.
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter).
Fahrzeit 1 ½ Std. Wanderung 1 Std. (F,M,A)

5. Tag: 1000-jähriges Kloster Alchi und Saspol Höhlen
Nach dem Frühstück besuchen wir die Höhlen im Dorf Saspol. Ein kurzer und steiler Aufstieg bringt uns in die oberhalb des Dorfes gelegenen Höhlen und wir werden belohnt mit jahrhundertealten, wenig bekannten Höhlenmalereien. Zu Fuss gehen wir zurück durch das malerische Dorf und fahren dann weiter nach Alchi. Die Klosteranlage von Alchi liegt nicht, wie die meisten Klöster in Ladakh, majestätisch auf einer Bergspitze, sondern unscheinbar im Dorf zwischen Bäumen und Feldern. Einzigartig im ganzen Himalaya-Raum ist die Qualität der Malereien und deren guter Zustand. Vor allem wenn man bedenkt, dass einige Teile dieses Klosters über 1000 Jahre alt sind. Das Dorf liegt in einer der fruchtbarsten Gegenden Ladakhs.
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter).
Fahrzeit 3 – 4 Std., Wanderung ½ Std. (F,M,A)

6. Tag: Kloster Hemis und weiter zum Ausgangspunkt des Trekkings
Heute fahren wir zum Ausgangspunkt des Trekkings. Die Fahrt unterbrechen wir unterwegs für den Besuch des Klosters Hemis, dem reichsten in Ladakh. Noch beeindruckender aber ist das kleine Höhlenkloster Götsang oberhalb von Hemis. Hierher ziehen sich die Ordensleute von Zeit zu Zeit zur Meditation zurück. Hier wird auch «lo sum chos sum» praktiziert. Das heisst, die Ordensleute meditieren während 3 Jahren, 3 Monaten und 3 Tagen eingeschlossen in einer Zelle. Dieses selten besuchte Höhlenkloster ist einer der heiligsten buddhistischen Orte im ganzen Westhimalaya.
Übernachtung im Zelt in Rumtse (4200 Meter).
Fahrzeit 2 – 2 ½ Std. Wanderung 1 ½ – 2 Std. (F,M,A)

7. Tag: Akklimatisationstag
Da wir während des Trekkings sehr schnell auf Höhen von über 5000 Metern sein werden, verbringen wir einen Akklimatisationstag in Rumtse. Am Vormittag fahren wir auf der spektakulären Strasse hoch zum Taklang La Pass. Dieser gilt mit einer Höhe von 5360 Metern als einer der höchsten Strassenpässe der Welt. Von oben her geniessen wir die schöne Aussicht und sehen sogar einen Zipfel des Sees Tsokar, welchen wir in der Hälfte des Trekkings erreichen werden. Nach der Rückfahrt nach Rumtse können wir noch eine kleine Wanderung in der Umgebung machen. Vielleicht haben wir Glück und sehen am späteren Nachmittag die Hirt*innen mit ihren Schaf- und Ziegenherden nach Rumtse zurückkommen.
Übernachtung im Zelt in Rumtse (4200 Meter).
Fahrzeit 2 – 3 Std. Wanderung 1 – 2 Std. (F,M,A)

8. Tag: Trekkingstart
Zusammen mit unserem Begleitteam sowie den Pferden, die in den nächsten Tagen uns treu begleiten werden, verlassen wir die Siedlung Rumtse. Kunstvolle Gebetsmauern, sogenannte Mani Mauern, säumen den Weg. Auf den gemeisselten Steintafeln bringen die Einheimischen Gebetsformeln (Mantras) und Wünsche an: etwa die Hoffnung auf eine sichere Reise oder die Bitte, dass der Schafherde unterwegs nichts geschehen möge. Die häufigste Inschrift ist sicher das berühmte «Om Mani Padme Hum». Anfangs wandern wir an Flussufern und grünen Wiesen vorbei, bis wir dann langsam, aber sicher in die karge Hochwüste gelangen.
Übernachtung im Zelt in Kyamar (4500 Meter).
Wanderung 4 – 5 Std. (F,M,A)

9. Tag: Unser erster Pass auf dem Trekking
Die heutige Etappe bringt uns über unseren ersten hohen Pass von insgesamt sieben Pässen, welche wir auf dem Trekking überqueren werden. Der Kyamar La ist bereits über 5000 Meter hoch. Beim Anstieg spüren wir die «dünne» Luft und mit bedächtigen Schritten laufen wir Richtung Passhöhe. Wir sollten unsere Augen offen halten, in dieser Gegend gibt es einige Exemplare des sehr seltenen Argali Wildschafes. Dieses hat mächtige Hörner und es soll in Ladakh nur noch 200 – 400 Exemplare geben. Nach gut drei Stunden erreichen wir die Passhöhe. Hier oben hängen wir unsere Gebetsfahnen auf. Dies soll Glück und eine sichere Weiterreise bringen. Ein kurzer Abstieg bringt uns hinunter nach Mandalchan, wo wir am Nachmittag ruhen sollten. Sind wir hier doch auf einer Höhe von fast 5000 Metern.
Übernachtung im Zelt in Mandalchan (4950 Meter).
Wanderung 6 – 7 Std. (F,M,A)

10. Tag: Schöne Aussicht
Wir nutzen die Morgenfrische, um unseren nächsten Pass Mandalchan La zu überqueren. Nach einem kurzen, steilen Aufstieg stehen wir auf der Passhöhe. Vielleicht sehen wir von oben bereits die ersten tibetischen Wildesel (Kyang), sonst aber ziemlich sicher Murmeltiere, welche hier in grosser Zahl leben. Auf einem angenehmen Höhenweg laufen wir weiter, bevor wir nach Tisaling absteigen. Oftmals steht hier ein einsames Teezelt und falls jemand «zu Hause» ist, können wir für einen heissen Tee oder ein erfrischendes Getränk einkehren. Der nächste Pass Shibuk La ist anstrengender zu überqueren. Aber die Aussicht von oben lohnt den Aufstieg. Wir sehen von hier weg zum ersten Mal den Salzsee Tsokar. Wer noch nicht müde ist, kann vom Lagerplatz aus den Bergrücken auf der linken Seite besteigen. Von oben her haben wir einen einmaligen Panoramablick über das schöne Hochplateau und den Tsokar.
Übernachtung im Zelt in Shibuk (4900 Meter).
Wanderung 6 – 7 Std. (F,M,A)

11. Tag: Zum Salzsee Tso Kar
Die heutige Etappe führt uns mehrheitlich abwärts und mit einem kurzen Gegenanstieg zur Quelle von Pangunagu. Dieser ehemals wunderschöne Ort hat viel von seinem Charme verloren, als hier ein fixes Zeltlager errichtet wurde. Wir werden unser Lager nicht hier aufschlagen, sondern laufen weiter um den Salzsee Tsokar herum nach Riyul. Die Uferregion des Salzsees mit grünen Wiesen und Quellen zieht zahlreiche Wasservögel an. Die Gegend ist im Winter ein beliebter Weideplatz für die Tiere der Nomad*innen.
Übernachtung im Zelt in Riyul (4500 Meter) .
Wanderung 5 – 6 Std. (F,M,A)

12. Tag: Wildtiere in Riyul
Heute machen wir einen Ruhetag an diesem wunderschönen Platz auf der weiten Hochebene von Tsokar. Wer Lust hat, macht eine schöne Wanderung quer zum Süsswassersee Startsabuk Tso. Ziemlich sicher sehen wir die anmutigen Kyangs (tibetische Wildesel), Wildgänse und mit ein bisschen Glück vielleicht sogar den äusserst seltenen Schwarzhalskranich. Während den letzten Jahren haben wir jeweils ein, zwei Paare mit Nachwuchs am Startsabuk Tso gesehen. Auch Wölfe kommen in dieser Gegend vor.
Übernachtung im Zelt in Riyul (4500 Meter).
Optionale Wanderung zum Startsbuk Tso 4 Std. (F,M,A)

13. Tag: Zu den Nomad*innen nach Rajung Karu
Einen Tag brauchen wir für unseren Weitermarsch zu den Zelten der ersten Nomad*innen. Wir überqueren einen für Himalaya-Verhältnisse kleinen Pass, doch sollte der Aufstieg nicht unterschätzt werden. In der Nähe einer befreundeten Familie werden wir unsere Zelte aufstellen. Hinweis: In der Regel lagern 10 – 15 Familien um diese Jahreszeit hier. Dies hängt aber sehr vom vorhandenen Gras ab und kann von uns nicht garantiert werden. Falls die Nomad*innen nicht hier sein sollten, werden wir den morgigen Ruhetag evtl. nach Gyama Sumdo oder an den Tsomoriri verschieben.
Übernachtung im Zelt in Rajung Karu (4900 Meter).
Wanderung 5 – 6 Std. (F,M,A)

14. Tag: Das Leben der Nomad*innen
Heute geniessen wir das Treiben und Leben im Lager der Nomad*innen. Wir sitzen mit ihnen bei Buttertee und Ziegenmilch in den geräumigen Zelten, schauen dem Treiben im Lager zu und probieren vielleicht sogar eine Ziege zu melken. Es ist sehr eindrücklich, wie die Nomad*innen mit Kind und Kegel in dieser unwirtlichen Gegend leben können. Es sind sehr fröhliche und gastfreundliche Menschen.
Übernachtung im Zelt in Rajung Karu. (4900 Meter) (F,M,A)

15. Tag: Ins Hochtal von Gyama Sumdo
Gleich zwei hohe Pässe sind heute zu überqueren. Markiert sind sie mit grossen Steinhaufen und verwitterten Gebetsfahnen. Die aufgedruckten Gebete trägt der Wind zu den Gottheiten, die auf den Berggipfeln wohnen. Die Gegend gleicht immer mehr einer einsamen Hochgebirgswüste. Die eindrücklichen Farben der Gesteine werden abwechslungsreicher und verleihen den umgebenden Bergen eine bizarre Wirkung. Unser heutiges Lager stellen wir auf einer Höhe von über 5000 Metern auf. Am oberen Talende sehen wir schneebedeckte 6000er und auch hier oben leben während des Sommers vielfach einige Nomad*innen mit ihren Herden.
Übernachtung im Zelt in Gyama Sumdo (5100 Meter).
Wanderung 6 – 7 Std. (F,M,A)

16. Tag: 5430 Meter hoher Yalung Nyau La
Mittlerweile gut akklimatisiert erscheint uns der Aufstieg zum letzten und höchsten Pass wie ein «Kinderspiel». Von der Passhöhe erblicken wir zum ersten Mal den majestätisch wirkenden, stahlblauen See Tsomoriri. Das Lager errichten wir etwas abseits der kleinen Siedlung Korzok. Dies ist das Winter-Hauptquartier der hiesigen Nomad*innen und die Gerstenfelder auf 4500 Meter gehören zu den höchsten Anbaugebieten der Welt. Hinweis: Korzok selber kann nicht als schön bezeichnet werden und ist seit Jahren eine grosse «Baustelle». Auch die Zeltplätze hier sind nicht gerade schön. Das Highlight sind die Umgebung und der überirdisch schöne See Tsomoriri.
Übernachtung im Zelt in Korzok (4500 Meter).
Wanderung 5 – 6 Std. (F,M,A)

17. Tag: Salzsee Tsomoriri oder Start der optionalen Verlängerung
Einen ganzen Tag lang haben wir Zeit, die Schönheit dieser Gegend zu geniessen. Der See Tsomoriri ist einer der schönsten Seen im ganzen Himalaya. Über 30 Kilometer lang und stahlblau erscheint er in dieser kargen Landschaft wie eine Fata Morgana. Auf beiden Seiten ist er von Schneekuppen und 6000ern umgeben und am unteren Ende des Sees reicht der über 7000 Meter hohe Shilla Peak fast bis in den Himmel. Dieser trennt auch das Gebiet Ladakh von Spiti, dem Land der Wolkenmenschen. Den heutigen Tag sollten wir nutzen, um eine Wanderung dem See entlang zu machen oder auf die Hügel hinter Korzok hochzusteigen.
Es ist auch möglich, optional den Gipfel des 6200 Meter hohen Mentok zu besteigen, siehe Verlängerung Mentok.
Übernachtung im Zelt in Korzok (4500 Meter).
(F,M,A)

18. Tag: Zurück in die Zivilisation
Es heisst Abschied nehmen vom Leben der Nomad*innen und unserem Begleitteam. Mit dem Jeep fahren wir zurück in fruchtbarere Gebiete und in die Zivilisation. Nach langem geniessen wir wieder den Luxus von richtigen Betten und einer warmen Dusche.
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter).
Fahrzeit 6 – 7 Std. (F,M,A)

19. Tag: Tag zur freien Verfügung in Leh
Wir haben viel erlebt und gesehen in den letzten Wochen, an das wir gerne zurückdenken. Heute in Leh haben wir die Musse und Zeit dazu. Wir können auch unsere letzten Einkäufe im Bazar tätigen, einen Aussichtspunkt über Leh besteigen oder in einem der zahlreichen Gartenrestaurants dem «Dolce far niente» frönen. Am Abend gehen wir zusammen aus fürs Abschlussessen.
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter).
(F,M,A)

20. Tag: Flug von Leh nach Delhi
Transfer zum Flughafen in Leh und Rückflug nach Delhi. Wir werden am Flughafen abgeholt und zu einem schönen Hotel mit Swimmingpool gebracht. Hier haben wir bis am Abend ein Zimmer zur Verfügung und können die Reise geruhsam ausklingen lassen. Wer möchte, kann auf einer halbtägigen Sightseeing-Tour einige der Sehenswürdigkeiten von Delhi zusammen mit einer lokalen Reiseleitung besuchen. Dies ist nicht inbegriffen und muss im Voraus gebucht werden (CHF 80 pro Person inkl. lokale englischsprechende Reiseleitung, Taxi mit Fahrer*in und Eintritte). Hinweis: Viele unserer Himalaya-Reisenden empfinden den grossen Gegensatz der Millionenstadt Delhi zu den Eindrücken ihrer Reise als wahren Kulturschock. Zudem verbringt man oftmals lange Zeit im Auto in den vollgestopften Strassen Delhis. Entscheiden Sie selbst, wie Sie den letzten Tag Ihrer Reise verbringen möchten. Am Abend fahren wir zum Flughafen, wo wir das Check-In für unseren Rückflug in die Schweiz erledigen.
Tageszimmer im Hotel in Delhi.
Fahrzeit ½ Std. Flugzeit 1 ¼ Std. (F,M,A)

21. Tag: Zurück in die Schweiz
Nach Mitternacht Abflug in die Schweiz, wo wir frühmorgens in Zürich landen. Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck sind wir zurück.
Flugzeit 8 ½ Std.

 

OTIONALE VERLÄNGERUNG ab 17. Tag: Aufstieg ins Basecamp
Wir verabschieden uns vom Rest der Gruppe und nehmen zusammen mit einer lokalen Reiseleitung die optionale Verlängerung respektive die Besteigung des Gipfels des Mentok in Angriff. Wir steigen hoch ins Basecamp vom Mentok. Je nach Wasservorkommen stellen wir auf einer Höhe von 5000 Metern oder ein bisschen höher die Zelte auf. Das Gepäck wird auch hier von unseren Pferden transportiert.
Übernachtung im Zelt im Basecamp des Mentok (5150 Meter).
Wanderung 3 – 5 Std. (F,M,A)

18. Tag: Besteigung des über 6000 Meter hohen Mentok
Frühmorgens starten wir die Besteigung. Das Ziel ist einer der zwei Gipfel des Mentok. Übersetzt heisst dieser schöne Berg «Blume». Die Gipfel Mentok I und II liegen im Bereich von 6200 Metern. Zusammen mit der lokalen Bergführer*in wird besprochen, ob der Gipfel I oder II oder sogar beide zusammen bestiegen werden. Der Mentok ist bei guten Verhältnissen technisch einfach, Steigeisen und Pickel werden in der Regel gebraucht. Von oben haben wir einen absolut umwerfenden Blick auf den stahlblauen See Tsomoriri und die umliegenden, schneebedeckten Berggipfel. Wir geniessen dieses einmalige Panorama und kehren anschliessend erschöpft, aber überglücklich zurück in unser kleines Basecamp. Hier werden wir bereits von unserem Köch*in erwartet mit einer Tasse heissem Tee.
Übernachtung im Zelt im Basecamp des Mentok (5150 Meter).
Besteigung 8 – 12 Std. (F,M,A)

19. Tag: Hinunter nach Korzok 
Nach einem gemütlichen Frühstück geht es zurück nach Korzok, wo wir den Nachmittag zu unserer Verfügung haben. Schön ist eine Wanderung dem See entlang oder ein Besuch des kleinen Klosters von Korzok. Dieser Tag ist auch Reservetag für die Besteigung, falls das Wetter am Vortag nicht gut war. In dem Fall würden wir nach einer Besteigung am selben Tag zurück nach Korzok wandern.
Übernachtung im Zelt in Korzok (4500 Meter).
Wanderung 3 – 4 Std. (F,M,A)

20. Tag: Zurück in die Zivilisation 
Es heisst Abschied nehmen vom Leben der Nomaden und unserem kleinen Begleitteam. Mit dem Jeep fahren wir zurück in fruchtbarere Gebiete und in die Zivilisation. Nach langem geniessen wir wieder den Luxus von richtigen Betten und einer warmen Dusche.
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter).
Fahrzeit 6 – 7 Std. (F,M,A)

21. Tag: Tag zur freien Verfügung in Leh
Wir haben viel erlebt und gesehen in den letzten Wochen, an das wir gerne zurückdenken. Heute haben wir die Musse und Zeit dazu. Wir können auch unsere letzten Einkäufe im Bazar tätigen, einen Aussichtspunkt über Leh besteigen oder in einem der zahlreichen Gartenrestaurants dem «Dolce far niente» frönen. Am Abend gehen wir zusammen aus fürs Abschlussessen.
Übernachtung im Gasthaus in Leh (3500 Meter).
(F,M,A)

22. Tag: Flug von Leh nach Delhi
Transfer zum Flughafen in Leh und Rückflug nach Delhi. Wir werden am Flughafen abgeholt und zu einem schönen Hotel mit Swimmingpool gebracht. Hier haben wir bis am Abend ein Zimmer zur Verfügung und können die Reise geruhsam ausklingen lassen. Wer möchte, kann auf einer halbtägigen Sightseeing-Tour einige der Sehenswürdigkeiten von Delhi zusammen mit einer lokalen Reiseleitung besuchen. Dies ist nicht inbegriffen und muss im Voraus gebucht werden (CHF 80 pro Person inkl. lokale englischsprechende Reiseleitung, Taxi mit Fahrer*in und Eintritte). Hinweis: Viele unserer Himalaya-Reisenden empfinden den grossen Gegensatz der Millionenstadt Delhi zu den Eindrücken ihrer Reise als wahren Kulturschock. Zudem verbringt man oftmals lange Zeit im Auto in den vollgestopften Strassen Delhis. Entscheiden Sie selbst, wie Sie den letzten Tag Ihrer Reise verbringen möchten. Am Abend fahren wir zum Flughafen, wo wir das Check-In für unseren Rückflug in die Schweiz erledigen.
Tageszimmer in Hotel in Delhi.
Flugzeit 1 ¼ Std. Fahrzeit ½ Std. (F,M,A)

23. Tag: Zurück in die Schweiz
Nach Mitternacht Abflug in die Schweiz, wo wir frühmorgens in Zürich landen.  Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck sind wir zurück.
Flugzeit 8 ½ Std.

Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen

Programm- und Preisänderungen vorbehalten

Reiseroute

Preise

  • Preis pro Person bei 6-10 Personen CHF 4'750.–

  • Kleingruppe 3 - 5 Personen CHF 500.–

  • Kleingruppe 2 Personen CHF 800.–

  • Zuschlag Einzelbelegung CHF 470.– 1)

  • Optionale Verlängerung bei 6-10 Teilnehmer*innen CHF 700.–

  • Optionale Verlängerung bei 3-5 Teilnehmer*innen CHF 800.–

  • Optionale Verlängerung bei 2 Teilnehmer*innen CHF 900.–

  • Zuschlag Einzelbelegung CHF 100.– 1)

1) In kleinen Gasthäusern ist der Platz sehr häufig eingeschränkt und ein Einzelzimmer kann dort nicht in jedem Fall garantiert werden.

 

Leistungen

Leistungen inbegriffen
  • Flüge Zürich-Delhi retour in Economy-Klasse, je nach Verfügbarkeit mit dem Direktflug von Swiss
  • Flüge Delhi-Leh retour in Economy-Klasse
  • Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
  • Alle Überlandfahrten und Transfers
  • 6 Übernachtungen im Gasthaus im Doppelzimmer in Ladakh
  • 12 Übernachtungen im Doppelzelt während des Trekkings
  • 1 Tageszimmer im Hotel in Delhi bei der Rückreise
  • Vollpension während der ganzen Reise
  • Trinkwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen)
  • Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
  • Spezialbewilligung für Tsomoriri
  • Komfortable Schlafzelte, Ess-, Koch- und WC-Zelt, Klapptische und -stühle, Kochutensilien und Geschirr
  • Lokale englischsprechende Reiseleitung plus Begleitteam während des Trekkings
  • Umfangreiche Notfallapotheke
  • Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut
  • Sauerstoff-Flasche
  • Mobile Höhendruckkammer
  • Wasserfilter von Katadyn
  • Extra-Reitpferd für Notfälle
  • 24h-SOS-Telefon von Himalaya Tours in der Schweiz und unserer Kontakt-Agentur vor Ort
  • Visum für Indien (CHF 25, Stand November 2021) plus Einholung
  • Erledigen aller Formalitäten für Indien
  • Vorbereitungstreffen
  • Landkarte von Ladakh
  • Platypus-Beutel als Bett- und Getränkeflasche zu gebrauchen
  • Heisse Bettflasche in kalten Nächten 
  • VERLÄNGERUNG: 2 Übernachtungen im Doppelzelt, Vollpension, Trinkwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen), Gipfelpermits und Spezialbewilligung für Tsomoriri, Komfortable Schlafzelte, Ess-, Koch- und WC-Zelt, Klapptische und -stühle, Kochutensilien und Geschirr, Lokale englischsprechende Reiseleitung plus Begleitteam
Leistungen nicht inbegriffen
  • Trinkgelder (CHF 120 - 180 pro Person)
  • Trinkgelder Verlängerung (CHF 40 - 60 pro Person)
  • Persönliche Auslagen

Gut zu wissen / Hinweise

Geführte Trekkingreise mit lokaler, Englisch sprechender Reiseleitung und Begleitteam. 

Mittelschweres Trekking, gute Kondition, 2 Tagesetappen von 4 – 5 Stunden, 5 Tagesetappen von 5 – 7 Stunden. Optionale Verlängerung «Besteigung Mentok» mit 2 Tagesetappen von 3 – 5 Stunden, Gipfelbesteigung vom 6250 Meter hohen Mentok von 8 – 12 Stunden, bei guten Verhältnissen technisch einfacher, aber steiler. An- und Abstieg: Steigeisen und Pickel werden gebraucht.
Das Hauptgepäck wird während des Trekkings transportiert, den Tagesrucksack tragen wir selbst.

Überlandfahrten von 1 – 4 Stunden, 1 Ganztagesetappe.

Einsames Hochplateau und einmalige Begegnungen mit den Nomad*innen. Und den stahlblauen Tsomoriri muss man einmal in seinem Leben gesehen haben. Ein Klassiker in unserem Programm und trotzdem nur wenig begangen. Wer Lust hat, kann gut akklimatisiert auf den technisch einfachen 6000er Mentok steigen. 

Diese Reise wird in Zusammenarbeit mit Himalaya Tours durchgeführt. Es gelten deren Reisebedingungen

Diese Reise kann an beliebigen Daten als Privatreise ab zwei Personen organisiert werden. Kontaktieren Sie uns und verlangen Sie eine Offerte. Preis auf Anfrage.

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Persönliche Beratung

Nature Tours Mitarbeiterin Nadine Kohli
Nadine Kohli

Unverbindliche Anfrage

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