Basecamp beim südlichen Inylchek Gletscher inmitten der Bergwelt

Am Fusse des mächtigen Khan Tengry

Trekking von At Jailoo zur Gletschwelt beim Khan Tengry

Diese Reise führt uns ins Himmelsgebirge im Osten von Kirgistan. Dort befinden sich die höchsten Berge des Landes. Zu Fuss erreichen wir das Basislager am südlichen Inylchek-Gletscher unweit des 7000ers Khan Tengry. Zahlreiche weitere Grenzberge, wie der höchste Berg von Kirgistan, der Pobeda Peak, liegen vor uns. Nebst den hohen Gipfeln faszinieren uns Gletscher und Bergseen und mit etwas Glück sichten wir den heimischen König der Lüfte.

Auf einen Blick

ab CHF 4'200.-
Gruppenreise (1-15 Teilnehmer*innen)
Englischsprechende Reiseleitung
  • Entlang dem grössten Gletscher im Himmelsgebirge
  • Optionale Besteigung des Pesnya Abaya-Gipfels
  • Staunende Blicke zu den 7000ern
  • Übernachtung im Basislager am südlichen Inylchek-Gletscher

Reiseprogramm

1. Tag: Flugreise nach Kirgistan
Flug ab Zürich nach Bischkek mit Ankunft am nächsten Tag.

2. Tag: Ins Karkara Base Camp
Am frühen Morgen landen wir in Bischkek und werden zum Hotel gefahren. Wir haben Zeit uns im Zimmer ein wenig auszuruhen und geniessen ein spätes Frühstück. Anschliessend verlassen wir die Hauptstadt in Richtung Osten. Entlang dem Nordufer des Issyk Köl-Sees gelangen wir ins Base Camp im Karkara-Tal. Die Sicht zum teils schneebedeckten Terskey Ala Too-Gebirge auf der Südseite des Sees beeindruckt.
Übernachtung im im Fixzelt im Karkara-Tal (2200 Meter). Fahrzeit 8 Std.

3. Tag: Tag im Base Camp
Zum Akklimatisieren unternehmen wir eine Wanderung entlang der Grenze zwischen Kirgistan und Kasachstan zum Chymyn Sai Pass auf 2700 Meter. Die Route bietet uns schöne Ausblicke aufs Karkara-Tal und auf die Schlucht von Tup.
Übernachtung im im Fixzelt im Karkara-Tal (2200 Meter). Wanderzeit 3-4 Std.

4. Tag: Helikopterflug und Trekkingstart
Wir fliegen mit dem Helikopter nach Prijim im Inylchek-Tal. Hier treffen wir auf unser Begleitteam. Unser Gepäck wird auf die Träger*innen verteilt und wir ziehen los mit Lunchpaket und Sandalen in unserem Tagesrucksack. Schon bald kommen wir zu unserer ersten Flussüberquerung durch das eiskalte Wasser. Später gibt es weitere Seitenbäche zu queren. Der Wasserstand ist jeweils abhängig von den Temperaturen und dem Merzbacher-See. Das Gelände entlang dem Inylchek-Fluss ist einfach begehbar und wir queren mehrmals Sandbänke. Unterwegs bieten sich erhabene Blicke zum Nansen Peak und wir stossen schliesslich an den Fuss des Enylchek-Gletschers. Am späteren Nachmittag erreichen wir unser Camp.
Übernachtung im Fixzelt im Iva-Camp (2900 Meter). Wanderzeit 3-4 Std.

5. Tag: Der lange Gletscher Inylchek
Der Inylchek-Gletscher ist mit zweiundsechzig Kilometer Länge und drei Kilometer Breite, der grösste Gletscher im mittleren Himmelsgebirge und der drittgrösste ausserhalb der Polarregionen. Schon zu Beginn der anstrengenden Etappe steigen wir steil hoch. Weitere Ab- und Aufstiege, teils auf Schottergestein und über Geröll, stellen unsere Kondition auf die Probe. Auch queren wir den Putevodnyi-Gletscher. In einer sanften Mulde erreichen wir unser Camp Glina, dessen Name aus dem russischen stammt und grünes Lehmfeld bedeutet.
Übernachtung im Fixzelt im Glina-Camp (3100 Meter). Wanderzeit 5-6 Std.

6. Tag: Merzbacher-Wiese
Ein landschaftlich schöner Tag, mit Blick zu mehreren hohen Gipfeln und Gletscherabbrüchen erwartet uns. Das Gelände ist ähnlich wie am Vortag mit einigen steilen Auf- und Abstiegen und über Blockgelände. Später queren wir für kurze Zeit einen Gletscher. An einem kleinen See nehmen wir unseren Lunch ein und für hartgesottene lädt der See zum schwimmen ein. Wir kommen zur Merzbacher-Wiese und somit zu unserem Übernachtungsort. Etwas fremd wirkende Container einer Geo-Forschungsstation sind ebenfalls hier stationiert. Von der kleinen Wiese bietet sich ein schöner Blick zum Merzbacher-See.
Übernachtung im Fixzelt im Merzbacher Glade-Camp (3400 Meter). Wanderzeit 5-6 Std.

7. Tag: Der Merzbacher-See
Heute wandern wir über den Inylchek-Gletscher zum Merzbacher-See und zurück. Das Terrain ist eisbedeckt und mit Fels, Stein und Sand übersäht. Der durch eine Eisbrücke getrennte See liegt eingeklemmt zwischen dem nördlichen und südlichen Inylchek-Gletscherarm. Der untere See entwässert sich zweimal jährlich. Dies passiert, wenn die im See schwimmenden Eisberge den Weg zum Abfluss freigeben.
Übernachtung im Fixzelt im Merzbacher Glade-Camp (3400 Meter). Wanderzeit 5-6 Std.

8. Tag: Zum Komsomolskiy-Gletscher
Entlang einem Schotterband geht es los. Unsere Blicke schweifen über Schneefelder, Eis in verschiedenen Farben leuchtend und zu den Bergriesen am Horizont. Wir erreichen leicht absteigend den Shokalskiy-Gletscher und danach kommen wir zur schwarzen Moräne des Komsomolez-Gletschers. Das Gelände ist eine vielfältige Herausforderung und beansprucht unsere Energie. Wir überwinden Geröll, Flüsse, Gletscherspalten und immer wieder Auf- und Abstiege. Entschädigt werden wir durch eine eindrückliche Berg- und Gletscherwelt. Unter einem Felspfeiler erreichen wir das Camp am Rande vom Gletscher.
Übernachtung im Fixzelt im Komsomolskiy-Camp (3800 Meter). Wanderzeit 5-6 Std.

9. Tag: Die Bergriesen Peak Pobeda und Khan Tengry
Die Landschaft ist heute mit vielen namenlosen und unbestiegenen 5000er Gipfeln besonders eindrücklich. Vom Camp aus queren wir die Proletarsky-Gletschermoräne und kommen zur Dikyi-Moräne, danach zum gleichnamigen Gletscher. Anfänglich laufen wir im Auf und Ab auf anspruchsvollem Terrain, schliesslich wird der Weg besser begehbar. Hinter dem Pesnya Abaya-Gipfel erreichen wir unser Camp am Dikyi-Gletscher mit Ausblick zum Peak Pobeda und Khan Tengry.
Übernachtung im Fixzelt im Dikyi-Camp (3900 Meter). Wanderzeit 4-5 Std.

10. Tag: Der Pesnya Abaya-Gipfel (optional) und Ankunft im Inylchek-Base Camp
Für die optionale Besteigung des Pesnya Abaya heisst es früh aufstehen. In etwa vier Stunden Aufstieg wird der 4900 Meter hohe Gipfel erreicht. Ein sagenhafter Blick bietet sich über die ringsum vertretene Berg- und Gletscherwelt. Nach etwa drei Stunden Abstieg erreichen wir wieder das Dikyi-Camp. Nach einer Rast wandern wir ohne Steigeisen, in fünf bis sechs Stunden über den Inylchek-Gletscher zum Inylchek-Basislager. Das Terrain besteht aus Steinen, Eis, Bächen, Seen und Spalten. Wer den Pesnya Abaya nicht besteigen möchte, wird am späteren Vormittag den Weg mit dem Führer zum Base Camp unter die Füsse nehmen.
Übernachtung im Fixzelt im südlichen Inylchek-Basislager (4100 Meter). Wanderzeit 5-6 Std. Plus optionale Besteigung ca. 7 Std.

11. Tag: Im Inylchek-Basislager
Wir geniessen den Tag im Basislager oder erkunden die Umgebung. Das Camp liegt idyllisch im Herzen vom nördlichen Himmelsgebirge und bietet einen besonders erhabenen Blick zum Khan Tengry und Pobeda Peak. Die anspruchsvollen Besteigungen der verschiedenen Routen erfolgten vorwiegend durch sowjetische Bergsteiger. Das Camp ist jeweils ab Anfang Juli bis Ende August offen und wird auch per Helikopter von nicht Alpinist*innen besucht.
Übernachtung im Fixzelt im südlichen Inylchek-Basislager (4100 Meter)

12. Tag: Helikopterflug und Reise an den Issyk Köl-See
Ein letzter Blick zu den nahen Bergen und wir verlassen die Bergwelt im Helikopter nach Karkara, nahe der kasachischen Grenze. Am Nachmittag bringt uns eine etwa dreistündige Fahrt an die Ufer des 182 Kilometer langen Issyk Köl, dem grössten Bergsee nach dem Titicaca-See. Nach den vielen Nächten im Zelt geniessen wir die weichen Betten im Hotel.
Übernachtung im Hotel am Issyk Köl. Fahrzeit ca. 3 Std.

13. Tag: Zurück in die Hauptstadt
Der Vormittag steht zur freien Verfügung am Issyk Köl-See. Die Wassertemperatur des Sees ist bei gutem Wetter warm genug um zu baden. Nach dem Mittag führt die Reise durch die Boom-Schlucht zum Burana-Turm mit dem kleinen Museum, nähe Tokmok. Der Turm ist ein Minarett und wurde in der Zeit des Karakhanid-Reiches im 11. Jahrhundert erbaut. Der Ort war ein bedeutender Handelsplatz an der alten Seidenstrasse. Gegen Abend erreichen wir Bischkek.
Übernachtung im Hotel in Bischkek. Fahrzeit 5-6 Std.

14. Tag: Stadtbesichtigung von Bischkek
Am Vormittag fahren wir los und lernen auf einer Stadtrundfahrt die junge Hauptstadt kennen. Sie ist  auch heute noch stark von der sowjetischen Architektur geprägt. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Am Abend geniessen wir gemeinsam ein Abschiedsessen.
Übernachtung im Hotel in Bischkek.

15. Tag: Heimreise
Früh am Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug in die Schweiz.


Programm- und Preisänderungen vorbehalten

Persönliche Beratung

Nature Tours Mitarbeiter Michael Krähenbühl
Michael Krähenbühl

Unverbindliche Anfrage

Reiseroute

Preise

  • Preis pro Person bei 1-15 Personen CHF 4'200.–

  • Zuschlag Einzelbelegung in Hotels und im Zelt CHF 290.–

  • Optionale Besteigung Pesnya Abaya Peak CHF 125.–

Leistungen

Leistungen inbegriffen
  • Flüge Zürich–Bischkek–Zürich in Economy-Klasse
  • Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
  • Helikopterflüge Base Camp Karkara–Prijim und Base Camp Inylchek–Base Camp Karkara
  • Alle Überlandfahrten und Transfers
  • 4 Hotelübernachtungen im Doppelzimmer inkl. Ankunftsnacht in Bischkek, 10 Übernachtungen in fixen Camps im Zweierzelt
  • Schlafzelte und allgemeine Campingausrüstung
  • Vollpension während der ganzen Reise
  • Lokale, Englisch sprechende Reiseleitung und Begleitteam
  • Bewilligungen und Eintritte
Leistungen nicht inbegriffen
  • Trinkgelder
  • Persönliche Auslagen
  • Allfällige Flugzuschläge
  • Optionale Besteigung Pesnya Abaya mit Bergführer*in

Gut zu wissen / Hinweise

Geführte Trekkingreise in einer internationalen Gruppe mit lokaler, Englisch sprechender Reiseleitung und Begleitteam.

Anspruchsvolles Trekking, gute Kondition, 3 Tagesetappen von 3.5–5 Stunden und 4 Tagesetappen von 5–6 Stunden in Höhen bis 4100 Meter plus optionale Gipfelbesteigung von 7 Stunden in Höhe von 4900 Meter. 2 längere Überlandfahrten. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Etliche Flussüberquerungen zu Fuss während des Trekkings. Das Hauptgepäck, maximum 12 Kilo, wird während dem Trekking von Tragtieren oder dem Begleitteam transportiert. Den Tagesrucksack tragen wir selber.

Für die optionale Besteigung des Pesnya Abaya Peak ist Steigeisenerfahrung erforderlich. Seil und Steigeisen werden vor Ort zur Verfügung gestellt.

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