Heiliger Berg Amnye Machen mit Gletscher

Heiliger Berg in Amdo

Trekking durch die schönsten Bergregionen von Osttibet

Auf dieser Reise besuchen wir die schönsten Plätze in Amdo und erhalten einen schönen Überblick über die landschaftliche und kulturelle Vielfalt der Region. In Labrang staunen wir ob der lebendigen Klosterkultur und am Weissen Drachen-Fluss wandern wir durch eine fruchtbare Bergwelt. Bei befreundeten Nomadenfamilien erhalten wir einen schönen Einblick in deren Leben und auf dem Rücken von Reitpferden ziehen wir über das weite Hochplateau. In dieser Region wohnen viele Nomadenfamilien, welche mit ihren Yak- und Schafherden die Berghänge der Umgebung abweiden. Gut akklimatisiert machen wir uns dann auf zum Amnye Machen. Für die Tibeter ist dies einer der heiligsten Berge. Er gilt als Wohnsitz der mächtigen Berggöttin Machen Pomra. Um das Massiv des Amnye Machen erheben sich 18 Gipfel zwischen 5000 und 6000 Metern Höhe. Wir wandern auf einem jahrhundertealten Pilgerweg vorbei an hohen Berggipfeln und Gletschern. Zum Abschluss der Reise besuchen wir den blauen See Kokonor. Dies ist der grösste See in Tibet. Der mongolische Name Kokonor bedeutet übersetzt soviel wie «blaues Meer».

Auf einen Blick

ab CHF 6'550.-
Gruppenreise (3-10 Teilnehmer*innen)
Englischsprechende Reiseleitung
  • Trekking zum heiligen Berg Amnye Machen 
  • Einblick ins Leben der tibetischen Nomaden
  • Auf dem Pferderücken oder zu Fuss durchs Land der Nomaden
  • Gelber Fluss und blauer Kokonor-See
  • Landschaftliche Vielfalt in Amdo

Reisedaten

Nicht mehr buchbar
Durchführung noch nicht garantiert
Tibet gehört politisch zu China und mit der Null-Covid-Strategie und den vielen Lockdowns ist nicht damit zu rechnen, dass sich China in den kommenden Monaten für Reisende öffnen wird. Wir rechnen eher mit einer Öffnung erst im 2023.
01.10.2022 - 21.10.2022 | Reisedauer: 21 Tage
CHF 6'550.-

Reiseprogramm

1. Tag: Flug nach China
Heute starten wir unsere Reise und fliegen ab nach China. Je nach Flugverbindung fliegen wir nach Peking, Chengdu oder eine andere Destination in China. Es gibt keine Direktflüge ab Zürich nach Xining, aber geeignete Flugverbindungen mit diversen Airlines mit ein- oder zweimal Umsteigen. Die gesamte Flugzeit beträgt im Bereich von 10 – 13 Stunden.
Flugzeit 10 – 13 Std., aufgeteilt in ein oder zwei Teilflüge.

2. Tag: Weiterflug nach Lanzhou
Ankunft in China. Wir erledigen die Zollformalitäten und begeben uns zum Weiterflug nach Lanzhou, wo wir von unserem lokalen Führer freundlich empfangen werden. Die Hauptstadt von Gansu liegt auf 1500 Metern Höhe. Den Nachmittag haben wir zur freien Verfügung.
Übernachtung im Hotel in Lanzhou (1530 Meter). Flugzeit 2 ½ Std. (F,M,A)

3. Tag: Spannendes Kloster Labrang
Eine interessante Fahrt bringt uns nach Labrang, wo eines der wichtigsten Klöster in Osttibet steht. Am Nachmittag haben wir Zeit, um die Klosteranlage Labrang aus dem Jahr 1709 und einige der 30 grossen Tempelgebäude zu besuchen. In Labrang gibt es eine wichtige Buchdruckerei. Heute leben über 2000 Mönche in dieser Klosterstadt. Einige Mönche sprechen etwas Englisch und freuen sich, ihre Kenntnisse anzuwenden. Um das Hauptkloster führt ein Pilgerweg mit grossen Gebetstrommeln. Die grosse weitere Kora führt um die ganze Klosterstadt. Tibetische Pilger gehen die Kora mehrmals täglich und drehen Gebetsmühlen. Einige von ihnen legen die ganze Strecke sogar mit Niederwerfungen zurück. Zusammen mit den lokalen Pilgern laufen wir die Kora.
Übernachtung im Hotel in Labrang (2930 Meter). Fahrzeit 4 Std. Wanderung 1 – 2 Std. (F,M,A)

4. Tag: Wolle der Yaks
Wir reisen immer tiefer in die Berge. Hier wohnen Nomadenfamilien, welche mit ihren grossen Yakherden die umliegenden Berghänge abweiden. Das Yak ist bestens ans Leben im Gebirge angepasst und es ist die Lebensgrundlage für die hiesigen Nomaden. Es kann schwere Lasten tragen, gibt eine sehr fetthaltige Milch und die Haare sowie die Wolle der Yaks können vielfältig verarbeitet werden. Aus den festen Haaren werden grosse Nomadenzelte gewoben oder feste Seile gedreht. Weich und warm ist das feine Unterfell. Aus dieser wertvollen Wolle werden im kleinen Ort Ritoma schöne Schals gewoben und Kleider genäht. Wir besuchen das Projekt Norlha, welches führend ist in der Herstellung hochwertiger Produkte aus Yakwolle ist und vielen Nomaden aus der Umgebung einen guten Verdienst ermöglicht. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Langmusi. Dieser Ort liegt mitten in einer schönen Berglandschaft.
Übernachtung im Hotel in Langmusi (3500 Meter). Fahrzeit 5 Std. (F,M,A)

5. Tag: Wanderung in einer phantastischen Bergwelt
Für viele Chinesen gilt Langmusi als einer der schönsten Orte in ganz China und so ist der Ort bei chinesischen Touristen beliebt. Im Westen ist Langmusi aber kaum bekannt und so trifft man hier kaum Ausländer an. Der Ort liegt in einem Hochtal und ist das ganze Jahr über bewohnt. Wir machen heute eine spannende Wanderung im Tal des «White Dragon River». So können wir nicht nur die schöne Natur hier geniessen, sondern uns auch für das bevorstehende Trekking einlaufen und uns an die Höhe akklimatisieren. Am Abend haben wir die Gelegenheit, einen Umweltwissenschaftler zu treffen, welcher sich stark für die Erhaltung der biologischen Vielfalt der hiesigen Sumpfgebiete einsetzt. Von ihm werden wir viel Spannendes über die Veränderung der Weidegründe der Nomaden erfahren.
Übernachtung im Hotel in Langmusi (3500 Meter). Wanderung 5 Std. (F,M,A)

6. Tag: Zum gelben Fluss
Unsere Reise bringt uns nach Süden in eine Region, welche bisher kaum von westlichen Touristen bereist wurde. Mit ein bisschen Glück sehen wir unterwegs den seltenen Schwarzhalskranich oder hoch in der Luft einen Adler kreisen. Den Sonnenuntergang geniessen wir am Gelben Fluss, welcher sich hier durch die Bergwelt schlängelt. Dies ist nach dem Yangtse der zweitgrösste Fluss in China. In dieser untouristischen Region gibt es kaum Übernachtungsmöglichkeiten und so schlafen wir während den nächsten Nächten in unserem eigenen Zeltcamp.
Übernachtung im Zelt (3420 Meter). Fahrzeit 3 Std. (F,M,A)

7. Tag: Bei den Nomaden
Die gesamte Region hier wird von unzähligen Nomadenfamilien besiedelt. Diese weiden hier ihre grossen Herden an Yaks und Schafen. In Osttibet finden sich nach wie vor sehr viele Nomaden. Wie in Zentraltibet sind auch hier Bestrebungen im Gang, diese Familien anzusiedeln, aber offenbar mit weniger Erfolg als dort. Das Nomadentum ist in den meisten Regionen des Himalayas am Aussterben und so ist es schön, dies in Amdo noch erleben zu können. Unser lokaler Partner ist befreundet mit den hiesigen Nomaden, welche uns während den nächsten Tagen begleiten werden. Wer Lust hat, kann währen den nächsten Tagen auf einem der kleinen Nomadenpferde reiten. Reitkenntnisse sind nicht nötig. Wer nicht reiten möchte, kann die nächsten Tage auch zu Fuss wandern. Heute Abend stellen wir unser Camp im Lager der Nomaden auf.
Übernachtung im Zelt im Nomadenlager (3470 Meter). Pferderitt oder Trekking 2 – 3 Std. (F,M,A)

8. Tag: Nomadenleben
Heute Morgen haben wir die einmalige Gelegenheit, einen schönen Einblick ins Leben der Nomaden von Amdo zu erhalten. Wir sind dabei, wenn die Nomaden ihre Yaks melken und aus der Milch Butter machen. Sicherlich haben wir auch die Gelegenheit, den berühmt-berüchtigten Buttertee zu probieren. Dies ist ein salziges Getränk auf der Grundlage von Schwarztee, welcher mit Salz, Butter und je nach dem noch Milch gemischt wird. Anschliessend reiten oder wandern wir über die Sommerweiden und die umliegenden Hügelzüge zum Gelben Fluss, wo wir unser Zeltlager aufstellen.
Übernachtung im Zelt am Gelben Fluss (3450 Meter). Pferderitt oder Trekking 3 – 4 Std. (F,M,A)

9. Tag: Nach Tangkor
Wir geniessen einen hoffentlich schönen Sonnenaufgang über dem Gelben Fluss. Nach einem gemütlichen Frühstück satteln wir zum letzten Mal unsere Pferde und reiten dem Fluss entlang (oder wandern, wer nicht reiten möchte). Vorbei an einem alten Hafen kommen wir zum kleinen Ort Tangkor. Hier verabschieden wir uns von unseren Nomadenbegleitern und beziehen unsere Zimmer in einem Gasthaus.
Übernachtung im Gasthaus in Tangkor (3990 Meter). Pferderitt oder Trekking 2 – 3 Std (F,M,A)

10. Tag: Buddhismus und Bön
Durch eine grüne Hügellandschaft fahren wir nach Ngawa. Diese Stadt ist ein wichtiger Marktplatz für die Nomaden und Bauern in der Umgebung. Hier gibt es mehrere Klöster. Das grösste ist das Kloster von Kirth, welches etwa 2000 Mönche beherbergt. Während viele Klöster einer der vier Hauptrichtungen des tibetischen Buddhismus folgen, ist in Osttibet zudem die Bön-Religion noch sehr lebendig. Diese animistisch geprägte Religion wurde vor der Verbreitung des Buddhismus in vielen Himalaya-Regionen gelebt. Wir haben die Gelegenheit, am Nachmittag ein Bön-Kloster zu besuchen. Am heutigen Tag werden wir viel Spannendes über die verschiedenen Religionen in Osttibet erfahren.
Übernachtung im Hotel Ngawa (3990 Meter). Fahrzeit 2 – 3 Std. (F,M,A)

11. Tag: Ins gebirgige Amdo
Die meisten Klöster im Himalaya sind Männerklöster. Heute können wir eines der wenigen Frauenklöster besuchen. In diesem nicht allzu grossen Kloster wohnen um die 200 Nonnen. Anschliessend fahren wir Richtung Nordwesten. Nach den Tagen auf dem weiten Hochplateau wird die Gegend nun immer steiler und gebirgiger. Unser Ziel ist die Ortschaft Tawu, nicht mehr weit vom Gebirge des Amnye Machen entfernt.
Übernachtung im Hotel in Tawu (3700 Meter). Fahrzeit 6 Std. (F,M,A)

12. Tag: Ins Land der Gologs
Wir fahren auf einer neu gebauten Strasse bis Dolma Bumthang. Hier sind wir in der Heimat der Golog-Nomaden. Viele Geschichten erzählt man sich über diese wilden Nomaden und ihre berühmt-berüchtigten, räuberischen Aktivitäten erscheinen beinahe in jedem Forscherbericht. Bis 1950 waren die Golog die eigentlichen Herren Amdos. Früher vertrieben die Gologs nicht nur westliche Forscher, sondern raubten auch Karawanen aus, selbst Pilger und Yogis waren vor ihnen nicht sicher. Die einst über 50'000 Familien fühlten sich weder Tibet (Lhasa) noch China, weder dem Dalai Lama noch dem Kaiser in Peking untertan. Die Wildheit der Golog findet ihre Entsprechung in der Gottheit des Amnye Machen, der Berggöttin Machen Pomra, die wegen ihrer kriegerischen und rebellischen Gesinnung berühmt ist. Angst müssen wir zwar heute keine mehr haben vor den Gologs, aber die Begegnungen mit diesen Nomaden sind nach wie vor sehr eindrücklich und spannend. In Dolma Bumthang treffen wir auf unsere Trekkingmannschaft. Während einer ersten, leichten Etappe laufen wir entlang des Tales. Wir kommen vorbei an schönen Wiesen und kleinen Häusern, welche zu gewissen Jahreszeiten von den hiesigen Nomaden bewohnt werden. Hinweis: Seit kurzem führt auf der Südseite eine Jeepstrasse dem Amnye Machen entlang. Thomas Zwahlen hat im Sommer 2017 eine sehr lohnende «Hochroute» erkundet, welcher wir während den nächsten Tagen folgen werden. Diese Variante ist fern der Strasse und lohnt sich sehr. Vor uns sind kaum Westler diesen Weg gegangen.
Übernachtung im Zelt in Khol Nyin Kha Mdo (4300 Meter). Fahrzeit 1 – 2 Std. Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

13. Tag: In grosse Höhen
Heute steigen wir in Höhen auf, bei welchen die Berggipfel der Alpen so langsam aber sicher aufhören. Immer weiter führt uns unser Weg Richtung des höchsten Passes. Dieser hat eine Höhe von 4950 Metern. Buddhistische Pilger rufen beim Überqueren eines Passes häufig «Khi Khi So So Lha Gyalo». Dies bedeutet soviel wie «Die Götter werden siegen». Vom Pass weg haben wir eine schöne Aussicht auf die Gipfel des Massivs des Amnye Machen. Der höchste Gipfel hat eine Höhe von 6282 Metern. In dieser Region gibt es speziell in den Sommermonaten viele Bergblumen und auch der seltene, blaue Mohn wächst hier oben in Höhen von gegen 5000 Metern. Vom Pass wandern wir entlang der sanft geneigten Berghänge bis zu unserem Lagerplatz.
Übernachtung im Zelt am Fuss des Amnye Machen (4700 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A)

14. Tag: Einsame Route
Wir wandern auf einer wenig begangenen Route dem mächtigen Bergmassiv entlang. Unser Weg hat keine grossen Auf- oder Abstiege. Im Talgrund unten sehen wir Nomadenzelte und vielleicht treffen wir auf Hirten mit ihren Herden, welche die Berghänge abweiden. Wir haben auch eine gute Chance, Wildtiere zu sehen wie Gazellen, Wildesel, Adler und andere Tiere. Unterwegs haben wir einige kleinere Bergbäche zu überqueren. Unser nächster Lagerplatz liegt am Fuss von beeindruckenden Gipfeln und bei schönem Wetter geniessen wir von hier weg ein einmalig schönes Bergpanorama.
Übernachtung im Zelt am Fuss des Amnye Machen (4600 Meter). Trekking 5 – 6 Std. (F,M,A

15. Tag: Letzter Trekkingtag
Immer weiter laufen wir in nördlicher Richtung. Unterwegs passieren wir einen für die buddhistischen Pilger heiligen Ort. Schon von weitem sehen wir die Gebetsfahnen im Wind flattern, welche hier zu Hunderten und Tausenden hängen. Auch finden sich hier kunstvoll gemeisselte Gebetssteine. Später treffen wir auf einen grossen Erdrutsch, welcher vor etlichen Jahren von den Gipfeln des Massivs bis hinunter ins Tal gerutscht ist. Einheimische sollen auf diesem Erdrutsch wertvolle Steine und Mineralien gefunden haben. Immer abwärts führt uns der Weg nach Tashi Lhastang, dem Endpunkt unseres Trekkings. Heute Abend verabschieden wir uns von unserer lokalen Mannschaft, welche uns während den letzten Tagen treue Begleiter waren. Der Abschied fällt nicht so leicht, sind wir doch zu einem guten Team zusammen-gewachsen und haben gegenseitigen Respekt und Vertrauen gewonnen.
Übernachtung im Zelt in Tashi Lhastang (4200 Meter). Trekking 6 – 7 Std. (F,M,A)

16. Tag: Schönster Aussichtspunkt am Amnye Machen
Mit unserem Fahrzeug fahren wir heute weiter Richtung Norden. Wir machen aber zuvor noch einen Abstecher zum Drudul Pass. Dieser gilt als schönster Aussichtspunkt auf die Gipfel des Amnye Machen. Oben flattern Tausende und Millionen von Gebetsfahnen im Wind. Dies ist die grösste Ansammlung von Gebetsfahnen, welcher wir bis jetzt im Himalaya und den angrenzenden Regionen begegnet sind. Zusammen mit den schneebedeckten 6000ern und dem eindrücklichen Gletscher, welcher hier bis zum Talgrund reicht, ist dies ein sehr beeindruckender Ort. Diesen phantastischen Anblick werden wir noch lange in unserer Erinnerung bewahren. Anschliessend fahren wir auf der neu erbauten Autobahn über das weite Hochplateau bis nach Tsigorthang, wo wir in einem Hotel übernachten werden.
Übernachtung im Hotel in Tsigorthang (3620 Meter). Fahrzeit 5 – 6 Std. (F,M,A)

17. Tag: Zum Kokonor-See
Unsere heutige Fahrt bringt uns nach Norden zum grossen See Kokonor. Dies ist der grösste See in ganz China. Kokonor heisst übersetzt «Blaues Meer» und so kommt uns dieser riesige See auch vor. Nach den einsamen Tagen sind wir spätestens hier zurück in der Zivilisation. Der Kokonor-See wurde vor einigen Jahren von den chinesischen Touristen als Ausflugsziel entdeckt. Was den einheimischen Touristen hier alles geboten wird, grenzt fast ein bisschen an «Disneyland» und wir müssen schmunzeln über die etlichen möglichen und auch unmöglichen Aktivitäten. Nach Möglichkeit übernachten wir in der Nähe des Sees in einem fixen Zeltcamp oder in einem Hotel.
Übernachtung im fixen Zeltcamp oder im Hotel am Kokonor-See (3200 Meter). Fahrzeit 3 – 4 Std. (F,M,A)

18. Tag: In die Grossstadt
Über den berühmten Sonne-Mond-Pass fahren wir nach Xining. Über zwei Millionen Bewohner hat die Stadt. Früher war Xining ein Knotenpunkt der nördlichen Seidenstrasse. Somit treffen wir hier auf eine Völkervielfalt von Tibetern, Hui, Monguor und Han. Diese Vielfalt beeinflusst heute noch die lokalen Traditionen und die Menukarten in den Restaurants. Wir geniessen den Luxus eines Hotels und haben den Rest des Tages zur freien Verfügung.
Übernachtung im Hotel in Xining (2280 Meter). Fahrzeit 2 – 3 Std. (F,M,A)

19. Tag: Rückflug nach Peking
Heute Vormittag besuchen wir das Kloster Kumbum. Dieses ist das Hauptkloster in der Region und gehört zu den sechs wichtigsten Gelbmützenklöstern in Tibet. Tsongkhapa, der Gründer des Gelbmützenordens, soll hier im Jahr 1357 geboren worden sein. Wir nehmen uns Zeit für die Besichtigung. Am Abend fliegen wir von Xining nach Peking, wo wir in einem Hotel übernachten werden. Hinweis: Es ist möglich, dass wir wegen besseren Flugverbindungen, Verfügbarkeit etc. über eine andere Destination als Peking reisen (z.B. Chengdu, etc.). In diesem Fall würden wir den folgenden Tag in dieser Destination verbringen.
Übernachtung im Hotel in Peking (50 Meter). Fahrzeit 1 ½ Std. Flugzeit 2 ½ Std. (F,M,A)

20. Tag: Spannendes Peking
Heute Morgen besichtigen wir den Himmelstempel. Dies ist morgens ein beliebter Platz für die Chinesen, um zusammen Tai Chi auszuüben. Es ist schön zu sehen, wie hunderte Leute in völliger Stiller die harmonischen Bewegungen ausführen. Wir können natürlich auch selbst mitmachen. Wir haben auch Zeit, eine der Hauptsehenswürdigkeiten von Peking zu besuchen. Dies ist die «Verbotene Stadt», wo einst die chinesischen Kaiser residiert haben. Je nach Zeit besuchen wir noch die eine oder andere Sehenswürdigkeit in Peking. Die Zeit geht auf jeden Fall viel zu schnell vorbei und wir geniessen unseren letzten Tag. Hinweis: Falls wir in der Nacht zurückfliegen, dann haben wir in einem Hotel in Peking noch eine Duschgelegenheit und die Möglichkeit, die Kleider zu wechseln. Falls wir erst am nächsten Morgen zurückfliegen, dann werden wir in Peking übernachten.
Wash’n change Room im Hotel in Peking (50 Meter). Fahrzeit 1 Std. (F,M,A)

21. Tag: Zurück in die Schweiz
Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck fliegen wir zurück in die Schweiz.
Flugzeit 10 – 12 Std., je nach Flugverbindung, evtl. mit Umsteigen

Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen

Programm- und Preisänderungen vorbehalten

Persönliche Beratung

Nature Tours Mitarbeiterin Bettina Lendi
Bettina Lendi

Unverbindliche Anfrage

Reiseroute

Preise

  • Preis pro Person bei 6-10 Personen CHF 6'550.–

  • Zuschlag Kleingruppe 3-5 Personen CHF 1000.–

  • Zuschlag Einzelbelegung CHF 730.– 1)

1) In kleinen Gasthäusern und Lodges ist der Platz sehr häufig eingeschränkt und ein Einzelzimmer kann dort nicht immer garantiert werden.

Leistungen

Leistungen inbegriffen
  • Flüge Zürich-Lanzhou einfach (zwei bis drei Teilflüge) in Economy-Klasse
  • Flüge Xining-Zürich einfach (zwei bis drei Teilflüge) in Economy-Klasse
  • Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
  • Alle Überlandfahrten und Transfers
  • 11 Übernachtungen im Hotel/Gasthaus im Doppelzimmer, 1 Übernachtung in fixem Zeltcamp am Kokonor-See, 7 Übernachtungen im Doppelzelt
  • Vollpension während der ganzen Reise
  • Trinkwasser, Tee, Kaffee während dem Essen (andere Getränke nicht inbegriffen)
  • Eintrittsgebühren für Besichtigungen laut Programm
  • Spezialbewilligungen und Permits
  • Schlafzelte, Ess-, Koch- und WC-Zelt, Klapptische und –stühle, Kochutensilien und Geschirr
  • Lokale englischsprechende Reiseleitung plus Begleitteam während des Trekkings
  • Umfangreiche Notfallapotheke, Pulsoxymeter zur Sauerstoffmessung im Blut, Mobile Höhendruckkammer, Sauerstoff-Flasche, Wasserfilter von Katadyn
  • Visum für China (CHF 189, Stand November 2021) plus Einholung, Erledigen aller Formalitäten für China und Osttibet
  • Vorbereitungstreffen
  • Landkarte von Osttibet
  • Platypus-Beutel als Bett- und Getränkeflasche zu gebrauchen
  • Heisse Bettflasche in kalten Nächten
Leistungen nicht inbegriffen
  • Trinkgelder (CHF 120 – 180)
  • Persönliche Auslagen

Gut zu wissen / Hinweise

Geführte Trekkingreise mit lokaler, Englisch sprechender Reiseleitung und Begleitteam.

Mittleres Trekking, gute Kondition, 4 Tagesetappen von 5 – 6 Stunden in Höhen bis maximal 4950 Meter, Pferderitt über Hochplateau (Reitkenntnisse sind nicht notwendig), 3 Tagesetappen von 2 – 4 Stunden. Das Reiten ist optional, die Etappen können auch zu Fuss gewandert werden. Überlandfahrten von 1 – 5 Stunden, 2 Ganztagesetappen. Das Hauptgepäck wird transportiert, den Tagesrucksack tragen wir selber.

Grosse Vielfalt von Amdo, Aufenthalt bei befreundeten Nomadenfamilien, auf dem Rücken eines Pferdes über das weite Hochplateau, auf jahrhundertealten Pilgerwegen zum Amnye Machen, phantastische Aussichtspunkte - kurzgefasst, diese Tour ist ein absolutes Highlight!

Kurzfristige Änderung der Permitsituation. Es ist leider möglich, dass aus verschiedenen Gründen die Permitsituation kurzfristig und ohne Ankündigung ändert, für gewisse Zeiten im Jahr gar keine Permits ausgestellt oder bereits ausgestellte ungültig erklärt werden. Dies betrifft vor allem die Regionen Zentral- und Westtibet, kann aber in seltenen Fällen auch für einzelne Gebiete in Osttibet gelten. Falls ein solcher Fall eintreten sollte, haben wir sehr schöne Alternativprogramme in anderen Regionen in Osttibet oder in anderen Himalayaregionen, welche wir auch kurzfristig organisieren können.

Diese Reise wird in Zusammenarbeit mit Himalaya Tours durchgeführt. Es gelten deren Reisebedingungen.

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