Chörten und Gebetsfahnen am Kailash

Mächtiger Everest und heiliger Kailash

Nach Rongbuk am Fuss des Everests und weiter zum Kailash

Tibet ist wie keine andere Destination der Erde von einer Aura lebendiger und buddhistischer Spiritualität umgeben. Ganz besonders zieht es tibetische und indische Pilger zum Kailash, dem heiligsten Berg der Welt. Der Kailash ist den Buddhisten heilig wie auch den Hindus, Jains und Bön-Anhängern. Hier entspringen vier der grössten Flüsse Asiens, der Indus, Sutlej, Karnali und Brahmaputra. Unsere Reise führt uns über hohe Pässe und weite Hochebenen in den fernen Westen Tibets. Unterwegs übernachten wir in Rongbuk und geniessen den fantastischen Blick zum Mount Everest. Das Kloster hier gilt als höchstgelegenes Kloster der Welt. Ein absoluter Höhepunkt der Reise wird das alljährliche Saga Dawa-Festival sein, welches wir zusammen mit tibetischen Pilgern am heiligen Berg Kailash feiern (nur Reise im Mai). Sehr gut akklimatisiert umrunden wir danach den Kailash und steigen über den 5650 Meter hohen Pass Dolma La.

Auf einen Blick

Trekking
Trekkinglevel 1: moderat bis mittel
ab CHF 7'280.-
Gruppenreise (2-10 Teilnehmer*innen)
Englischsprechende Reiseleitung
  • Einmaliges Himalaya-Panorama
  • Mount Everest zum Greifen nah 
  • Saga Dawa-Festival am Kailash (nur Reise im Mai)
  • Trekking mit tibetischen Pilgern um den heiligen Berg Kailash
  • Rund um den stahlblauen Manasarovar-See

Reisedaten

Ausgebucht
Durchführung noch nicht garantiert
12.05.2024 - 02.06.2024 | 22 Reisetage
CHF 7'280.-
Buchbar
Durchführung noch nicht garantiert
21.07.2024 - 11.08.2024 | 22 Reisetage
CHF 7'280.-

Reiseprogramm

1. Tag: Flug nach China (-)
Wir starten unsere Reise und fliegen nach China. Je nach Flugverbindung fliegen wir nach Chengdu, Peking oder in eine andere Destination in China. Zu den meisten guten Ausgangsflughäfen nach Tibet gibt es keine Direktflüge ab Zürich, aber geeignete Flugverbindungen mit diversen Airlines mit ein- oder zweimal Umsteigen.
Flugzeit ca. 11 bis 15 Stunden, aufgeteilt in zwei oder drei Teilflüge

2. Tag: Weiterflug nach Lhasa (F/M/A)
Heute kommen wir in China an. Wir erledigen die Zollformalitäten und begeben uns zum Weiterflug nach Lhasa, wo wir von unserem lokalen Partner empfangen werden. Bei klarem Wetter ist der Flug von Chengdu nach Lhasa ein ausserordentlich schöner Flug über die wenig bekannte Bergwelt von Osttibet. Im Gongkar-Flughafen empfängt uns unser lokaler Führer. Zusammen fahren wir in die rund 1 Stunde entfernte Hauptstadt von Tibet, nach Lhasa. Heute ist Lhasa eine Stadt der Kontraste, wo die Moderne auf das alte Tibet trifft. Breite Strassen, elektrische Beleuchtung und westlich ausgestattete Supermärkte erwarten uns. Doch in der Altstadt findet man noch das «alte Tibet». Wir machen einen Spaziergang durch den Barkhor, den alten Teil von Lhasa. Hier treffen sich verschiedene Volksgruppen in ihren Landestrachten – Khampas aus Osttibet mit ihren roten Bändern im Haar, Tibeterfrauen mit wertvollem Türkisschmuck und das Haar zu 108 Zöpfchen geflochten sowie wildaussehende Nomaden aus Westtibet. Der Barkhor war schon früher das Zentrum von Lhasa und auch heute noch spielt sich hier ein wichtiger Teil des tibetischen Lebens ab. Hinweis: Je nach Flugverbindung und Ankunftszeit übernachten wir eventuell im Flachland in China und fliegen erst am nächsten Tag nach Lhasa.
Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 m)
Flugzeit ca. 2.5 Std. / Fahrzeit ca. 1 Std.

3. Tag: Mächtiger Potala-Palast (F/M/A)
Für eine gute Akklimatisation gehen wir den Tag geruhsam an. Nach einem gemütlichen Frühstück besuchen wir den Potala-Palast. Wer zum ersten Mal den Potala erblickt, ist überwältigt von der Mächtigkeit der Anlage mit den vielen grossen und kleinen Gebäuden. Über 1000 Zimmer, 10000 Kapellen, ineinander verschachtelte Hallen, Wohnräume und 20000 Statuen soll der Gebäude-Komplex enthalten. Der Potala gilt als architektonische Meisterleistung. Das verwendete Holz wurde aus dem fernen Osttibet hertransportiert und ohne einen einzigen Nagel verarbeitet. Hier lebten 250 Mönche, die für die Rituale verantwortlich waren. Im Ostteil waren die Schulen und Regierungsämter untergebracht. Der Potala ist heute eine der touristischen Hauptattraktionen und gehört zu jedem Lhasa-Besuch dazu. Um dieses wichtige Gebäude zu schützen, sind nur bestimmte Teile des Palastes zu einer festgelegten Besichtigungsdauer für Besucher zugänglich. Unser Zeitfenster wird uns vor Ort mitgeteilt. Anschliessend besuchen wir den Norbulingka. Dies war während der Sommermonate der Wohnsitz der verschiedenen Dalai Lamas. Es ist eine grosszügige Parkanlage mit vielen Bäumen, Gärten und Teichen. Verstreut stehen verschiedene Tempel der ehemaligen Oberhäupter von Tibet.
Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 m)
Fahrzeit ca. 30 Min.

4. Tag: Klosteruniversitäten Drepung und Sera (F/M/A)
In früherer Zeit gab es in Tibet drei wichtige Klosteruniversitäten, welche in der Blütezeit eigene kleine «Klosterstädte» waren. Dies sind Drepung, Sera und Ganden. Die ersten beiden besuchen wir heute. Das Kloster Drepung war einst das grösste monastische Zentrum der tibetischen Welt mit über 8000 Mönchen. Am Nachmittag besuchen wir Sera. Über 6000 Mönche lebten hier zur Blütezeit. Auch heute noch ist dies ein wichtiger Ausbildungsplatz. Spannend ist das «Debattieren» der Mönche am Nachmittag im Debattierhof. Ein stehender Mönch stellt Fragen und ein sitzender Mönch liefert die Antworten dazu. Damit wird geprüft, ob der Mönch die auswendig gelernten Texte auch wirklich verstanden hat. Aufgabe von beiden Mönchen ist es, die andere Seite in Widersprüche zu verwickeln und so die Debatte zu «gewinnen». Dies wird unterstützt mit lautem Klatschen der Hände und Stampfen der Füsse.
Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 m)
Fahrzeit ca. 1 bis 2 Std. / Wanderzeit ca. 1 bis 2 Std.

5. Tag: Hoher Pass, blauer See und Eisgipfel (F/M/A)
Heute starten wir unsere Reise Richtung Westen. Vom 4800 Meter hohen Kampa La geniessen wir die schöne Aussicht über den Yamdrok Tso. Wegen seiner Form wird dieser See auch «Skorpion-See» genannt. Auf einer Höhe von über 4400 Metern gelegen beträgt die Ausdehnung von Ost nach West 140 Kilometer und von Süd nach Nord 70 Kilometer. Falls wir Lust haben, dann wandern wir von der Passhöhe hinunter Richtung See für 1 bis 2 Stunden. Unsere Weiterfahrt führt uns dem See entlang und anschliessend über den 5000 Meter hohen Strassenpass Karo La. Hier oben weht häufig ein eisiger Wind. Dies hat sicherlich auch mit der Nähe des 7191 Meter hohen Eisgipfels Nojin Gangsang Ri zu tun. Bei schönem Wetter haben wir einen phantastischen Blick auf diesen steilen und imposanten Eisgipfel. Über weite Hochplateaus und durch imposante Täler fahren wir weiter ins grüne Gyantse. 
Übernachtung im Hotel in Gyantse (3900 m)
Fahrzeit ca. 6 Std. / Wanderzeit ca. 1 bis 2 Std. 

6. Tag: Shigatse – zweitgrösste Stadt in Tibet (F/M/A)
Am Morgen besuchen wir den einmaligen Kumbum Chörten in Gyantse. Dieser 35 Meter hohe Chörten hat neun Stockwerke und 108 Eingänge. Drinnen sind neben Statuen auch alte Wandmalereien. Dieser Chörten ist eines der aussergewöhnlichsten und auch fotogensten Bauwerke im tibetischen Raum und es macht Spass, die vielen kleinen Räume und Gänge zu entdecken. Anschliessend fahren wir weiter durch eine grüne Landschaft mit Feldern und Wiesen Richtung Shigatse. Diese Region ist eine der fruchtbarsten in Tibet und alles dreht sich hier um die Landwirtschaft. In Shigatse hat der Panchen Lama traditionell seinen Wohnsitz. Diese Reinkarnationslinie stand früher vielfach im Gegenspiel zur Linie der Dalai Lamas. Der Panchen Lama gilt als zweithöchste Reinkarnation der Gelbmützen. Sein Kloster Tashilhunpo gilt heute als eines der aktivsten Klöster in ganz Tibet. Wir besichtigen diese mächtige Klosteranlage und wer Lust hat, kann diese auf der traditionellen Kora umwandern. Am Ende der Kora erreichen wir das imposante Fort von Shigatse. Dieses wurde in den letzten Jahren restauriert und soll in naher Zukunft für Besucher geöffnet werden. Je nachdem haben wir am Schluss der Reise vor der Rückfahrt nach Lhasa nochmals Zeit, um in Shigatse zu verweilen. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Sakya. Wir fahren dazu auf einer für Touristen erst vor kurzem eröffneten Strasse, vorbei an kleinen Dörfern und einsamen Tälern. In Sakya steht eines der eigentümlichsten Klöster im ganzen Himalaya. Umgeben von einer mächtigen Mauer gilt dieses wenig besuchte Kloster als eines der kunsthistorisch wertvollsten in den Himalaya-Regionen. Hier war der Sitz der buddhistischen Richtung der Sakyapa, welche im 13. und 14. Jahrhundert die Herrschaft über Tibet ausübten.
Übernachtung im Hotel in Sakya (4300 m)
Fahrzeit ca. 5 Std. / Wanderzeit ca. 2 Std.

7. Tag: Himalaya-Panorama auf einer lange «verbotenen» Route (F/M/A)
Nach dem Frühstück haben wir Zeit, um das Sakya-Kloster zu besuchen. Unsere Weiterfahrt führt uns über eine lange «verbotene» Route. Thomas Zwahlen von Himalaya Tours war im Herbst 2023 für viele Wochen in Tibet und hat die Bewilligung erhalten, diese bislang kaum befahrene Route zu befahren. Wir fahren südlich Richtung Himalaya Hauptkamm. Von einem kleinen Pass her geniessen wir bei guter Sicht einen sehr schönen Ausblick auf den 8000er Makalu. Unser Weiterweg führt uns Richtung Westen nach Shekar, unserem heutigen Tagesziel. Hinweis: Die Fahrten vom gestrigen Tag und von heute führen uns über Routen, welche viele Jahre für Touristen gesperrt waren. Die Bewilligungen für das Befahren dieser sehr schönen und spannenden Routen sind nun erhältlich, aber trotzdem kann es passieren, dass kurzfristig keine Bewilligungen ausgestellt werden. In dem Fall fahren wir stattdessen auf den bis anhin üblichen Hauptrouten.
Übernachtung im Hotel in Saga (4550 m)
Fahrzeit ca. 3 bis 4 Std.

8. Tag: Zum Mount Everest (F/M/A)
Heute lohnt es sich, früh aufzustehen, um bei Tagesbeginn auf den 5200 Meter hohen Pang La zu fahren. Von hier haben wir bei klarer Sicht einen fantastischen Blick auf den Mount Everest sowie auf die 8000er Lhotse, Makalu, Cho Oyu und Shishapangma wie auch die vielen 6000 und 7000 Meter hohen Gipfel an der Grenze zwischen Nepal und Tibet. Anschliessend fahren wir nach Rongbuk, wo wir in einem sehr einfachen Gasthaus oder in einem fixen Zeltcamp übernachten werden. Die wenigen Unterkünfte hier sind sehr einfach und Komfort dürfen wir keinen erwarten. Wir haben die Gelegenheit, das kleine Kloster zu besuchen. Dieses liegt auf einer Höhe von 4980 Metern und gilt als eines der höchstgelegenen Klöster der Welt. Am Nachmittag machen wir eine Wanderung in der Umgebung und geniessen die wunderschöne Aussicht. Hinweis: Die Fahrt nach Rongbuk darf aus Umweltschutzgründen teils nicht mehr mit dem eigenen Fahrzeug zurückgelegt werden, sondern oftmals mit einem Shuttle-Bus der Regierung. Eine Übernachtung in Rongbuk ist nicht immer möglich, alternativ würden wir in so einem Fall in Old Tingri übernachten. 
Übernachtung im Gästehaus oder im fixen Zeltcamp in Rongbuk (4980 m)
Fahrzeit ca. 2 bis 3 Std. / Wanderzeit ca. 2 bis 3 Std.

9. Tag: Sonnenaufgang über dem Himalaya (F/M/A)
Bei hoffentlich schönem Wetter geniessen wir den Sonnenaufgang über den Gipfeln des Himalaya. Es ist phantastisch, die sich schnell ändernden Lichtstimmungen am Mount Everest mitzuerleben. Wenn die Strassenverhältnisse es erlauben, fahren wir nach dem Frühstück via den Lamna La ins tiefergelegene Tingri. Andernfalls nehmen wir die Strasse über den Pang La nach Tingri. Am Nachmittag fahren wir so weit als erlaubt Richtung Cho Oyo Basecamp, um diesen schönen 8201 Meter hohen Berg zu bestaunen. Wenn wir mögen, können wir auf dem Rückweg nach Tingri ein paar Schritte zu Fuss zurücklegen. In Tingri werden wir die Nacht verbringen. Tingri war früher ein wichtiger Ort an der alten Lhasa-Kathmandu-Strasse, welche seit 2015 für den zivilen Verkehr nicht mehr offen ist. Anstelle von Zhangmu überquert man heute die Grenze zu Nepal in Kiyrong.
Übernachtung im Gästehaus in Tingri (4300 m)
Fahrzeit ca. 2.5 bis 3 Std. / Wanderzeit ca. 1 bis 2 Std.

10. Tag: Vorbei am 8000er Shishapangma (F/M/A)
Auf unserem Weiterweg zum schönen, 4600 Meter hoch gelegenen See Peiku Tso passieren wir die Shishapangma. Dies ist mit 8027 Metern der kleinste der vierzehn 8000er, aber doch immer noch recht hoch. Der Name bedeute soviel wie «Bereich oberhalb der grasbewachsenen Ebene» und von unserer Seite her sieht man die weite Fläche vor dem Gipfelmassiv. Mit ein bisschen Glück sehen wir hier eine Herde Kyangs (tibetische Wildesel). Diese Wildesel bevölkern grosse Teile des fast menschenleeren tibetischen Hochplateaus. In Saga, unserem heutigen Ziel, treffen wir auf die Hauptroute von Shigatse her, welche wir auf dem Rückweg befahren werden. 
Übernachtung im Hotel in Saga (4550 m)
Fahrzeit ca. 4 bis 5 Std.

11. Tag: Heiliger Manasarovar-See (F/M/A)
Eine 7- bis 8-stündige Fahrt bringt uns auf einer sehr guten Strasse zum Manasarovar-See. Mit ein bisschen Glück sehen wir unterwegs Tschirus, die einst sehr selteen tibetische Antilope. Wegen der wertvollen Wolle (Shatoosh) genannt, wurde diese Antilope fast ausgerottet. Seit der Handel mit dieser Wolle weltweit unter Strafe gestellt wurde, hat sich der Bestand erholt und mittlerweile soll es wieder über 300'000 Tiere auf den weiten Hochplateaus von Tibet geben. Am Nachmittag erreichen wir den Manasarovar-See, der wegen seiner runden Form auch «Sonnensee» genannt wird. Dieser See ist für Buddhisten und Hindus gleichermassen heilig. Wir machen einen Stopp am See und geniessen die einmalige schöne Landschaft mit den Schneegipfeln im Hintergrund. Der höchste Gipfel gehört der über 7700 Meter hohen Gurla Mandhata. 
Übernachtung im Hotel in Darchen (4550 m)
Fahrzeit ca. 7 bis 8 Std.

12. Tag: Vollmond-Fest Saga Dawa (F/M/A)
Besuch des legendären Saga Dawa-Festivals, bei dem die drei wichtigsten Ereignisse im Leben Buddhas gefeiert werden: Geburt, Erleuchtung und Eintritt ins Nirwana. Die bunte Vielfalt der religiösen Zeremonien inmitten einer Vielzahl von tibetischen Pilgern ist ein einzigartiges Erlebnis! Höhepunkt des Festes ist das Aufstellen des Flaggenmastes. Die Richtung, in welche sich der Mast neigt, gilt als wichtiger Hinweis für den Verlauf des kommenden Jahres. 
Übernachtung im Gästehaus in Darchen (4550 m)
Fahrzeit ca. 30 Min.

13. Tag: Umrundung des heiligen Sees (F/M/A)
Wir nehmen uns den heutigen Tag Zeit, um den heiligen See Manasarovar zu umrunden. Beim kleinen Dorf Horchu steigen wir aus und wandern auf der alten Pilgerroute dem See entlang zum kleinen Kloster Seralung. Oftmals trifft man hier auf tibetische Pilger, welche den ganzen See zu Fuss in 3 – 4 Tagen umrunden. Von Seralung her fahren wir auf der Strasse zum Südende des Sees, von wo wir einen schönen Ausblick auf den heiligen Kailash haben. Über einen Hügelzug führt uns die Weiterfahrt zum See Rakshas Tal. Dieser wird wegen seiner Halbmondform teils «Mondsee» oder wegen der alten tibetischen Sagen auch «Dämonensee» genannt. Zwischen den beiden Seen hat man früher Gold abgebaut. Am nördlichen Ende des Sees kommen nach nach Chiu, wo es neben einer heissen Quelle auch ein kleines Kloster hat. Vom Klosterhügel her geniessen wir noch einmal einen wunderschönen Blick über den Manasarovar-See und den Gipfel des Kailash. 
Übernachtung im Hotel in Darchen (4550 m)
Fahrzeit ca. 2 bis 3 Std. / Wanderzeit ca. 1 bis 2 Std. 

14. Tag: Beginn der Kora um den Kailash (F/M/A)
In Darboche beginnt unsere dreitägige «Pilgerwanderung» um den Kailash. Die Kora, wie die Tibeter sie nennen oder Parikrama bei den Hindus, führt auf der Westseite des Berges stetig bergauf bis zum Kloster Diraphuk. Unser Camp wird heute am Bach direkt unter der mächtigen Nordwand des Kailash aufgestellt. Der Westabschnitt ist Padmasambhava, dem grossen Tantriker und Begründer der buddhistischen Richtung der Nyingmapa, gewidmet. Hinweis: Während der Kailash-Umrundung übernachten wir in sehr einfachen Gasthäusern. Diese sind einfacher als vergleichbare Lodges in Nepal. In der Hochsaison können die Gasthäuser sehr voll sein mit tibetischen und indischen Pilgern. 
Übernachtung in sehr einfachem Gästehaus beim Kloster Diraphuk (4950 m)
Wanderzeit ca. 6 bis 7 Std. (14 km) / Höhenmeter +400 m, -50 m

15. Tag: Über den 5650 Meter hohen Dolma La (F/M/A)
Der Höhepunkt des Pilgerweges ist der 5650 Meter hohe Dolma La, der geografische und spirituelle Höhepunkt der Reise. Wir rechnen mit 4 bis 5 Stunden Marschzeit bis zur Passhöhe. Von weitem kündigt sich diese mit vielen Gebetsfahnen an, die im Wind flattern. Bei gutem Wetter ist hier ein grossartiger Ort für eine Pause. Der Kailash ist für etliche Religionen ein heiliger Berg. Buddhisten, Hindus und Jain umkreisen diesen im Uhrzeigersinn. Sollte uns jemand in der Gegenrichtung begegnen, dann ist dies wahrscheinliche ein Bönpo, ein Anhänger einer alttibetischen, vorbuddhistischen Religion. Nach dem Pass führt der Pfad steil hinab zum kleinen, heiligen See Gauri Kund, der für die Buddhisten als «See des grossen Erbarmens» mit dem Bodhisattva Avalokiteshvara verbunden wird. Viele indische Pilger nehmen hier ein reinigendes Bad. Nach einem langen, anstrengenden, aber sehr spannenden Trekkingtag erreichen wir unser Lager.
Übernachtung in sehr einfachem Gästehaus beim Kloster Zuthulphuk (4800 m)
Wanderzeit ca. 7 bis 9 Std. (19 km) / Höhenmeter +700 m, -850 m

16. Tag: Ende der Kailash-Kora (F/M/A)
Das östliche Tal steht in Verbindung mit Milarepa. Die Geschichte dieses tibetischen Einsiedlers und Yogis ist eng mit dem Kailash verwoben. Nach dem Besuch der Milarepa-Höhle in Zutrulpuk haben wir eine gemütliche Wanderung auf einfachem Pfad vor uns. Nach 3 bis 4 Stunden erreichen wir den Endpunkt der Kora. Von hier wandern wir das letzte, kurze Stück zurück nach Darchen. Es ist auch möglich, diese Strecke mit dem Fahrzeug zurückzulegen. Hier schliesst sich unser Kreis. Wie geniessen den Luxus eines richtigen Bettes und einer (hoffentlich) warmen Dusche und stossen zusammen auf die erfolgreiche Umrundung des heiligsten Berges in Tibet an.
Übernachtung im Gästehaus in Darchen (4550 m)
Wanderzeit ca. 4 Std. (10 km) / Höhenmeter +50 m, -300 m

17. Tag: Lange Fahrt nach Saga (F/M/A)
Heute beginnt die zweitägige Rückreise nach Shigatse. Wir haben eine lange Etappe vor uns und starten darum frühmorgens. Durch eine weite Hochgebirgswüste mit Sanddünen geht die Fahrt an Nomadenzelten vorbei nach Osten. Wir hoffen noch einmal auf klares Wetter, um einen schönen Blick auf die Himalaya-Kette zu haben.
Übernachtung im Hotel in Saga (4550 m)
Fahrzeit ca. 7 bis 8 Std. 

18. Tag: Auf der Hauptroute nach Shigatse (F/M/A)
Wir fahren auf der uns noch unbekannten Hauptroute über das weite tibetische Hochplateau nach Shigatse, wo wir seit langem wieder einmal unter 4000 Metern Höhe übernachten werden. Die Strasse ist gut und die Fahrt dauert in der Regel 5 bis 6 Stunden. Vor noch nicht allzu langer Zeit war der Kailash nur über eine sehr schlechte Piste zu erreichen und die Fahrt hat dreimal so lange gedauert.
Übernachtung im Hotel in Shigatse (3840 m)
Fahrzeit ca. 5 bis 6 Std.

19. Tag: Mit dem Zug nach Lhasa (F/M/A)
Die Tibetbahn von Peking über Xining nach Lhasa wurde in den letzten Jahren weitergebaut und reicht heute bereits bis nach Shigatse. Die Bahnstrecke soll in einigen Jahren bis nach Kathmandu, in die Hauptstadt von Nepal, gebaut werden. Je nach Möglichkeit fahren wir mit dem Zug zurück nach Lhasa, andernfalls mit unserem Fahrzeug. Die Route wird auf alle Fälle eine andere sein als bei der Hinfahrt und bringt uns dem Yarlung Tsangpo-Fluss entlang.
Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 m)
Zugfahrt ca. 2.5 Std.

20. Tag: Wichtigstes Heiligtum und Altstadt von Lhasa (F/M/A)
Jeder gläubige Tibeter möchte mindestens einmal in seinem Leben eine Pilgerfahrt zum Jokhang in Lhasa machen. Dies ist der wichtigste buddhistische Tempel in Tibet und soll im 7. Jahrhundert erbaut worden sein. Das Ziel der Pilger ist die Statue des Jowo Shakyamuni, welche die chinesische Prinzessin Wengcheng als Hochzeitsgeschenk für ihre Heirat mit dem tibetischen König Songtsen Gampo aus dem fernen China mitgebracht haben soll. Wir reihen uns in den Strom der lokalen Pilger ein, welche aus ganz Tibet hierhin gereist sind, um diese Statue zu sehen, berühren zu können und hier Opfergaben abzulegen. Anschliessend machen wir einen spannenden Bummel durch die Altstadt von Lhasa. Dabei entdecken wir unbekannte Ecken und trinken einen Tee in einem lokalen «tea house», wo sich Einheimische treffen. Im Dropenling sind einige Handwerksstätten, wo altes traditionelles Handwerk gelehrt und ausgeübt wird. Vielleicht haben wir Glück und können dem einen oder anderen Handwerker über die Schulter schauen. Oftmals sind diese aber auch auswärts in den Klöstern engagiert, um dort Restaurierungen oder ähnliches zu machen.  Den Rest des Tages haben wir zur freien Verfügung. So haben wir Zeit, um selbst durch die kleinen Gassen zu flanieren und in den unzähligen Geschäften zu stöbern.
Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 m)
Bummel durch die Stadt ca. 1 bis 2 Std.

21. Tag: Letzter Tag in Tibet und Start der Heimreise (F/M/A)
Je nach Abflugzeit haben wir den heutigen Tag noch zur freien Verfügung in Lhasa. Anschliessend fahren wir zum Gongkar-Flughafen und starten unsere Heimreise. Wir fliegen ins chinesische Flachland, von wo wir den Rückflug nach Europa antreten. Hinweis: Je nach Flugverbindung steigen wir nur um in China und fliegen direkt weiter oder wir übernachten und starten den Heimflug erst am folgenden Tag.
Flugzeit ca. 2.5 Std. / Fahrzeit ca. 1 Std. 

22. Tag: Zurück in die Schweiz (-)
Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck fliegen wir zurück in die Schweiz.
Flugzeit ca. 11 bis 15 Stunden, aufgeteilt in zwei oder drei Teilflüge

Hinweise: Bei der Reise im Mai besuchen wir das Saga Dawa Festival, bei der Reise im Juli die heissen Quellen von Tirthapuri.
F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen

Programm-, Unterkunfts- und Preisänderungen vorbehalten

Persönliche Beratung

Nature Tours Mitarbeiterin Bettina Lendi
Bettina Lendi

Unverbindliche Anfrage

Reiseroute

Preise

  • Preis pro Person bei 6-10 Personen CHF 7'280.–

  • Zuschlag Kleingruppe 3-5 Personen CHF 600.– 

  • Zuschlag Kleingruppe 2 Personen CHF 1'700.– 

  • Zuschlag Einzelbelegung CHF 780.– 1) 

1) In kleinen Gästehäusern und Lodges ist der Platz häufig eingeschränkt und ein Einzelzimmer kann dort nicht immer garantiert werden.

Leistungen

Leistungen inbegriffen
  • Flüge Zürich – Lhasa (drei bis vier Teilflüge) – Zürich in Economy-Klasse
  • Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
  • Alle Transfers und Überlandfahrten
  • Übernachtungen gemäss Programm in Hotels und Gästehäusern im Doppelzimmer (2 Nächte davon in sehr einfachem Gästehaus, evtl. im Massenlager)
  • Ausflüge, Wanderungen und Aktivitäten gemäss Programm
  • Vollpension während der ganzen Reise
  • Lokale, englischsprechende Reiseleitung und lokales Begleitteam während dem Trekking
  • Bewilligungen, Gebühren und Eintritte
  • Vorbereitungstreffen
Leistungen nicht inbegriffen
  • Flugaufpreis je nach Verfügbarkeit (der internationale Flug nach Lhasa ist mit total CHF 1500.- kalkuliert)
  • Nicht erwähnte Mahlzeiten und Getränke
  • Visum für China, ca. CHF 189.-
  • Trinkgelder, ca. CHF 150.- bis 200.-

Gut zu wissen / Hinweise

Geführte Trekking- und Kulturreise mit lokaler, englischsprechender Reiseleitung und Begleitteam.

Mittelschweres Trekking, gute Kondition, 1 Tagesetappe von 3 bis 4 Stunden, 1 Tagesetappe von 6 bis 7 Stunden und 1 Tagesetappe von 7 bis 9 Stunden in Höhen bis maximal 5650 Meter. Tageswanderungen von 1 – 3 Stunden. Überlandfahrten von 1 bis 6 Stunden, Ausdauer für zwei lange Überlandfahrten von 7 bis 8 Stunden. Die Strassen nach Westtibet sind heute oftmals gut bis sehr gut und keine Holperpisten mehr, wie dies früher der Fall war.. Das Hauptgepäck wird transportiert, den Tagesrucksack tragen wir selbst.

Diese Reise kann an beliebigen Daten als Privatreise ab einer Person organisiert werden. Kontaktieren Sie uns und verlangen Sie eine Offerte. Preis auf Anfrage.

Diese Reise wird in Zusammenarbeit mit Himalaya Tours durchgeführt. Es gelten deren Reisebedingungen.

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