Bergpanorama in Tibet

Panoramatour zu den 8000ern

Trekking über hohe Pässe und optionale Besteigung des 6100 Meter hohen Lapchi Tsokchung

In Lhasa besichtigen wir die schönsten Tempel und Klöster. Anschliessend fahren wir über hohe Pässe und vorbei am wunderschönen See Yamdrok Tso in Richtung der hohen Berge. Vom 5200 Meter hohen Pang La her haben wir zum ersten Mal einen fantastischen Panoramablick auf die 8000er Mount Everest, Lhotse, Makalu, Cho Oyu und Sishapangma, welche Tibet von Nepal abgrenzen. Das Kloster Rongbuk gilt als höchstgelegenes Kloster der Welt und wir geniessen einen schönen Blick auf die Nordseite des Mount Everest. Gut akklimatisiert starten wir anschliessend unser Trekking. Zusammen mit unserem Team laufen wir auf einer kaum begangenen Route zum einsamen Gletschersee Nangma Tso. Der 5850 Meter hohe Pass Dince La ist einer der höchsten Trekkingpässe im ganzen Himalaya. Wer Lust hat, kann zusätzlich den technisch einfachen Gipfel des Lapchi Tsokchung (6100 m) besteigen.

Auf einen Blick

Trekking
Trekkinglevel 2: anspruchsvoll
ab CHF 7'850.-
Gruppenreise (2-10)
Englischsprechende Reiseleitung
  • Spektakuläres Trekking über hohe Pässe und auf einsamen Wegen
  • Optionale Besteigung des 6100 Meter hohen Lapchi Tsokchung
  • Mount Everest zum Greifen nah vom Rongbuk-Kloster aus
  • Alte Klöster in Lhasa, Gyantse, Shigatse und Sakya
  • Einmaliges Panorama auf die 7000er und 8000er des Himalayas

Reisedaten

Nicht mehr buchbar
Durchführung noch nicht garantiert
22.09.2024 - 13.10.2024 | 22 Reisetage
CHF 7'850.-

Reiseprogramm

1. Tag: Flug nach China (-)
Wir starten unsere Reise und fliegen nach China. Je nach Flugverbindung fliegen wir nach Chengdu, Peking oder in eine andere Destination in China. Zu den meisten guten Ausgangsflughäfen nach Tibet gibt es keine Direktflüge ab Zürich, aber geeignete Flugverbindungen mit diversen Airlines mit ein- oder zweimal Umsteigen.
Flugzeit ca. 11 bis 15 Stunden, aufgeteilt in zwei Teilflüge

2. Tag: Weiterflug nach Lhasa (F/M/A)
Heute kommen wir in China an. Wir erledigen die Zollformalitäten und begeben uns zum Weiterflug nach Lhasa, wo wir von unserem lokalen Partner empfangen werden. Bei klarem Wetter ist der Flug von Chengdu nach Lhasa ein ausserordentlich schöner Flug über die wenig bekannte Bergwelt von Osttibet. Im Gongkar-Flughafen empfängt uns unser lokaler Führer. Zusammen fahren wir in die rund 1 Stunde entfernte Hauptstadt von Tibet, nach Lhasa. Heute ist Lhasa eine Stadt der Kontraste, wo die Moderne auf das alte Tibet trifft. Breite Strassen, elektrische Beleuchtung und westlich ausgestattete Supermärkte erwarten uns. Doch in der Altstadt findet man noch das «alte Tibet». Wir machen einen Spaziergang durch den Barkhor, den alten Teil von Lhasa. Hier treffen sich verschiedene Volksgruppen in ihren Landestrachten – Khampas aus Osttibet mit ihren roten Bändern im Haar, Tibeterfrauen mit wertvollem Türkisschmuck und das Haar zu 108 Zöpfchen geflochten sowie wildaussehende Nomaden aus Westtibet. Der Barkhor war schon früher das Zentrum von Lhasa und auch heute noch spielt sich hier ein wichtiger Teil des tibetischen Lebens ab. Hinweis: Je nach Flugverbindung und Ankunftszeit übernachten wir eventuell im Flachland in China und fliegen erst am nächsten Tag nach Lhasa.
Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 m)
Flugzeit ca. 2.5 Std. / Fahrzeit ca. 1 Std.

3. Tag: Mächtiger Potala-Palast (F/M/A)
Für eine gute Akklimatisation gehen wir den Tag geruhsam an. Nach einem gemütlichen Frühstück besuchen wir den Potala-Palast. Wer zum ersten Mal den Potala erblickt, ist überwältigt von der Mächtigkeit der Anlage mit den vielen grossen und kleinen Gebäuden. Über 1000 Zimmer, 10000 Kapellen, ineinander verschachtelte Hallen, Wohnräume und 20000 Statuen soll der Gebäude-Komplex enthalten. Der Potala gilt als architektonische Meisterleistung. Das verwendete Holz wurde aus dem fernen Osttibet hertransportiert und ohne einen einzigen Nagel verarbeitet. Hier lebten 250 Mönche, die für die Rituale verantwortlich waren. Im Ostteil waren die Schulen und Regierungsämter untergebracht. Der Potala ist heute eine der touristischen Hauptattraktionen und gehört zu jedem Lhasa-Besuch dazu. Um dieses wichtige Gebäude zu schützen, sind nur bestimmte Teile des Palastes zu einer festgelegten Besichtigungsdauer für Besucher zugänglich. Unser Zeitfenster wird uns vor Ort mitgeteilt. Anschliessend besuchen wir den Norbulingka. Dies war während der Sommermonate der Wohnsitz der verschiedenen Dalai Lamas. Es ist eine grosszügige Parkanlage mit vielen Bäumen, Gärten und Teichen. Verstreut stehen verschiedene Tempel der ehemaligen Oberhäupter von Tibet.
Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 m)
Fahrzeit ca. 30 Min.

4. Tag: Wichtigstes Heiligtum und Altstadt von Lhasa (F/M/A)
Jeder gläubige Tibeter möchte mindestens einmal in seinem Leben eine Pilgerfahrt zum Jokhang in Lhasa machen. Dies ist der wichtigste buddhistische Tempel in Tibet und soll im 7. Jahrhundert erbaut worden sein. Das Ziel der Pilger ist die Statue des Jowo Shakyamuni, welche die chinesische Prinzessin Wengcheng als Hochzeitsgeschenk für ihre Heirat mit dem tibetischen König Songtsen Gampo aus dem fernen China mitgebracht haben soll. Wir reihen uns in den Strom der lokalen Pilger ein, welche aus ganz Tibet hierhin gereist sind, um diese Statue zu sehen, berühren zu können und hier Opfergaben abzulegen. Anschliessend machen wir einen spannenden Bummel durch die Altstadt von Lhasa. Dabei entdecken wir unbekannte Ecken und trinken einen Tee in einem lokalen «tea house», wo sich Einheimische treffen. Im Dropenling sind einige Handwerksstätten, wo altes traditionelles Handwerk gelehrt und ausgeübt wird. Vielleicht haben wir Glück und können dem einen oder anderen Handwerker über die Schulter schauen. Oftmals sind diese aber auch auswärts in den Klöstern engagiert, um dort Restaurierungen oder ähnliches zu machen.  Den Rest des Tages haben wir zur freien Verfügung. So haben wir Zeit, um selbst durch die kleinen Gassen zu flanieren und in den unzähligen Geschäften zu stöbern.
Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 m)
Bummel durch die Stadt ca. 1 bis 2 Std.

5. Tag: Wanderung zur Klosterstadt Sera (F/M/A)
Nach den zwei Tagen der Akklimatisation machen wir heute unsere erste längere Wanderung. Am Morgen fahren wir nach Pabonka. Dieser kaum bekannte Ort beherbergt einige der ältesten Bauwerke in der Umgebung von Lhasa. Von hier führt uns eine schöne Wanderung auf einem Panoramaweg dem Berghang entlang. Am Nachmittag erreichen wir Sera. Dies war früher neben Ganden und Drepung eine der drei grossen Klosteruniversitäten in Tibet. Über 6000 Mönche lebten hier zur Blütezeit. Auch heute noch ist dies ein wichtiger Ausbildungsplatz. Spannend ist das «Debattieren» der Mönche am Nachmittag im Debattierhof. Ein stehender Mönch stellt Fragen und ein sitzender Mönch liefert die Antworten dazu. So wird geprüft, ob der Mönch die auswendig gelernten Texte auch wirklich verstanden hat. Aufgabe von beiden Mönchen ist es, die andere Seite in Widersprüche zu verwickeln und so die Debatte zu «gewinnen». Dies wird unterstützt mit lautem Klatschen der Hände und Stampfen der Füsse.
Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 m)
Fahrzeit ca. 1 Std. / Wanderzeit ca. 2 Std.

6. Tag: Hoher Pass, blauer See und Eisgipfel (F/M/A)
Heute starten wir unsere Reise Richtung Westen. Vom 4800 Meter hohen Kampa La geniessen wir die schöne Aussicht über den Yamdrok Tso. Wegen seiner Form wird dieser See auch «Skorpion-See» genannt. Auf einer Höhe von über 4400 Metern gelegen beträgt die Ausdehnung von Ost nach West 140 Kilometer und von Süd nach Nord 70 Kilometer. Falls wir Lust haben, dann wandern wir von der Passhöhe hinunter Richtung See für 1 bis 2 Stunden. Unsere Weiterfahrt führt uns dem See entlang und anschliessend über den 5000 Meter hohen Strassenpass Karo La. Hier oben weht häufig ein eisiger Wind. Dies hat sicherlich auch mit der Nähe des 7191 Meter hohen Eisgipfels Nojin Gangsang Ri zu tun. Bei schönem Wetter haben wir einen fantastischen Blick auf diesen steilen und imposanten Eisgipfel. Über weite Hochplateaus und durch imposante Täler fahren wir weiter ins grüne Gyantse. 
Übernachtung im Hotel in Gyantse (3900 m)
Fahrzeit ca. 6 Std. / Wanderzeit ca. 1 bis 2 Std.

7. Tag: Einmaliger Kumbum Chörten (F/M/A)
Am Morgen besuchen wir den einmaligen Kumbum Chörten in Gyantse. Dieser 35 Meter hohe Chörten hat neun Stockwerke und 108 Eingänge. Drinnen sind neben Statuen auch alte Wandmalereien. Dieser Chörten ist eines der aussergewöhnlichsten und auch fotogensten Bauwerke im tibetischen Raum und es macht Spass, die vielen kleinen Räume und Gänge zu entdecken. Anschliessend fahren wir weiter durch eine grüne Landschaft mit Feldern und Wiesen Richtung Shigatse. Diese Region ist eine der fruchtbarsten in Tibet und gilt als «Kornkammer» von Tibet. Unsere Fahrt bringt uns weiter nach Sakya. Hier steht eines der eigentümlichsten Klöster im ganzen Himalaya. Umgeben von einer mächtigen Mauer gilt dieses wenig besuchte Kloster als eines der kunsthistorisch wertvollsten im ganzen Himalaya. Hier war der Sitz der buddhistischen Richtung der Sakyapa, welche im 13. und 14. Jahrhundert die Herrschaft über Tibet ausübten.
Übernachtung im Hotel in Sakya (4300 m)
Fahrzeit ca. 5 Std.

8. Tag: Himalaya-Panorama auf einer lange «verbotenen» Route (F/M/A)
Am Vormittag haben wir Zeit, um das Sakya-Kloster zu besuchen. Unsere heutige Etappe führt uns anschliessend über eine lange «verbotene» Route. Thomas Zwahlen von Himalaya Tours war im Herbst 2023 für viele Wochen in Tibet und hat die Bewilligung erhalten, diese bislang kaum befahrene Route zu befahren. Wir fahren südlich Richtung Himalaya Hauptkamm. Von einem kleinen Pass her geniessen wir bei guter Sicht einen sehr schönen Ausblick auf den 8000er Makalu. Unser Weiterweg führt uns Richtung Westen nach Shekar.
Übernachtung im Hotel in Shekar (4350 m)
Fahrzeit ca. 3 bis 4 Std. 

9. Tag: Zum Mount Everest (F/M/A)
Heute lohnt es sich, früh aufzustehen, um bei Tagesbeginn auf den 5200 Meter hohen Pang La zu fahren. Von hier haben wir bei klarer Sicht einen fantastischen Blick auf den Mount Everest sowie auf die 8000er Lhotse, Makalu, Cho Oyu und Shishapangma wie auch die vielen 6000 und 7000 Meter hohen Gipfel an der Grenze zwischen Nepal und Tibet. Anschliessend fahren wir nach Rongbuk, wo wir in einem sehr einfachen Gasthaus oder in einem fixen Zeltcamp übernachten. Die wenigen Unterkünfte hier sind sehr einfach und Komfort dürfen wir keinen erwarten. Wir haben die Gelegenheit, das kleine Kloster zu besuchen. Dieses liegt auf einer Höhe von 4980 Metern und gilt als eines der höchstgelegenen Klöster der Welt. Am Nachmittag machen wir eine Wanderung in der Umgebung und geniessen die wunderschöne Aussicht. Hinweis: Die Fahrt nach Rongbuk darf aus Umweltschutzgründen teils nicht mehr mit dem eigenen Fahrzeug zurückgelegt werden, sondern oftmals mit einem Shuttle-Bus der Regierung. Eine Übernachtung in Rongbuk ist nicht immer möglich, alternativ würden wir in so einem Fall in Old Tingri übernachten.
Übernachtung im Gästehaus oder im fixen Zeltcamp in Rongbuk (4980 m)
Fahrzeit ca. 2 bis 3 Std. / Wanderzeit ca. 2 bis 3 Std.

10. Tag: Panoramawanderung mit Blick auf den Mount Everest (F/M/A)
An diesem Tag geniessen wir eine hoffentlich schöne Morgenstimmung über dem Everest-Massiv. Das eigentliche Basislager, von wo im Frühling viele Expeditionen zur Everest-Besteigung starten, ist rund 4 km von hier entfernt und für Touristen leider nicht mehr zugänglich. Wir werden jedoch zu einer anderen Wanderung aufbrechen und die Umgebung von Rongbuk zu Fuss erkunden. Unterwegs können wir immer wieder den höchsten Berg der Welt bestaunen. Für eine gute Akklimatisation übernachten wir nach Möglichkeit noch einmal in Rongbuk.
Übernachtung im Gästehaus oder im fixen Zeltcamp in Rongbuk (4980 m)
Wanderzeit ca. 4 Std.

11. Tag: Zum Ausgangspunkt des Trekkings (F/M/A)
Nachdem wir genügend Zeit hatten, um uns am Mount Everest satt zu sehen, geht unsere Reise nach Old Tingri und von dort weiter nach Langkor, dem Ausgangspunkt unseres Trekkings. Wir haben die Gelegenheit, einen der heiligsten buddhistischen Orte in dieser Region zu besuchen. Dies ist das Kloster in Langkor. Der Ursprung des Klosters reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück. Wir übernachten hier zum ersten Mal im Zelt und treffen auf den Rest der Trekkingcrew, welche uns während den nächsten Tagen begleiten wird.
Übernachtung im Zelt in Langkor (4700 m)
Fahrzeit ca. 5 bis 6 Std.

12. Tag: Trekkingstart (F/M/A)
Unser Trekking geht los. Wir schnüren die Wanderschuhe, das Gepäck wird auf die Tragtiere (Yaks oder Pferde) geladen und in gemächlichem Tempo laufen wir los. Auf dem Weg zu unserem Camp haben wir schöne Ausblicke auf schneebedeckte Berggipfel.
Übernachtung im Zelt in Dosam (5000 m)
Wanderzeit ca. 2.5 bis 3 Std. (7 km) / Höhenmeter +300 m

13. Tag: Hoch hinauf (F/M/A)
Immer höher steigen wir in eine fantastische und unwirklich scheinende Bergwelt. Unser heutiges Ziel ist die Region nahe dem Gletschersee Nangma Tso, welcher auf einer Höhe von 5300 Metern liegt. Hier übernachten wir an einem schönen Platz am Fluss in einiger Entfernung zum See. Wer Lust hat, kann nach dem Nachmittagstee im Camp eine Wanderung zum ca. eine Stunde entfernten Gletschersee Nangma Tso machen.
Übernachtung im Zelt in der Nähe vom See Nangma Tso (5300 m)
Wanderzeit ca. 4 bis 5 Std. (9 km) / Höhenmeter +300 m / optionale Wanderung zum See und zurück ca. 2 Std.

14. Tag: Auf den 6100 Meter hohen Lapchi Tsokchung (F/M/A)
Wir starten früh, um genügend Zeit für die spannende Etappe zu haben. Zuerst wandern wir auf der Moräne des Gletschersees, bis es bergauf zum Pass geht. Wir überqueren nicht nur den mit 5850 Metern unglaublich hohen Pass Dince La, sondern besteigen auch den Gipfel des Lapchi Tsokchung. Auf 6100 Metern Höhe fühlen wir uns dem Himmel nah und geniessen die fantastisch schöne Aussicht vom Gipfel. Die Besteigung des Lapchi Tsokchung gilt bei guten Verhältnissen als technisch einfach. Es ist aber auch möglich, die Gipfelbesteigung auszulassen. Im Lager stossen wir auf den heutigen ereignisreichen und spannenden Tag an. Diesen werden wir wohl noch lange in Erinnerung haben.
Übernachtung im Zelt in Camp (5500 m)
Wanderzeit ca. 7 bis 8 Std. (11 km) / Höhenmeter +900 m, -700 m / optionale Gipfelbesteigung ca. 2 Std.

15. Tag: Weiter abwärts (F/M/A)
Wir haben an diesem Tag eine kürzere Etappe vor uns, so dass wir das Frühstück in der einsamen Natur so richtig geniessen können. Wir steigen ab in ein Hochtal auf gut 5000 Metern Höhe. Nach den letzten hohen Lagerplätzen freuen wir uns auf eine Nacht in etwas tieferen Gefilden. Wir verbringen den Nachmittag im Camp, haben Zeit um ein Buch zu lesen, dem Koch über die Schultern zu schauen oder einfach die vielen Eindrücke der letzten Tage nochmals Revue passieren zu lassen.
Übernachtung im Zelt in Nata (5050 m)
Wanderzeit ca. 2 bis 3 Std. (5.5 km) / Höhenmeter -450 m

16. Tag: Über unseren letzten 5000er Pass (F/M/A)
Heute erwartet uns ein letzter Pass. Vom Camp geht es bergauf zum 5250 Meter hohen Tgel La Laptse-Pass. Anschliessend steigen wir ab nach Leshing, dem Zielort unseres Trekkings. Dieser liegt auf einer Höhe von gut 4500 Metern. Wir stossen mit unserer lokalen Crew an auf das erfolgreiche Gelingen unseres einmaligen Trekkings. Hinweis: Sollte es auf dem Trekking zu einer Verzögerung kommen, werden wir die beiden letzten Trekkingtage zu einem langen Tag zusammenfassen.
Übernachtung im Zelt in Leshing (4500 m)
Wanderzeit ca. 3 bis 4 Std. (6.5 km) / Höhenmeter +250 m, -800 m

17. Tag: Nach Tingri und Shekar (F/M/A)
Wir verabschieden uns von unserem lokalen Begleitteam und fahren via den kleinen Ort Old Tingri zurück nach Shekar, wo wir unser Zimmer in einem Gästehaus beziehen. Nach den vielen Tagen im Zelt und dem sehr einfachen Gästehaus in Rongbuk geniessen wir hier ein richtiges Bett und eine warme Dusche.
Übernachtung im Gästehaus in Shekar (4350 m)
Fahrzeit ca. 4 bis 5 Std.

18. Tag: Zurück nach Shigatse (F/M/A)
Den heutigen Tag können wir geruhsam angehen. Eine nicht allzu lange Fahrt bringt uns zurück nach Shigatse. Den Rest des Nachmittages haben wir zur freien Verfügung in Shigatse. 
Übernachtung im Hotel in Shigatse (3840 m)
Fahrzeit ca. 4 bis 5 Std.

19. Tag: Shigatse – zweitgrösste Stadt in Tibet (F/M/A)
In Shigatse hat der Panchen Lama traditionell seinen Wohnsitz. Diese Reinkarnationslinie stand früher vielfach im Gegenspiel zur Linie der Dalai Lamas. Der Panchen Lama gilt als zweithöchste Reinkarnation der Gelbmützen. Sein Kloster Tashilhunpo gilt heute als eines der aktivsten Klöster in ganz Tibet. Wir besichtigen diese mächtige Klosteranlage und wer Lust hat, kann auch die traditionelle Kora umwandern. Am Ende der Kora erreichen wir das imposante Fort von Shigatse. Wenn wir Lust haben, können wir eine Werkstätte besuchen, wo die berühmten Tibeterteppiche geknüpft werden. Hier wird praktisch alles in Handarbeit gemacht.
Übernachtung im Hotel in Shigatse (3840 m)
Bummel durch die Stadt ca. 1 bis 2 Std. 

20. Tag: Mit dem Zug nach Lhasa (F/M/A)
Die Tibetbahn von Peking über Xining nach Lhasa wurde in den letzten Jahren weitergebaut und reicht heute bereits bis nach Shigatse. Die Bahnstrecke soll in einigen Jahren bis nach Kathmandu, in die Hauptstadt von Nepal gebaut werden. Je nach Möglichkeit fahren wir heute mit dem Zug nach Lhasa, andernfalls mit unserem Fahrzeug. Die Route wird auf alle Fälle eine andere sein als bei der Hinfahrt und bringt uns dem Yarlung Tsangpo-Fluss entlang.
Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 m)
Zugfahrt ca. 2.5 Std.

21. Tag: Letzter Tag in Tibet und Start der Heimreise (F/M/A)
Je nach Abflugzeit haben wir den heutigen Tag noch zur freien Verfügung in Lhasa. Anschliessend fahren wir zum Gongkar-Flughafen und starten unsere Heimreise. Wir fliegen ins chinesische Flachland, von wo wir den Rückflug nach Europa antreten. Hinweis: Je nach Flugverbindung steigen wir nur um in China und fliegen direkt weiter oder wir übernachten und starten den Heimflug erst am folgenden Tag.
Flugzeit ca. 2.5 Std. / Fahrzeit ca. 1 Std.

22. Tag: Zurück in die Schweiz (-)
Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck fliegen wir zurück in die Schweiz.
Flugzeit ca. 11 bis 15 Stunden, aufgeteilt in zwei oder drei Teilflüge

Hinweis: F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen

Programm-, Unterkunfts- und Preisänderungen vorbehalten

Persönliche Beratung

Nature Tours Mitarbeiterin Bettina Lendi
Bettina Lendi

Unverbindliche Anfrage

Reiseroute

Preise

  • Preis pro Person bei 6-10 Personen CHF 7'850.–

  • Zuschlag Kleingruppe 3-5 Personen CHF 400.-

  • Zuschlag Kleingruppe 2 Personen CHF 1100.- 

  • Zuschlag Einzelbelegung CHF 730.– 1) 

1) In kleinen Gästehäusern und Lodges ist der Platz sehr häufig eingeschränkt und ein Einzelzimmer kann dort nicht immer garantiert werden.

Leistungen

Leistungen inbegriffen
  • Flüge Zürich – Lhasa (drei bis vier Teilflüge) – Zürich in Economy-Klasse
  • Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
  • Alle Transfers und Überlandfahrten
  • Übernachtungen gemäss Programm in Hotels und Gästehäusern im Doppelzimmer und im Zweierzelt (6 Nächte)
  • Allgemeine Campingausrüstung
  • Ausflüge, Wanderungen und Aktivitäten gemäss Programm
  • Vollpension während der ganzen Reise
  • Lokale, englischsprechende Reiseleitung und Begleitteam
  • Bewilligungen, Gebühren und Eintritte
  • Vorbereitungstreffen
Leistungen nicht inbegriffen
  • Flugaufpreis je nach Verfügbarkeit (der internationale Flug nach Lhasa ist mit total CHF 1500.- kalkuliert)
  • Nicht erwähnte Mahlzeiten und Getränke
  • Visum für China, ca. CHF 189.-
  • Trinkgelder, ca. CHF 150.- bis 200.-

Gut zu wissen / Hinweise

Geführte Trekkingreise mit lokaler, englischsprechender Reiseleitung und lokalem Begleitteam.

Anspruchsvolles Trekking, sehr gute Kondition, 4 Tagesetappen von 3 bis 6 Stunden, 1 Tagesetappe von 7 bis 8 Stunden plus optionale Gipfelbesteigung von 2 Std. in Höhen bis 6100 Meter. Überlandfahrten von 1 bis 5 Stunden, 3 Ganztagesetappen. Die optionale Besteigung des Lapchi Tsokchung (6100 m) gilt technisch gesehen als wenig schwierig, gute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ist wichtig. Pickel und Steigeisen werden nicht benötigt. Das Hauptgepäck wird transportiert, den Tagesrucksack tragen wir selbst.

Diese Reise wird in Zusammenarbeit mit Himalaya Tours durchgeführt. Es gelten deren Reisebedingungen.

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