Die Grosse Mauer in China
Die Grosse Mauer

Überland von Peking nach Kathmandu

Auf dem Landweg von China über das Dach der Welt nach Nepal

Bei dieser faszinierenden Reise von Peking über Lhasa nach Kathmandu erleben wir grossartige Gegensätze. In Peking wandern wir auf der Grossen Mauer und im grossen tibetischen Kloster Labrang lernen wir die buddhistische Kultur kennen. In Amdo besichtigen wir die selten besuchte Wutun-Malschule. Hier werden die schönsten tibetischen Thangkas nach alter Tradition hergestellt. Auf der Weiterreise nach Xining durchqueren wir grossartige Wüstenlandschaften und reisen über die menschenleeren Hochebenen in Osttibet. Danach steigen wir in die Tibetbahn und kommen nach Zentraltibet mit seiner jahrhundertealten Klosterkultur. In Lhasa besuchen wir den grossartigen Potala-Palast und mit dem Jokhang-Tempel das grösste buddhistische Heiligtum in dieser einst verbotenen Stadt. Vorbei am atemberaubend schönen See Yamdrok Tso bringt uns unsere Reise zu den höchsten Bergen der Welt und auf einer neuen Route durch Kyirong bis nach Nepal. Im Kathmandu-Tal lassen wir unsere Reise ausklingen. Abwechslungsreicher als bei dieser Überlandreise geht es kaum.

 

Auf einen Blick

Natur & Kultur aktiv
Deutschsprechende Reiseleitung
ab CHF 8'350.-
Gruppenreise (8-10 Teilnehmer*innen)
  • Ausserordentlich abwechslungsreiche Überlandreise
  • Pulsierendes Peking und Grosse Mauer
  • Buddhistische Klöster Labrang und Kumbum in Osttibet
  • Spannende Zugfahrt nach Lhasa
  • Kultur und Bergwelt in Zentraltibet

Reisedaten

Buchbar
Durchführung garantiert
07.09.2024 - 28.09.2024 | 22 Reisetage
CHF 8'350.-

Reiseprogramm

1. Tag: Abflug ab Zürich
Heute fliegen wir ab von Zürich nach Peking in die Hauptstadt Chinas.
Flugzeit 13 bis 14 Std, aufgeteilt in zwei Teilflüge

2. Tag: Ankunft in Peking (-/-/A)
Heute kommen wir in Peking an. Je nach Ankunftszeit besuchen wir die spannendsten und eindrücklichsten Sehenswürdigkeiten der Stadt wie den Himmelstempel oder die «Verbotene Stadt». Die Zeit geht auf jeden Fall viel zu schnell vorbei und nach einem vollen und reichhaltigen Tag geniessen wir ein gemütliches Abendessen.
Übernachtung im Hotel in Peking (50 m)
Fahrzeit ca. 1 Std.

3. Tag: Die Grosse Mauer (F/M/A)
Nach dem Frühstück fahren wir nach Jinshanling, von wo aus wir eine ein- bis zweistündige Wanderung auf der Grossen Mauer machen. Dieser Abschnitt bietet uns zahlreiche gut erhaltene Beispiele der charakteristischen Architektur und einige Wach- und Wehrtürme. Der Blick über die Mauer, welche sich mehr als 6000 Kilometer von einer Bergkette zur nächsten windet, ist faszinierend. Am Nachmittag fahren wir zurück nach Peking. Hinweis: Zurzeit wird überall an der Grossen Mauer die touristische Infrastruktur ausgebaut. Je nachdem besuchen wir allenfalls einen anderen Abschnitt der Grossen Mauer. 
Übernachtung im Hotel in Peking (50 m)
Fahrzeit ca. 4 bis 5 Std. / Wanderzeit auf der grossen Mauer ca. 1 bis 2 Std.

4. Tag: Mit dem Zug Richtung Lanzhou (F/M/A)
Je nach Abfahrtszeit des Zuges besichtigen wir heute noch die eine oder andere Sehenswürdigkeit in Peking wie die «Verbotene Stadt» oder den Himmelstempel. Am Nachmittag/Abend fahren wir zum Bahnhof, von wo wir mit dem Zug Richtung Lanzhou abfahren. Diese Zugfahrt ist ein eindrückliches Erlebnis. Nach Möglichkeit reisen wir in der Klasse «Soft Sleeper» in einem Vierer-Abteil. Dies kann aber nicht in jedem Fall garantiert werden.
Übernachtung im Zug von Peking nach Lanzhou
Zugfahrt ca. 17 bis 18 Std.

5. Tag: Auf nach Amdo (F/M/A)
Heute Vormittag kommen wir in Lanzhou an. Eine spannende Fahrt bringt uns nach Amdo in Osttibet. Unser heutiges Ziel ist Labrang.
Übernachtung im Hotel in Labrang (2930 m)
Fahrzeit ca. 4 Std.

6. Tag: Grosses Kloster Labrang (F/M/A) 
Wir haben den ganzen Tag Zeit, um die Klosteranlage Labrang aus dem Jahr 1709 und einige der 30 grossen Tempelgebäude zu besuchen. In Labrang gibt es eine wichtige Buchdruckerei. Heute leben über 2000 Mönche in dieser Klosterstadt. Einige Mönche sprechen etwas Englisch und freuen sich, ihre Kenntnisse anzuwenden. Um das Hauptkloster führt ein Pilgerweg mit grossen Gebetstrommeln. Die grosse weitere Kora führt um die ganze Klosterstadt. Tibetische Pilger gehen die Kora mehrmals täglich und drehen Gebetsmühlen. Einige von ihnen legen die ganze Strecke sogar mit Niederwerfungen zurück. Zusammen mit den lokalen Pilgern laufen wir die Kora.
Übernachtung im Hotel in Labrang (2930 m)
Wanderzeit auf der Kora ca. 1 bis 2 Std.

7. Tag: Alte Stadt und heilige Höhle (F/M/A)
Heute fahren wir ins nicht allzu weit entferne Rebkong. Auf dem Weg dorthin stoppen wir im kleinen Dorf Bajiao. Hier wohnen ungefähr 100 Familien und die Geschichte dieses Dorfes geht zurück auf die Song-Dynastie (960 bis 1279). Bekannt ist das Dorf wegen seiner Befestigung. Eine hohe Mauer umschliesst in Form eines Schweizer Kreuzes das ganze Dorf. So wurden in früheren, oftmals kriegerischen Zeiten die Dörfer geschützt und hier sehen wir eine der letzten noch erhaltenen Mauern. Einige Kilometer entfernt steht das kleine Kloster von Trakkar vor einer spektakulären, steilen Felswand. Ziel vieler buddhistischer Pilger ist der nahgelegene Höhlenkomplex. Hier sollen in der Vergangenheit immer wieder Heilige meditiert haben. Den Rundgang ins Innerste der Höhle lassen wir lieber weg. Dieser hat einige rutschige und gefährliche Passagen. Weiter geht es über die grünen Grashügel von Ganja. In dieser Region lagern je nach Jahreszeit viele tibetische Nomadenfamilien mit ihren grossen Herden von Yaks und Schafen. 
Übernachtung im Hotel in Rebkong (2500 m)
Fahrzeit ca. 1.5 Std. / Wanderzeit ca. 30 Min.

8. Tag: Berühmte Malschule von Wutun (F/M/A)
Wutun ist für seine Malschule bekannt, welche im ganzen Himalaya bekannt ist. Die Maler von Wutun erschaffen grossartige Kunstwerke. Wir dürfen dem einen oder anderen Maler bei der Arbeit über die Schulter zuschauen. Es ist schön zu sehen, dass ganze Familien und Dörfer heute wieder von dieser Malkunst leben und sich mit dem Einkommen sogar neue, stattliche Häuser bauen können. Am Nachmittag besuchen wir das Rongwu-Kloster. Dieses gilt als eines der wichtigsten Klöster in der Region von Rebkong und wir bewundern die schönen Malereien und Schnitzereien.
Übernachtung im Hotel in Rebkong (2500 m)
Fahrzeit ca. 1 Std. / Wanderzeit ca. 1 bis 2 Std.

9. Tag: Nach Xining (F/M/A)
Wir nehmen den Weg nach Xining unter die Räder. Unsere Fahrt bringt uns entlang des Gelben Flusses durch eine Landschaft, welche von rötlichen Berghängen dominiert wird. Unterwegs besuchen wir eine jahrhundertealte Einsiedelei und während einer Wanderung haben wir einen schönen Blick über das Tal des Gelben Flusses. In Xining haben wir je nachdem noch Zeit für einen Bummel durch die Stadt.  
Übernachtung im Hotel in Xining (2280 m)
Fahrzeit ca. 3 bis 4 Std. / Wanderzeit ca. 1 bis 2 Std.

10. Tag: Kloster Kumbum (F/M/A)
25 Kilometer von Xining entfernt besuchen wir das sehr bedeutende, im 16. Jahrhundert gegründete Kloster Kumbum. Es ist eine Stätte der unendlich vielen Bilder Buddhas und vor allem Gedenkstätte für den hier geborenen Tsongkhapa, dem Gründer des Gelbmützen-Ordens. Um die 500 Mönche gehören heute zur Klostergemeinschaft. Am Nachmittag/Abend besteigen wir den Zug Richtung Lhasa. Nach Möglichkeit reisen wir auch hier in der Klasse «Soft Sleeper» mit Viererabteilen. Dies kann aber nicht in jedem Fall garantiert werden.
Übernachtung im Nachtzug von Xining nach Lhasa
Fahrzeit ca. 1 bis 2 Std.  / Zugfahrt ca. 20 bis 22 Std. 

11. Tag: Höchste Bahnstrecke der Welt (F/M/A)
Von unserem Zugabteil aus geniessen wir die Aussicht über die weiten Hochebenen und auf die Berge Tibets. Die Tibetbahn ist die höchstgelegene der Welt und ein technisches Meisterwerk. Wir überqueren als höchsten Punkt den über 5000 Meter hohen Pass Tanggu La. Wegen der grossen Höhe werden die Eisenbahnwagen mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt. Gegen Abend treffen wir in Lhasa ein, wo wir nach dem Schaukeln der letzten Nacht heute wieder in einer festen Unterkunft übernachten.
Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 m)

12. Tag: Heiliger Jokhang und mächtiger Potala-Palast (F/M/A)
Für eine gute Akklimatisation gehen wir den Tag geruhsam an. Nach einem gemütlichen Frühstück besuchen wir den Potala-Palast. Wer zum ersten Mal den Potala erblickt, ist überwältigt von der Mächtigkeit der Anlage mit den vielen grossen und kleinen Gebäuden. Über 1000 Zimmer, 10000 Kapellen, ineinander verschachtelte Hallen, Wohnräume und 20000 Statuen soll der Gebäude-Komplex enthalten. Der Potala gilt als architektonische Meisterleistung. Das verwendete Holz wurde aus dem fernen Osttibet her transportiert und ohne einen einzigen Nagel verarbeitet. Hier lebten 250 Mönche, die für die Rituale verantwortlich waren. Im Ostteil waren die Schulen und Regierungsämter untergebracht. Anschliessend bummeln wir durch den Barkhor, die Altstadt von Lhasa. Hier steht der Jokhang-Tempel. Jeder gläubige Tibeter möchte mindestens einmal in seinem Leben eine Pilgerfahrt zum Jokhang in Lhasa machen. Dies ist der wichtigste buddhistische Tempel in Tibet und soll im 7. Jahrhundert erbaut worden sein. Das Ziel der Pilger ist die Statue des Jowo Shakyamuni, welche die chinesische Prinzessin Wengcheng als Hochzeitsgeschenk für ihre Heirat mit dem tibetischen König Songtsen Gampo aus dem fernen China mitgebracht haben soll. Wir reihen uns in den Strom der lokalen Pilger ein, welche aus ganz Tibet hierhin gereist sind, um diese Statue zu sehen, berühren zu können und hier Opfergaben abzulegen. Hinweis: Der Potala ist heute eine der touristischen Hauptattraktionen und gehört zu jedem Lhasa-Besuch dazu. Um dieses wichtige Gebäude zu schützen, sind nur bestimmte Teile des Palastes zu einer festgelegten Besichtigungsdauer für Besucher zugänglich. Unser Zeitfenster wird uns vor Ort mitgeteilt. So ist möglich, dass wir diesen auch erst am Nachmittag besuchen. 
Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 m)
Bummel durch die Stadt ca. 1 bis 2 Std.

13. Tag: Klosteruniversitäten Drepung und Sera (F/M/A)
In früherer Zeit gab es in Tibet drei wichtige Klosteruniversitäten, welche in der Blütezeit eigene kleine «Klosterstädte» waren. Dies sind Drepung, Sera und Ganden. Die ersten zwei besuchen wir heute. Das Kloster Drepung war einst das grösste monastische Zentrum der tibetischen Welt mit über 8000 Mönchen. Nach dem Besuch dieses Klosters wandern wir ins unterhalb gelegene Nechung-Kloster. Hier war früher das Staatsorakel zuhause, welches bei allen wichtigen Entscheidungen um Rat gefragt wurde. Am Nachmittag besuchen wir Sera. Über 6000 Mönche lebten hier zur Blütezeit. Auch heute noch ist dies ein wichtiger Ausbildungsplatz. Spannend ist das «Debattieren» der Mönche am Nachmittag im Debattierhof. Ein stehender Mönch stellt Fragen und ein sitzender Mönch liefert die Antworten dazu. Damit wird geprüft, ob der Mönch die auswendig gelernten Texte auch wirklich verstanden hat. Aufgabe von beiden Mönchen ist es, die andere Seite in Widersprüche zu verwickeln und so die Debatte zu «gewinnen». Dies wird unterstützt mit lautem Klatschen der Hände und Stampfen der Füsse.
Übernachtung im Hotel in Lhasa (3680 m)
Fahrzeit ca. 1 bis 2 Std. / Wanderzeit ca. 1 bis 2 Std. 

14. Tag: Hoher Pass, blauer See und Eisgipfel (F/M/A)
Heute starten wir unsere Reise Richtung Westen. Vom 4800 Meter hohen Kampa La geniessen wir die schöne Aussicht über den Yamdrok Tso. Wegen seiner Form wird dieser See auch «Skorpion-See» genannt. Auf einer Höhe von über 4400 Metern gelegen, beträgt die Ausdehnung von Ost nach West 140 Kilometer und von Süd nach Nord 70 Kilometer. Ein Stück des Weges führt uns dem See entlang und anschliessend über den fast 5000 Meter hohen Strassenpass Karo La. Hier oben weht häufig ein eisiger Wind. Dies hat sicherlich auch mit der Nähe des 7191 Meter hohen Eisgipfels Nojin Gangsang Ri zu tun. Bei schönem Wetter haben wir einen fantastischen Blick auf diesen steilen und imposanten Eisgipfel. Über weite Hochplateaus und durch imposante Täler fahren wir weiter ins grüne Gyantse. Hier besuchen wir den einmaligen Kumbum-Chörten. Dieser 35 Meter hohe Chörten hat neun Stockwerke und 108 Eingänge. Drinnen sind neben Statuen auch alte Wandmalereien. Dieser Chörten ist eines der aussergewöhnlichsten und auch fotogensten Bauwerke im tibetischen Raum und es macht Spass, die vielen kleinen Räume und Gänge zu entdecken.
Übernachtung im Hotel in Gyantse (3900 m)
Fahrzeit ca. 6 Std. 

15. Tag: Shigatse – zweitgrösste Stadt in Tibet (F/M/A)
Durch eine grüne Landschaft mit Feldern und Wiesen fahren wir Richtung Shigatse. Diese Region ist eine der fruchtbarsten in Tibet und alles dreht sich hier um die Landwirtschaft. In Shigatse hat der Panchen Lama traditionell seinen Wohnsitz. Diese Reinkarnationslinie stand früher vielfach im Gegenspiel zur Linie der Dalai Lamas. Der Panchen Lama gilt als zweithöchste Reinkarnation der Gelbmützen. Sein Kloster Tashilhunpo gilt heute als eines der aktivsten Klöster in ganz Tibet. Wir besichtigen diese mächtige Klosteranlage und wer Lust hat, kann auch die traditionelle Kora umwandern. Am Ende der Kora erreichen wir das imposante Fort von Shigatse. Dieses wurde in den letzten Jahren restauriert und soll in naher Zukunft für Besucher geöffnet werden. Anschliessend fahren wir weiter nach Sakya. Hier steht eines der eigentümlichsten Klöster im ganzen Himalaya. Umgeben von einer mächtigen Mauer gilt dieses wenig besuchte Kloster als eines der kunsthistorisch wertvollsten im ganzen Himalaya. Hier war der Sitz der buddhistischen Richtung der Sakyapa, welche im 13. und 14. Jahrhundert die Herrschaft über Tibet ausübten.
Übernachtung im Hotel in Sakya (4300 m)
Fahrzeit ca. 4 bis 5 Std. / Wanderzeit auf der Kora ca. 1 Std.

16. Tag: Himalaya-Panorama auf einer lange «verbotenen» Route (F/M/A)
Am Vormittag haben wir Zeit, um das Sakya-Kloster zu besuchen. Unsere heutige Etappe führt uns anschliessend über eine lange «verbotene» Route. Thomas Zwahlen von Himalaya Tours war im Herbst 2023 für viele Wochen in Tibet und hat die Bewilligung erhalten, diese bislang kaum befahrene Route zu befahren. Wir fahren südlich Richtung Himalaya-Hauptkamm. Von einem kleinen Pass her geniessen wir bei guter Sicht einen sehr schönen Ausblick auf den 8000er Makalu. Unser Weiterweg führt uns Richtung Westen nach Shekar.
Übernachtung im Hotel in Shekar (4350 m)
Fahrzeit ca. 3 bis 4 Std.

17. Tag: Zum Mount Everest (F/M/A) 
Heute lohnt es sich, früh aufzustehen, um bei Tagesbeginn auf den 5200 Meter hohen Pang La zu fahren. Von hier haben wir bei klarer Sicht einen fantastischen Blick auf den Mount Everest sowie auf die 8000er Lhotse, Makalu, Cho Oyu und Shishapangma wie auch die vielen 6000 und 7000 Meter hohen Gipfel an der Grenze zwischen Nepal und Tibet. Anschliessend fahren wir nach Rongbuk. Wir haben die Gelegenheit, das kleine Kloster zu besuchen. Dieses liegt auf einer Höhe von 4980 Metern und gilt als eines der höchstgelegenen Klöster der Welt. In der Region von Rongbuk machen wir eine Wanderung in der Umgebung und geniessen die wunderschöne Aussicht. Am Nachmittag fahren wir weiter in den kleinen Ort Tingri (heute auch Old Tingri genannt), wo wir übernachten.Hinweis: Die Fahrt nach Rongbuk darf aus Umweltschutzgründen teils nicht mehr mit dem eigenen Fahrzeug zurückgelegt werden, sondern oftmals mit einem Shuttle-Bus der Regierung. 
Übernachtung im Gasthaus in Tingri (4300 m)
Fahrzeit ca. 3 bis 4 Std. / Wanderzeit ca. 1 bis 2 Std. 

18. Tag: Vorbei am Achttausender Shishapangma (F/M/A)
Heute Morgen fahren wir vorbei am 8000er Shishapangma und am blauen See Peiku Tso nach Kyirong. Diese Region auf einer Höhe zwischen 2000 und 3000 Metern liegt an der Grenze zu Nepal und ist umrundet von 6000 und 7000 Meter hohen Gipfeln. Kyirong ist bekannt für seine üppige Vegetation und sein mildes Klima und wir sehen zum ersten Mal seit vielen Tagen wieder richtige Wälder. Durch Kyirong führte einst eine der wichtigsten Handelsrouten von Nepal nach Tibet. An diese Tradition soll heutzutage mit der Errichtung einer Freihandelszone wieder angeknüpft werden. Berühmt ist Kyirong auch als Meditationsort des buddhistischen Yogis Milarepa. Dieser soll insgesamt 9 Jahre in den Höhlen von Drakkar meditiert haben, bevor er anschliessend die Erleuchtung erlangt hat und durch die Lüfte davongeschwebt sein soll. Die Höhlen von Drakkar liegen spektakulär in einer Felswand und heute leben um die 20 Nonnen im kleinen Kloster. Eine Wanderung bringt uns ins 350 Meter über dem Tal gelegene Kloster. Hier besuchen wir die Tempel, welche für tibetischen Pilger einer der wichtigsten Pilgerorte im Land sind. Zudem geniessen wir von oben einen schönen Ausblick auf einige hohe Himalayagipfel. Hinweis: Nachdem der Grenzübergang zu Nepal in Zhangmu seit dem Erdbeben 2015 geschlossen ist, wurde der neue Grenzübergang in Kyirong im September 2017 geöffnet. Sollte die Grenze geschlossen sein (aus politischen Gründen, wegen der Strassenverhältnisse etc.), dann fahren wir stattdessen nach Lhasa und fliegen anschliessend von Lhasa nach Kathmandu.
Übernachtung im Hotel in Kyirong (2700 m)
Fahrzeit ca. 3 bis 4 Std. / Wanderzeit ca. 2 bis 3 Std. 

19. Tag: Auf ruppiger Strasse nach Kathmandu (F/M/-)
Heute Morgen überqueren wir die Grenze zu Nepal. An der Grenze wechseln sowohl der lokale Führer wie auch das Fahrzeug. In Tibet sind wir mit Tibetern unterwegs und in Nepal mit Nepalesen. Eine lange Fahrt auf einer zu Beginn noch schlechten Strasse bringt uns nach Kathmandu. Die Strasse wird zur Zeit ausgebaut. Dadurch hat sich die Fahrzeit von ehemals 10 bis 12 Stunden auf 7 bis 8 Stunden verkürzt. Es kommt aber sehr auf das jeweilige Verkehrsaufkommen, den aktuellen Strassenzustand und allfällige Wartezeiten bei Baustellen an, wie lange die Fahrt effektiv dauert. Nach den Wochen im fernen Westen Nepals und auf dem tibetischen Hochplateau geniessen wir die «dickere» und wärmere Luft. Auch gegen die Errungenschaften der Zivilisation, wie eine Tasse guten Kaffee, eine warme Dusche oder eine bequeme Matratze haben wir sicherlich nichts einzuwenden. 
Übernachtung in Kathmandu im Hotel (1300 m)
Fahrzeit ca. 7 bis 8 Std.

20. Tag: Tag zur freien Verfügung in Kathmandu (F/-/A)
Nach den vielen Eindrücken der letzten Wochen ist dieser Tag in Kathmandu zur freien Verfügung. Wir haben Zeit, im sehr geschäftigen Quartier Thamel unsere letzten Einkäufe zu tätigen, in einem der vielen Restaurants einen «richtigen» Kaffee zu geniessen oder einfach dem Treiben auf dem Markt zuzuschauen. In einem alten Palast sind wir am Abend zum Abschlussessen eingeladen. Hier gibt es nicht nur eines der besten Dal Bhat von Nepal, sondern auch traditionelle nepalesische Tänze zu Bewundern. Hinweis: Dieser Tag ist gleichzeitig ein Reservetag, falls es während der Reise zu Verzögerungen kommen sollte.
Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 m)

21. Tag: Letzter Tag in Nepal (F/-/-) 
Heute geniessen wir ein gemütliches Frühstück. Wir besichtigen anschliessend das wichtigste hinduistische Heiligtum in Nepal: den Tempel von Pashupatinath. Dieser ist Zielort für viele Pilger und Sadhus. Diese Asketen türmen ihre teils meterlangen Haare auf dem Kopf auf wie ihr Vorbild, der Hindugott Shiva. Anschliessend laufen wir durch ein neueres, einfaches Quartier, wo vor Kurzem noch Reisfelder standen, Richtung Bodnath, dem tibetischen Viertel Kathmandus. Bei der riesigen Stupa von Bodnath geniessen wir die friedliche Atmosphäre und umrunden mit den zahlreichen Tibetern das grosse Bauwerk. Je nach Flugverbindung fliegen wir heute Nachmittag/Abend Richtung ab, ansonsten erst am nächsten Tag. 
Übernachtung im Hotel im Kathmandu-Tal (1300 m)
Fahrzeit ca. 1 Std. / Bummel durch die Stadt ca. 1 Std. 

22. Tag: Zurück in die Schweiz (-/-/-)
Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck fliegen wir zurück in die Schweiz.
Gesamte Flugzeit Kathmandu-Zürich 10 bis 12 Stunden. Dies sind zwei bis drei Teilflüge. 

Enthaltene Mahlzeiten F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen

Programm-, Unterkunfts- und Preisänderungen vorbehalten

Persönliche Beratung

Nature Tours Mitarbeiterin Bettina Lendi
Bettina Lendi

Unverbindliche Anfrage

Reiseroute

Preise

  • Preis pro Person bei 8-10 Personen ab CHF 8'350.- 1)
  • Zuschlag Einzelzimmer CHF 950.- 2)

1) Sollte die erforderliche Minimumteilnehmerzahl von 8 Personen nicht zustande kommen, kann die Reise auch mit weniger Teilnehmern (Minimum 2 Personen) durchgeführt werden. In diesem Fall wird die Reise mit lokaler, englischsprechender Reiseleitung anstelle einer Schweizer Reiseleitung durchgeführt. Der Reisepreis bleibt sich gleich, wir verrechnen keinen Kleingruppenzuschlag.

2) In kleinen Gästehäusern und Lodges ist der Platz häufig eingeschränkt und ein Einzelzimmer kann dort nicht immer garantiert werden.

Leistungen

Leistungen inbegriffen
  • Flüge Zürich – Peking und Kathmandu – Zürich in Economy-Klasse
  • Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
  • Zugfahrten Peking – Lanzhou und Xining – Lhasa
  • Alle Transfers und Überlandfahrten
  • Übernachtungen gemäss Programm in Hotels und Gästehäusern im Doppelzimmer und im Zug (2 Nächte, Klasse Soft Sleeper)
  • Ausflüge, Wanderungen und Aktivitäten gemäss Programm
  • Mahlzeiten gemäss Programm
  • Schweizer Reiseleitung und lokales Begleitteam 
  • Bewilligungen, Gebühren und Eintritte
  • Visum für Nepal inkl. Einholung
  • Vorbereitungstreffen
Leistungen nicht inbegriffen
  • Flugaufpreis, falls die kalkulierte Tarifklasse nicht mehr verfügbar ist (der internationale Flug ist mit total CHF 1100.- kalkuliert)
  • Visum für China (CHF 189.-) plus Einholung
  • Nicht erwähnte Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder (CHF 120.- bis 180.- pro Person)

Gut zu wissen / Hinweise

Geführte Gruppenreise «Natur & Kultur aktiv» mit Schweizer Reiseleitung und lokalem Begleitteam.

Einfache Reise mit Tageswanderungen von 1 bis 3 Stunden in maximale Höhe von 5250 Meter. Alle Wanderungen sind fakultativ und können auch ausgelassen werden. Auf den Wanderungen tragen wir unseren Tagesrucksack selbst. Überlandfahrten von 1 bis 5 Stunden, 3 Ganztagesetappen. Zugfahrten während 2 Tagen wenn möglich in der besten Klasse (Soft Sleeper).

Diese Reise kann an beliebigen Daten als Privatreise ab einer Person organisiert werden. Kontaktieren Sie uns und verlangen Sie eine Offerte. Preis auf Anfrage.

Diese Reise wird in Zusammenarbeit mit Himalaya Tours durchgeführt. Es gelten deren Reisebedingungen.

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