Idyllisch gelegene Tipi Camps der Rentiernomad*innen

Zu den letzten Rentiernomad*innen

Reittrekking zu den Rentiernomad*innen der Mongolei

Dieses exklusive Reiseerlebnis führt zu den letzten Jäger*innen und Rentier-Nomad*innen im Norden der Mongolei. Gemeinsam reiten wir durch die gebirgige Landschaft zu ihrem Herbstlager. Nur langjährige, persönliche Beziehungen zu den besuchten Familien machen diese einmalige Reise möglich. Wir erhalten unvergessliche Einblicke in den Alltag und die Traditionen des Volkes der Tuwa.

Auf einen Blick

Tage
Trekking
ab CHF 7'800.-
Gruppenreise (6-10 Teilnehmer*innen)
Deutsch sprechende Reiseleitung
  • Begegnung mit den letzten Rentiernomaden und Einblick in deren Lebensweise
  • 14 Tage zu Pferd unterwegs wie die Nomaden
  • Zwei Wochen Natur pur – kein Auto, keine Stadt, kein Haus, keine Strasse
  • Wälder, Seen, Taiga – die Jagdgebiete der Tuwa

Reiseprogramm

1. Tag: Abflug ab der Schweiz
Flug in die Mongolei.

2. Tag: Ankunft in der Mongolei
Ankunft am Morgen in Ulan Bator und Weiterflug nach Moron im Norden der Mongolei. Unterkunft in einem einfachen Hotel oder in einer Jurte.
Übernachtung im Hotel oder einer Jurte.

3. Tag: Moron
Wir besichtigen die Stadt und kaufen Vorräte auf dem Markt für unsere bevorstehende Reise in die Natur ein. Unterkunft in einem einfachen Hotel oder in einer Jurte.
Übernachtung im Hotel oder einer Jurte.

4. Tag: Nach Ulan-Uul
Mit russischen Geländewagen fahren wir los in Richtung Norden. Wir durchqueren Flüsse und passieren Pässe. In der Nähe von Ulan-Uul schlagen wir unser erstes Zeltlager auf.
Übernachtung im Zelt. 
Fahrzeit 6 Std.

5. Tag: Nach Tsagan Nuur
Die Weiterfahrt führt durch eine Hochebene. Unzählige Seen und Flüsse säumen unseren Weg. Hier sind die Sommerweiden der Darchad-Nomaden. Wir erreichen das kleine Dorf Tsagan Nuur, den Ausgangspunkt unseres Reittrekkings. Wir übernachten in unseren Zelten bei der Familie von Batarje. So erhalten wir auch einen einmaligen Einblick in den Alltag der Darchad-Nomad*innen.
Übernachtung im Zelt.
Fahrzeit 4 Std.

6. Tag: Pferde kennen lernen
Heute treffen unsere Tuwa-Freunde mit den Pferden ein. Um uns an die Tiere zu gewöhnen, unternehmen wir den ersten Reitversuch in der Steppe. Wir reiten zum Tsagan Nuur- See oder wandern auf einen der vielen kleinen Berge in der Umgebung.
Übernachtung im Zelt. 

7.–16. Tag: Hinaus in die Natur
Auf dem Rücken unserer Pferde sind wir in der puren Natur unterwegs. Schon bald lassen wir die Steppe hinter uns und tauchen in die Taiga ein. Wälder, Seen und immer dichter werdendes Buschwerk prägen die Landschaft. Der Weg wird sumpfig und anstrengend für die Pferde, wir reiten meist nur im Schritt. Oft bewegen wir uns im Wald, dann haben wir wieder freie Sicht. Wir übernachten im lichten Wald und geniessen die einmalige Natur. Gomb, der Älteste unserer Begleiter*innen, führt uns durch die schönsten Gebiete in der Taiga. Wir reiten am Tengis-Fluss entlang und zum See Tschoschin Nuur. Hier machen wir für drei Tage Pause. Wir lassen uns Zeit, die von der Zivilisation unberührte Natur in vollen Zügen zu geniessen. Wir wandern auf einen der Berge, reiten zu wunderschönen Bergseen, baden im Fluss und fischen riesige Forellen, die eine willkommene Abwechslung auf unserem Speiseplan sind. Die Zeit vergeht wie im Flug und wir ziehen weiter zum Sommerlager unserer Tuwa-Begleiter*innen.
Übernachtung im Zelt.

17.–18. Tag: Tuwa-Rentierzüchter*innen
Wir erreichen das Lager von Gombs Familie. Zwei Tage geniessen wir das Leben im und um das Camp der Tuwa-Rentierzüchter*innen. Wir lernen Gombs Familie kennen. So haben wir die einzigartige Möglichkeit, das Leben der Nomad*innen hautnah mitzuerleben! Im Gegensatz zu den Mongol*innen wohnen die Menschen des Tuwa-Volkes nicht in Jurten, sondern in einfacheren Zelten, die an Tipis der indigenen Völker Nordamerikas erinnern. Die Rentiere dienen dem Tuwa-Volk als Last- und Reittiere sowie als Milchlieferanten. Die wertvollen Felle werden zu Kleidern und Stiefeln verarbeitet. Alles wird verwertet. Neben den Rentieren spielt auch die Jagd eine wichtige Rolle. Schon die Kinder lernen den spielerischen Umgang mit Pfeil und Bogen. Die Jagdausflüge der Männer dauern manchmal mehrere Wochen.
Übernachtung im Zelt.

19. Tag: Zurück Richtung Tsagan Nuur
Wir reiten durch endlos scheinende Lärchenwälder zurück ins 21. Jahrhundert, wo die Fahrzeuge bereits auf uns warten.
Übernachtung im Zelt.
Fahrzeit 2 Std.

20.–23. Tag: Hövsgöl-See
Zweitägige Fahrt zum Hövsgöl-See, wo wir dann den freien Tag verbringen. Die wildromantische Landschaft am See lädt zu Wanderungen ein oder wir entspannen uns von den Strapazen des Reit-Trekkings. Am 23. Tag kehren wir nach Moron zurück.
Übernachtung im Zelt.
Fahrzeit 20. Tag: 4 Std. / 21. Tag: 5 Std. / 23. Tag: 5 Std.

24. Tag: Ulan Bator
Flug von Moron nach Ulan Bator. Wir haben genügend Zeit, die Hauptstadt zu erkunden. Nach der unberührten Natur im Norden erscheint uns die Stadt hektisch und geschäftig.

25. Tag: Rückflug ab Ulan Bator
Ankunft in der Schweiz am gleichen Tag.

Programm- und Preisänderungen vorbehalten

Persönliche Beratung

Nature Tours Mitarbeiterin Sarah Stempfel
Sarah Stempfel

Unverbindliche Anfrage

Reiseroute

Preise

  • Preis pro Person bei 6-10 Personen CHF 7'800.–

  • Zuschlag Einzelzimmer im Hotel CHF 190.–

Leistungen

Leistungen inbegriffen
  • Flüge Schweiz–Ulan Bator–Moron–Ulan Bator– Schweiz in Economy–Klasse
  • Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
  • Alle Überlandfahrten und Transfers
  • Pferde und Pferdeführer für Reitetappen
  • 5 Übernachtungen im Hotel oder Jurten-Camp im Doppelzimmer, 19 Übernachtungen im Zweierzelt
  • Schlafzelte und allgemeine Campingausrüstung
  • Umfangreiche Notfallapotheke
  • Vollpension während der ganzen Reise, ausser Mittagessen am 2. und 25. Tag
  • Schweizer Reiseleitung und lokales Begleitteam
  • Visum inkl. Einholung
  • Vorbereitungstreffen
  • Praktische Trekkingtasche mit Rollen
     
Leistungen nicht inbegriffen
  • Trinkgelder
  • Persönliche Auslagen

Gut zu wissen / Hinweise

Geführtes Reittrekking mit der Schweizer Reiseleitin Veronika Mesarosch und lokalem Begleitteam.

Reiten auf kleinen, ausdauernden Pferden. Reitkenntnisse sind von Vorteil. 10–14 Tagesetappen von 2–5 Stunden, meist im Schritt. Zahlreiche Möglichkeiten für leichte bis mittelschwere Wanderungen in Höhen bis ca. 2500 Meter. Das Hauptgepäck wird von Packpferden transportiert und muss auf das Minimum beschränkt werden.

Gute körperliche Fitness, Ausdauer und Gelassenheit ist aufgrund des langen Aufenthaltes in der freien Natur und des manchmal rauen Klimas unabdingbar. 
Zahlreiche Möglichkeiten für leichte bis mittelschwere Wanderungen in Höhen bis ca. 2500 Meter

5 längere Überlandfahrten.

Ein grosser Teil des Reisepreises geht direkt an die besuchten Tuwa-Familien. Diese organisieren die Reise vor Ort und vermieten ihre Pferde. Ebenfalls werden lokale Reiseleiter aus den Tuwa-Familien angestellt. Mit dieser Reise haben wir auch das Ziel, den Familien ein ausgewogenes und nachhaltiges Einkommen zu ermöglichen.

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