Kamele rasten in der endlos wirkenden Steppe der Mongolei

Kameltrekking in der Wüste Gobi

Mit Kamelen unterwegs in der zweitgrössten Wüste der Welt

Durch goldene Dünen, enge Canyons und lebenspendende Oasen tauchen wir mit unserer Kamelkarawane in die unendliche Weite der Wüste Gobi ein. Eine Reise durch eine der landschaftlich abwechslungsreichsten Wüsten der Welt. Die karge Stille und Weite sowie der traumhafte Sternenhimmel werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Auf einen Blick

Tage
Trekking / Wüste
ab CHF 5'480.-
Gruppenreise (6-14 Teilnehmer*innen)
Deutsch sprechende Reiseleitung
  • 8-tägiges Reittrekking in der Weite der Wüste
  • Die singenden Dünen von Chongoryn Els
  • Atemberaubender Sternenhimmel in der klaren Luft der Wüste
  • Farbenspiel bei den flammenden Klippen
  • Nomadenromantik mit Kamelkarawane und Nächte in Jurtencamps

Reiseprogramm

1. Tag: Flug Schweiz–Ulan Bator
Anreise in die Mongolei.

2. Tag: Ulan Bator
Ankunft am Morgen in Ulan Bator und Fahrt zum Hotel. Eingebettet zwischen grünen Hügeln liegt die Hauptstadt der Mongolei. Von einem Aussichtspunkt am Stadtrand offenbart der Blick auf Ulan Bator ein Stück alter und junger Vergangenheit: Buddhistische Pagoden, chinesische Wohnhäuser, russische Plattenbauten und weisse Jurten bilden einen interessanten Kontrast.
Übernachtung im Hotel.

3.Tag: Terelj-Nationalpark
Fahrt in den nahe gelegenen Terelj-Nationalpark. Ein Gebiet, das uns mit seinen saftig grünen Steppen, sanften Hügeln, weissen Jurten und Owoos (schamanisch-buddhistische Steinmale) einen Kontrast zur Wüste Gobi bieten wird. Das Chentigebirge lädt zu einfachen Wanderungen ein. Es können auch Pferde gemietet werden, um hoch zu Ross die Gegend zur erkunden. Übernachtung in einem Jurtencamp im Terelji-Nationalpark.
Übernachtung im Jurten-Camp. 
Fahrzeit 2 Std. 

4. Tag: Grüne Steppe
Nach dem Mittag fahren wir zurück nach Ulan Bator, wo wir in einem Hotel übernachten.
Übernachtung im Hotel. 
Fahrzeit 2 Std.

5. Tag: Flug in die Wüste Gobi
Am Morgen erreichen wir nach einem kurzen Flug die Südgobi. Fahrt zum Jurtencamp. Wanderung durch die Jolyn Am-Schlucht, wo manchmal eine dicke Eisschicht selbst in der sommerlichen Hitze nicht schmilzt. Übernachtung in einem Gobi Jurtencamp.
Übernachtung im Jurten-Camp.
Wanderung 2-3 Std. Fahrzeit 1 Std.

6. Tag: Start des Kameltrekkings
Eine mehrstündige Fahrt bringt uns zum Ausgangspunkt für unser Trekking in der Wüste Gobi. Hier treffen wir auf unsere einheimischen Begleiter*innen und ihre Tiere. Sie betreuen uns während der ganzen Strecke und führen uns in die Kunst des Kamelreitens ein. Jede*r Teilnehmer*in erhält ein eigenes Reittier. Wer will, kann zur Abwechslung ab und zu wandern oder ins Begleitfahrzeug umsteigen. Am ersten Tag führt die Route meist durch Steppengebiet und am Abend erreichen wir in Gyalaan unser erstes Zeltlager.
Übernachtung im Zelt. 
Fahrzeit 3 Std. Reiten 2 Std.

7. Tag: Bergregion Khar Chuluut
Heute reiten wir in der Berglandschaft von Khar Chuluut nach Ayaldai (Sandberg). Mit etwas Glück können wir Steinböcke und Wildschafe beobachten.
Übernachtung im Zelt.
Reiten 5 Std. 

8. Tag: Nach Chongoryn Els
Nach einem erfüllten Tag, an welchem wir meist durch hügeliges Steppengebiet reiten, erreichen wir die über 180 Kilometer langen und 3 bis 15 Kilometer breiten Wanderdünen von Chongoryn Els. Die Einheimischen nennen sie, weil der Wind sie ständig bewegt, "Singende Dünen". Nicht nur für Fotograf*innen ist dieser Ort ein Höhepunkt. Eine kurze Autofahrt bringt uns zu einem Jurtencamp, in dem wir die Nacht verbringen.
Übernachtung im Jurten-Camp.
Reiten 5 Std. Fahrzeit 30 Min.

9. Tag: Weiter durch die Wüste
Wir kehren zu unseren Kamelbegleiter*innen, die bei den Tieren geblieben sind, zurück. Wir reiten weiter via Balgant und Dund Ud entlang der Wanderdünen von Chongoryn Els. Das Wasservorkommen in der Wüste variiert von Jahr zu Jahr. So können grössere Wasserläufe oder Seen von einem Jahr zum anderen entstehen oder verschwinden. Am Abend schlagen wir nach Möglichkeit unser Lager am Flüsschen Chono Kharaikh auf.
Übernachtung im Zelt.
Fahrzeit 30 Min. Reiten 6 Std.

10. Tag: Wunderschöne Wüstenstimmungen
Unsere Kamele und Begleiter*innen haben wir nach wenigen Tagen bereits ins Herz geschlossen und wir geniessen die wunderschönen Abende in der Wüste. Das Camp schlagen wir am Rande eines Saxaulwaldes auf.
Übernachtung im Zelt.
Reiten 6 Std.

11.Tag: Vielfältige Gobi
Exotische Ortsbezeichnungen wie Baruun Shurguul, Zonjin Khotgor, Adag Nuur und Seruun Bulag werden dank dem Zusammensein mit dem Begleitteam nach einigen Tagen vertrauter. Wir ziehen weiter in die Tiefe der Gobi.
Übernachtung im Zelt.
Reiten 5 Std.

12. Tag: Oasen und Canyons
Die Weite wird unterbrochen von Oasen und Canyons, welche einen packenden Kontrast zur Dünenlandschaft bilden. Die Gobi wird nebst wilden Vierbeinern auch von Geiern und Falken bewohnt.
Übernachtung im Zelt.
Reiten 6 Std.

13. Tag: Letzter Tag auf den Kamelen
Heute heisst es Abschied nehmen von unseren treuen Begleiter*innen und ihren Tieren.
Übernachtung im Zelt.
Reiten 2 Std. Fahrzeit 2 Std.

14. Tag: Fahrt zu einem der Höhepunkte in der Gobi
Heute sind wir im Fahrzeug unterwegs und haben Gelegenheit zu wandern.
Übernachtung im Jurten-Camp.
Wanderung 1 Std. Fahrzeit 3 Std.

15. Tag: Flaming Cliffs
Bei Bayanzag, wo die scheinbar endlose Weltenplatte abbricht und wo Wind und Wetter eine fantastische Landschaft modelliert haben, erkunden wir eine der grössten Dinosaurierfundstellen. Die untergehende Abendsonne verwandelt hier die sandigen Klippen gelegentlich in flammendes Rot und gab ihnen so den Namen "Flaming Cliffs".
Übernachtung im Jurten-Camp.
Fahrzeit 1.5 Std.

16. Tag: Abschied von der Wüste
Ein kurzer Flug bringt uns von der Südgobi zurück nach Ulan Bator. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Übernachtung in einem Hotel in Ulan Bator.
Übernachtung im Hotel. 
Fahrzeit 2 Std.

17. Tag: Ulan Bator
Das Gandan-Kloster, die älteste buddhistische Einrichtung des Landes wird uns begeistern. Wir erhalten einen Einblick in die religiöse Geschichte des Landes und den wiedererwachten buddhistischen Alltag. Freie Zeit für letzte Einkäufe oder Museumsbesuche. Am Abend wohnen wir einer bunten Folkloredarbietung bei. Übernachtung im Hotel in Ulan Bator.
Übernachtung im Hotel.

18. Tag: Rückflug in die Schweiz
Fahrt zum Flughafen und Rückreise.

Programm- und Preisänderungen vorbehalten

Persönliche Beratung

Nature Tours Mitarbeiterin Sarah Stempfel
Sarah Stempfel

Unverbindliche Anfrage

Reiseroute

Preise

  • Preis pro Person bei 10-14 Personen CHF 5'480.–

  • Zuschlag Kleingruppe 6-9 Personen CHF 200.–

  • Zuschlag Einzelbelegung Hotel/Zelt CHF 300.–

Leistungen

Leistungen inbegriffen
  • Flüge Schweiz–Ulan Bator–Südgobi–Ulan Bator– Schweiz in Economy–Klasse
  • Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
  • Alle Überlandfahrten und Transfers
  • Kamele und Kamelführer*innen für Reitetappen
  • 4 Hotelübernachtungen im Doppelzimmer, 5 Übernachtungen in Jurten (nur 2–4er Belegung), 7 Übernachtungen im Zweierzelt
  • Schlafzelte und allgemeine Campingausrüstung
  • Umfangreiche Notfallapotheke
  • Vollpension während der ganzen Reise ab Mittagessen 2. Tag und ohne Mittagessen 17. Tag
  • Schweizer Reiseleitung und lokales Begleitteam
  • Bewilligungen und Eintritte
  • Visum inkl. Einholung
  • Vorbereitungstreffen
  • Praktische Trekkingtasche mit Rollen
     
Leistungen nicht inbegriffen
  • Trinkgelder
  • Persönliche Auslagen

Gut zu wissen / Hinweise

Geführtes Reittrekking mit der Schweizer Reiseleitung Heinz Egli und lokalem Begleitteam.

Mittelschweres Kameltrekking auf dem eigenen Reitkamel, gute Kondition. 8 Tagesetappen von durchschnittlich 20 Kilometer in Höhen bis 2100 Meter. Verschiedene Besichtigungen/Ausflüge zu Fuss. Eine gute körperliche Fitness und Hitzebeständigkeit ist wichtig. Während der Reitwoche besteht die Möglichkeit, ins Begleitfahrzeug umzusteigen oder zu wandern. Das Hauptgepäck wird während dem Trekking in Fahrzeugen transportiert. 

3 längere Überlandfahrten.

Die Kamele dienen in der Mongolei nicht nur als Trag- und Reittiere, sie werden auch geschoren, gemolken und das Fleisch wird gegessen. Ein eindrücklicher Einblick in das Verhältnis der Mongol*innen zu ihren Tieren ermöglicht der Film "Das weinende Kamel".

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