Gorilla-Mutter mit Baby im Bwindi Impenetrable Nationalpark in Uganda
Erlebnis Reisebericht Trekking

Zu Fuss zu den Berggorillas in Uganda

Ich wache bereits vor dem Wecker auf, so aufgeregt bin ich! Denn heute wartet das grosse Highlight meiner Uganda-Reise auf mich. Unsere Mitarbeiterin Sylvie erzählt von ihrem Abenteuer im Bwindi Impenetrable-Nationalpark in Uganda.

Ugandisches Streetfood zum Start in den Tag

Zum Frühstück wähle ich den Klassiker «Rolex» aus. Das ist ein in Uganda beliebtes Streetfood, bestehend aus einem Chapati-Fladenbrot, das mit einem Omelett, gehackten Zwiebeln, Tomaten und Kohl gefüllt und gerollt wird. 


Feierlicher Empfang zum Tracking

Danach geht es mit mit dem Jeep zum Treffpunkt. Eine einheimische Frauen-Organisation empfängt uns mit Trommeln, Gesang und Tanz. 

Gruppeneinteilung und erfahrene Begleitung

Nach dem Briefing durch den Chef-Ranger werden wir in kleine Gruppen von maximal acht Personen eingeteilt. Uns begleiten erfahrene Guides und Ranger*innen der Uganda Wildlife Authority.


Auf zum Gorilla-Tracking

Die Wanderung führt uns durch den dichten Regenwald, zum Teil mit matschigem Boden. Es geht rauf und runter. Ich bin froh um meine guten Wanderschuhe und den Wanderstock. Unterwegs treffen wir auf Elefantenspuren – einfach unglaublich! 

Je nach Standort der Gorilla-Familie kann das Trekking zwei bis acht Stunden dauern. Wir haben Glück und finden sie bei schönstem Wetter schon nach zwei Stunden. Nun heisst es Schutz-Maske montieren, Kamera vorbereiten und langsam näher gehen. 

Warum wir eine Schutzmaske anziehen?

Das Tragen einer Schutz-Maske ist Pflicht, um die Tiere zu schützen. Berggorillas sind genetisch sehr nah mit uns Menschen verwandt und deshalb anfällig für unsere Krankheiten, insbesondere für Atemwegsinfektionen wie Grippe oder Erkältungen. Selbst scheinbar harmlose Symptome können für Gorillas lebensbedrohlich sein, da ihr Immunsystem nicht an viele menschliche Viren angepasst ist.


Bei den Berggorillas

Es ist eines meiner besten Reiseerlebnisse! Es ist unbeschreiblich schön, die Gorillas während einer ganzen Stunde beobachten zu können. Sie putzen sich, spielen zusammen oder schlagen sich gerade die Bäuche voll. 

Wie mir scheint, sind sie uns Menschen sehr ähnlich – vor allem die Kleinen. Die Tiere wirken auf mich sehr friedlich und ruhig. Sie verbringen viel Zeit mit Fressen, Ausruhen und für soziale Interaktionen. Da sie sich immer wieder bewegen, kann ich sie aus verschiedenen Blickwinkeln fotografieren. 

Fressen und Schlafen

Etwa die Hälfte des Tages verbringen die Gorillas mit Fressen. Sie ernähren sich vor allem von Blättern, Trieben, Früchten, Rinde und gelegentlich Insekten. Nach dem Fressen ruhen sie lange. Diese Pausen sind wichtig, da pflanzliche Nahrung viel Zeit zum Verdauen braucht. Währenddessen sitzen oder liegen sie entspannt beisammen. 

Gorillas leben in Familiengruppen. Sie pflegen soziale Kontakte durch gegenseitiges Putzen, Spielen mit Jungtieren und ruhigem Beisammensein. Dies stärkt den Zusammenhalt der Gruppe. Der dominante Silberrücken beobachtet seine Umgebung besonders aufmerksam und sorgt für den Schutz der Gruppe.


Erinnerungen an eine unvergessliche Reise

Nach dem Gorilla-Erlebnis wandern wir zurück. Unsere Guide Jane gibt uns viele Informationen über die Gorillas und den Wald. Wir essen unser Picknick im Wald und als Abschluss bekomme ich sogar ein Gorilla Tracking Zertifikat. Wir verabschieden uns von den Guides und Ranger*innen und dann geht es zurück zum Fahrzeug bzw. zur Lodge. Das war definitiv der Höhepunkt meiner Uganda-Reise!


Möchten auch Sie zu den Berggorillas in Uganda?

Möchten auch Sie zu Fuss zu den Berggorillas in Uganda? Sylvie und unsere weiteren Spezialistinnen für Uganda beraten Sie gerne.